„Wir sind auf Cyberangriffe vorbereitet“

Pressemitteilung vom 07.11.2019

Die Informations- und Kommunikationssicherheit der Berliner Verwaltung arbeitet mit neuesten Standards, um Cyberangriffe abzuwehren und einen sicheren Betrieb der IT-Infrastruktur im Land Berlin zu gewährleisten.

Cyberangriffe werden weltweit zunehmend komplexer und professioneller – das gilt auch für Angriffe auf die digitale Infrastruktur der Berliner Verwaltung. Immer wieder gibt es Versuche, in das Landes-Datennetz einzudringen. Im Jahr 2018 hat das IT-Dienstleistungszentrum Berlin (ITDZ) rund 31 Millionen Spam-Mails erfolgreich geblockt und ca. 7 Millionen versuchte Angriffe abgewehrt. Diese wurden bislang regelmäßig von den etablierten Frühwarnsystemen der Informationssicherheit erkannt. Unmittelbar nachdem verdächtige E-Mails identifiziert wurden, griffen Sofortmaßnahmen gegen Cyberangriffe.

„Wir können Cyberangriffe auf die IT-Infrastruktur der Verwaltung nicht verhindern, haben aber entsprechend Vorsorge getroffen“, sagt die für Informationssicherheit zuständige Staatssekretärin Sabine Smentek. Basierend auf den Standards des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) gibt es ein Informationssicherheitsmanagement, das bei Bedrohungen sofort greift. „Potentielle Schadsoftware erreicht uns meist durch Anhänge in E-Mails, bei denen versucht wird, die technische Erkennung durch Schutzsysteme auf trickreiche Weise auszuhebeln. Wenn entsprechende Anhänge geöffnet werden, kann sich die Schadsoftware ausbreiten.
In der Cybersicherheit geht es außerdem nicht nur um sichere Technologien. Die Vorfälle beim Kammergericht Berlin und in zwei Schulen zeigen einmal mehr, dass Technik allein nicht alles verhindern kann. Die Beschäftigten der gesamten Berliner Verwaltung müssen weiterhin für den sachgemäßen Umgang mit der Technik sensibilisiert und fortgebildet werden. Deshalb sollten zusätzlich zu initiierten Sofortmaßnahmen alle Beschäftigten über die lokalen Informationssicherheitsbeauftragten sensibilisiert werden, keine verdächtigen Anhänge zu öffnen“, so Sabine Smentek weiter.