3.727 Freiwillige melden sich zur „Nacht der Solidarität“ – Senatorin Breitenbach: ein Riesenerfolg

Pressemitteilung vom 10.12.2019

Die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales teit mit:

Das Anmeldeverfahren für die erste Obdachlosenzählung „Nacht der Solidarität“ Ende Januar 2020 ist abgeschlossen. 3.727 Freiwillige haben sich in den vergangenen Wochen angemeldet.

Die Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales Elke Breitenbach: „Das ist ein Riesenerfolg. Die hohe Bereitschaft der Berlinerinnen und Berliner übertrifft alle Erwartungen. Die Berliner Stadtgesellschaft zeigt, wie solidarisch sie ist.“

Die „Nacht der Solidarität” findet statt vom 29. zum 30. Januar 2020. Sie soll Erkenntnisse bringen, wie viele obdachlose Menschen in Berlin tatsächlich leben. Bisher weiß das niemand. Seit Jahrzehnten gibt es lediglich Schätzungen. Sie schwanken zwischen 6.000 und 10.000 Menschen, die in der Hauptstadt auf der Straße leben.

Mit den 3.727 Freiwilligen, die sich zur Zählung angemeldet haben, können jetzt etwa 600 Zählteams gebildet werden. Die meisten Anmeldungen kommen aus Pankow (483), Mitte (430) und Tempelhof-Schöneberg (425), die wenigsten aus Spandau (123) und Marzahn-Hellersdorf (147).

Die Zählung wird in der Zeit von 22 bis etwa 1 Uhr stattfinden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen mindestens 18 Jahre alt sein und sollten drei Stunden zu Fuß unterwegs sein können.

Auch wenn das Anmeldeverfahren jetzt beendet ist – wer sich weiterhin für obdachlose Menschen engagieren möchte, kann sich in sozialen Hilfeeinrichtungen melden, bei den Wohlfahrtsverbänden und bei der Kältehilfe (www.kaeltehilfe-berlin.de).

Und auch bei der nächsten Zählung der Obdachlosen werden wieder tausende Freiwillige gebraucht. Weiteres unter: www.berlin.de/nacht-der-solidaritaet