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Senatorin Breitenbach: Fachkräftesicherung ernst nehmen und mit Guter Arbeit werben

Pressemitteilung vom 30.04.2019

Arbeitssenatorin Elke Breitenbach zu den aktuellen Arbeitsmarktzahlen: „Auch in diesem Monat ist die Arbeitslosenquote in Berlin weiter gesunken. Damit verfestigt sich der anhaltende Trend der sinkenden Arbeitslosigkeit weiter.

Gleichzeitig signalisieren neue Zahlen einen Fachkräftebedarf, der über bisherige Prognosen noch hinausgeht. Dabei entfällt auf die beiden beschäftigungsstarken Branchen Unternehmensnahe Dienstleistungen sowie Gesundheits- und Sozialwesen rund die Hälfte des gesamten Fachkräftebedarfs der Berliner Wirtschaft.

So ist und bleibt es ein zentrales Thema: die Fachkräftesicherung. Soll sie gelingen, braucht es Angebote aus den Betrieben und Unternehmen, die den Bedingungen Guter Arbeit entsprechen. Dazu gehören faire Bezahlung genauso wie Weiterbildung, Aufstiegschancen für Frauen und Männer sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und flexible Arbeitszeiten. An diesen Stellschrauben kann gedreht werden, wenn Unternehmen qualifiziertes Personal rekrutieren und binden wollen!

Auch müssen noch mehr Betriebe ausbilden, ihre eigenen Fachkräfte entwickeln, fördern und halten. Da können Berliner Betriebe – gemessen am bundesweiten Vergleich – noch erheblich zulegen, die Ausbildungsquote ist durchaus steigerungsfähig!“

Im April 2019 waren in Berlin insgesamt 148.814 Arbeitslose gemeldet. Das waren 1.886 weniger als im Vormonat und 11.146 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote beträgt 7,7 Prozent. Sie lag damit um 0,1 Prozentpunkte unter dem Vormonatswert und um 0,7 Prozentpunkte unter dem Wert des Vorjahres.

Hinzu kommen noch all diejenigen, die nicht als arbeitslos im Sinne des Sozialgesetzbuches gelten, weil sie an einer arbeitsmarktpolitischen Maßnahme teilnehmen oder in einem arbeitsmarktbedingten Sonderstatus sind.