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Senatorin Breitenbach: Unbürokratischen Zugang in die Sprach- und Integrationskurse für alle Zuwandernden ermöglichen

Pressemitteilung vom 26.09.2019

Die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales teilt mit:

Zum Ende der Interkulturellen Woche wird am 27. September der Tag des Flüchtlings begangen.

Viele Menschen leisten seit Jahren engagierte Arbeit als freiwillige Helferinnen und Helfer. Sie erleichtern den Geflüchteten das Ankommen und unterstützen sie auf dem Weg in ein eigenständiges neues Leben. Dazu gehören Menschen, die Geflüchtete aus Seenot retten, sie in Asylverfahren begleiten oder Nachbarschaftsnetzwerke organisieren. Viele Bürgerinnen und Bürger setzen sich für eine bessere Flüchtlingspolitik ein.

Integrationssenatorin Elke Breitenbach verweist darauf, dass aber auch Diskriminierung und Ausgrenzung von Geflüchteten immer noch an der Tagesordnung sind. Das dürfe nicht hingenommen werden.

„Geflüchtete bauchen weiterhin unsere Unterstützung und Begleitung. Das betrifft sowohl die Hilfe auf Rechtswegen, die sie zu beschreiten haben, aber auch Unterstützung beim Finden einer Wohnung, einer Arbeit, einer Ausbildung oder beim Spracherwerb. Erst kürzlich habe ich im Bundesrat noch einmal gefordert, dass der Bund einen schnelleren und unbürokratischen Zugang in die Sprach- und Integrationskurse für alle Zuwandernden gewährleisten muss. Sie sollen möglichst frühzeitig eine bedarfsgerechte Förderung erhalten. Das Angebot muss deutlich besser auf die speziellen Bedürfnisse der Einwandernden eingestellt werden, wenn es wirken soll.“