Staatssekretär Akmann informiert jüdische Gemeinden nach Anschlag in Halle

Pressemitteilung vom 10.10.2019

Nach dem Anschlag am gestrigen Tag auf eine Synagoge und einen Dönerladen in Halle an der Saale hat Berlins Innenstaatssekretär Torsten Akmann kurzfristig die reaktive Gruppe des Runden Tisches gegen antisemitische Gewalt einberufen.

„An uns treten in diesen Tagen viele besorgte und verunsicherte Jüdinnen und Juden heran. Die schrecklichen Ereignisse von gestern erzeugen nachvollziehbarerweise Ängste bei den Menschen. Ich habe heute gemeinsam mit der Polizei die Sicherheitsbeauftragten der jüdischen Gemeinden über den Anschlag in Halle sowie die Sicherheitsmaßnahmen in Berlin informiert und erneut versichert, dass wir in Berlin alles erdenkliche für den Schutz von Personen und Einrichtungen jüdischen Lebens tun. Wir können zwar keine hundertprozentige Sicherheit, aber sehr wohl hundertprozentige Mühe garantieren. Die Polizei hat daher ihre Präsenz an relevanten Einrichtungen gestern umgehend und sichtbar verstärkt“, sagt Innenstaatssekretär Torsten Akmann.
Von den Sicherheitsbeauftragten der jüdischen Gemeinden wurde die Polizei Berlin für ihre schnelle Reaktion und ihr Engagement sowie die grundsätzlich sehr gute Zusammenarbeit gelobt.

Aufgrund des Anschlags in Halle wird zudem der nächste Runde Tisch gegen antisemitische Gewalt, der ursprünglich für Anfang Dezember vorgesehen war, bereits in der nächsten Woche zusammenkommen.