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Solidarisches Grundeinkommen: Bilanz des Interessenbekundungsverfahrens liegt vor

Pressemitteilung vom 24.09.2019

Die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales teilt mit:

Von Mitte Juli bis Ende August 2019 konnten bei der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales Stellenangebote für das Solidarische Grundeinkommen (SGE) eingereicht werden. Nun liegt die Auswertung des Interessenbekundungsverfahrens vor.

Danach haben binnen sechs Wochen 244 Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber 1.893 Stellen eingereicht. Rund 70 Prozent der Angebote stammen von freien Trägern und Unternehmen, jeweils rund 15 Prozent von kommunalen Unternehmen und der öffentlichen Verwaltung. Besonders viele Stellen wurden für die Einsatzfelder Kita (23 Prozent), Lotsendienste (18 Prozent), Mobilitätshilfen und Schulassistenzen (je 11 Prozent) angemeldet.

Dazu erklärt Arbeitssenatorin Elke Breitenbach: „Rund 1.900 Stellen von fast 250 Arbeitgebenden: Dieses Ergebnis kann sich sehen lassen. Es zeugt vom großen Zuspruch zum SGE-Projekt und ist eine gute Basis, um neue Perspektiven für Arbeitslose und gleichzeitig Mehrwert für die Stadtgesellschaft zu schaffen.“

Die eingereichten Stellen werden derzeit von der Senatsarbeitsverwaltung auf ihre SGE-Tauglichkeit geprüft. Mehr als 200 Stellen wurden bereits zur Besetzung freigegeben. Zahlreiche SGE-Jobangebote liegen nun bei den Berliner Jobcentern vor und stehen für die Vermittlung bereit.

Ziel ist es, 2019 rund 250 SGE-Stellen zu fördern. Insgesamt werden im Rahmen des Solidarischen Grundeinkommens 1.000 Stellen für zusätzliche, gemeinwohlorientierte und im öffentlichen Interesse liegende Tätigkeiten vom Land Berlin finanziert. Für die Besetzung kommen arbeitslose Menschen infrage, die mindestens ein und längstens drei Jahre arbeitslos sind.

Weitere Informationen zum SGE unter: www.berlin.de/sen/arbeit/beschaeftigung/solidarisches-grundeinkommen/