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Aktuelles Angebot der Berliner Bürgerämter

Pressemitteilung vom 17.03.2020

Meldungen einiger Bezirke über Terminabsagen und Schließung von Bürgerämtern haben zur Verunsicherung von Bürgerinnen und Bürgern geführt. In einem gemeinsamen Gespräch der Bezirksbürgermeister mit dem Innensenator und der Gesundheitssenatorin am letzten Freitag herrschte Einigkeit, dass das Angebot der Bürgerdienste nach einem einheitlichen Konzept aufrechterhalten werden soll.

Die Senatsverwaltung für Inneres und Sport unter der Führung von Staatssekretärin Sabine Smentek hat deshalb gemeinsam mit den zuständigen Bezirksstadträtinnen und –Stadträten sowie den verantwortlichen Amtsleitungen Planungen für die Aufrechterhaltung des Dienstbetriebes abgestimmt.

Folgende einheitliche Vorgehensweisen sollen von den Bezirken sichergestellt werden:

Umgang mit Terminkundinnen und -kunden

Terminabsagen müssen nach Möglichkeit direkt mit einem neuen Terminangebot verbunden werden. Termine werden weiterhin – wenn auch auf einem niedrigeren Niveau – angeboten. Nur so können Wartezeiten – und damit Kontakte zwischen Wartenden und Beschäftigten minimiert werden.

Umgang mit Spontankundinnen und -kunden

Grundsätzlich sind telefonische Kontakte besser als Besuche vor Ort. Trotzdem bieten fast alle Bezirke zumindest an einem Standort einen Infoschalter an.
Sollten die Bürgerämter eine Telefonnummer und/oder E-Mail für Notfallkundinnen und -kunden schalten, wird die Behördennummer 115 unverzüglich informiert und die bezirklichen Internetseiten und das Serviceportal service.berlin.de aktualisiert, damit unnötige Vorortbesuche vermieden werden.

Schließungen von Standorten

Zum Schutz vor Infektionen von Beschäftigten und Bürgerinnen und Bürger kann es erforderlich sein, Standorte vorübergehend zu schließen, z.B. wenn notwendige Abstandsflächen nicht hergestellt werden können. Dies sollte im Sinne der Aufrechterhaltung des flächendeckenden Angebotes nur im Ausnahmefall erfolgen.