Projekt landesweite Einführung Digitale Akte

 Berliner Dom und Fernsehturm bei Nacht
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Das am 30. Mai 2016 verabschiedete E-Government-Gesetz Berlin (EGovG Bln) legt in § 7 Abs. 1 fest, dass alle Arbeitsplätze in der Berliner Verwaltung bis spätestens zum 31. Dezember 2022 mit einer elektronischen Aktenführung auszustatten sind:

„Die Berliner Verwaltung führt ihre Akten spätestens ab dem 1. Januar 2023 elektronisch. Hierbei ist durch geeignete technisch-organisatorische Maßnahmen nach dem Stand der Technik sicherzustellen, dass die Grundsätze ordnungsgemäßer Aktenführung und die für die Berliner Verwaltung geltenden Standards, auch im Hinblick auf Datenschutz und Datensicherheit, eingehalten werden. Die Behörden der Berliner Verwaltung nutzen den landeseinheitlichen IKT-Dienst für die elektronische Aktenführung, soweit nicht andere IKT-Systeme für konkrete Aufgaben zur Aktenführung eingesetzt werden müssen oder bei Inkrafttreten dieser Vorschrift schon eingesetzt waren.“

Zur Umsetzung der gesetzlich festgeschriebenen flächendeckenden Ausstattung von ca. 65.000 Arbeitsplätzen in der Berliner Verwaltung und zur Schaffung des IKT-Basisdienstes E-Akte für das Land Berlin wurde ein landesweites Projekt bei der Senatsverwaltung für Inneres und Sport eingerichtet. Im vergangenen Jahr hat das Projekt seine Arbeit aufgenommen.