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Ergebnisse der Organisationsuntersuchung für die Standesämter präsentiert

Pressemitteilung vom 11.06.2018

Staatssekretärin Sabine Smentek hat heute im Ausschuss für Kommunikationstechnologie und Datenschutz des Berliner Abgeordnetenhauses die Ergebnisse der von ihr beauftragten „Organisationsuntersuchung in den Berliner Standesämtern“ vorgestellt. Darin wurden Abläufe, Personalsituation, Informationstechnik und organisatorische Rahmenbedingungen analysiert.

Die Bezirke, deren Verantwortung sich u.a. weiterhin auf Personaleinsatz und Personalrekrutierung erstreckt, arbeiten dabei Hand in Hand mit der Innenverwaltung. „Wir sind uns unserer Verantwortung für die Bürgerinnen und Bürger bewusst. Die Organisationsuntersuchung hat uns wichtige Punkte aufgezeigt, die wir gemeinsam angehen werden. Dabei werden wir die Bezirke bei der Umsetzung unterstützen“ erläutert Staatssekretärin Sabine Smentek.

Es liegen nun 30 konkrete Handlungsempfehlungen vor. Organisatorischer Mittelpunkt wird eine regionalisierte Service-Stelle sein, die Kundinnen und Kunden einen effizienten und einheitlichen Zugang zu den Leistungen der Standesämter bietet und über die auch ergänzend die Terminbuchung ermöglicht wird. Sie soll darüber hinaus die bezirklichen Ämter von zahlreichen internen Aufgaben entlasten und wird das Aus- und Fortbildungsmanagement bündeln. Die Service-Stelle wird in einem Bezirk zentral angesiedelt und für die ganze Stadt verantwortlich sein. Zudem wird auf eine bessere Personalausstattung sowie im Hinblick auf die Nachwuchskräftegewinnung auf eine bessere Bezahlung hingewirkt. Für 2019 ist die „Online-Voranzeige für Geburts- und Sterbefälle“ geplant. Das Angebot soll nicht nur die Standesämter, sondern auch alle Berliner Krankenhäuser und Bestattungsunternehmen entlasten, die dann über das Service-Konto digital und ohne Zeitverlust Geburten und Sterbefälle an die Standesämter melden können. Des Weiteren ist ein zentrales Wissensmanagement für länderspezifische Erkenntnisse zu Verwaltungspraktiken, Urkunden- und Passbeschaffungen geplant, auf das alle Standesamtsmitarbeitenden zentralen Zugriff bekommen sollen.

Staatssekretärin Sabine Smentek ergänzt: „Mit den Vorschlägen der Organisationsuntersuchung werden wir die Standesämter fit für die Zukunft machen. Jetzt gilt es die Maßnahmen zügig umzusetzen. Standesamt ist eben mehr als nur heiraten. Zur täglichen Arbeit gehört die Klärung und Entscheidung komplexer und existenzieller Rechtsfragen. Ich bin stolz, dass die fachlich zuständigen Bezirksstadträtinnen und -stadträte zum Wohle der Stadt an einem Strang ziehen.“