Ein Virus ist genug – Datensicherheit auch bei mobilem Arbeiten sicherstellen

Pressemitteilung vom 17.03.2020

Die Corona-Pandemie stellt alle Bereiche des Lebens vor neue Herausforderungen. Das betrifft auch die Arbeit der Berliner Verwaltung. Wenn möglich sollen die Beschäftigten ihre Arbeit im Home-Office erledigen. Im Land Berlin können dies aktuell 10% der Mitarbeitenden tun, da sie über ein dienstliches Tablet oder Notebook verfügen.

Allerdings ist mobiles Arbeiten nicht für alle Bereiche der Berliner Verwaltung die Lösung. Auch in Zeiten von Corona ist die Verwaltung weiterhin für ihre Bürgerinnen und Bürger tätig und z.B. in den Bürgerämtern direkt erreichbar.
Um die Arbeitsfähigkeit der wichtigsten Verwaltungsbereiche auch mobil zu gewährleisten, werden mobile Endgeräte oder G/On-Sticks aus dezentralen Lagerbeständen in einzelnen Behörden und dem ITDZ zur Verfügung gestellt. Die Behörden organisieren eigenständig eine interne Umverteilung der mobilen Geräte.

Darüber hinaus erhalten alle Mitarbeitenden die Möglichkeit, eine aus Sicht der IT-Sicherheit unbedenklich nutzbare Mail-und KalenderApp auf ihren privaten Endgeräten zu installieren. Das ITDZ-Berlin wird durch Zertifikate sicherstellen, dass damit die Bearbeitung von dienstlichen Mails unter den bestehenden Datenschutz- und IT-Sicherheitsstandard allen Mitarbeitenden der Berliner Verwaltung im Home-Office ermöglicht wird.
Die für IKT zuständige Staatssekretärin Sabine Smentek sagte dazu: „Wir begrüßen es, dass viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit moderner Technik mobil arbeiten können. Die Beschäftigten der Berliner Verwaltung zeigen sich hier wieder einmal sehr flexibel. Doch bestehende Regelungen zur Sicherheit der IT-Infrastruktur und des Datenschutzes gelten auch in der aktuellen Situation. In Zeiten von Corona und Home-Office gilt: Ein Virus ist genug. Wir dürfen Hackern und Viren auch in diesen Zeiten keine offenen Flanken bieten.“