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Senatorin Breitenbach: Jugendberufsagentur als Tor zum Arbeitsmarkt weit offen

Pressemitteilung vom 29.03.2019

Zu den aktuellen Arbeitsmarktzahlen für den Monat März 2019 erklärt die Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales Elke Breitenbach:

„In Berlin ist die Arbeitslosenquote weiter gesunken. Das ist erfreulich und auch die Tatsache, dass es weniger arbeitslose Jugendliche gibt als im Vormonat. Allerdings ist das noch lange kein Grund, sich zufrieden zu geben. Es sind immer noch zu viele junge Menschen, denen der Übergang von der Schule in den Beruf nicht gelingt und die beispielsweise keine Ausbildung beginnen können. Ein großer Teil von ihnen bleibt zunächst im „Übergangssystem“ und macht sich dort – mit Förderung – für eine duale Berufsausbildung fit.

Ich freue mich, dass es seit einigen Jahren auch Unterstützung durch die Jugendberufsagentur (JBA) Berlin mit ihren regionalen Standorten in den 12 Bezirken unserer Stadt gibt. Sie wird inzwischen immer besser von den Jugendlichen und jungen Erwachsenen als Ort für Beratung und Unterstützung rund um den Übergang in das Berufsleben angenommen. Die Beratungszahlen haben sich in den Jahren 2017 und 2018 sehr positiv enzwickelt. In allen ihren Bereichen, das heißt durch die Jobcenter, die Jugendberufshilfe, die Berufsberatung der Agenturen für Arbeit und die Beruflichen Schulen, werden immer mehr junge Menschen durch die Jugendberufsagentur erreicht und auf dem Weg zum Berufsabschluss begleitet.

Zudem wurden im Jahr 2018 mehr als 7.000 junge Menschen durch regionale Projekte aufgesucht und beraten. Bei rund einem Drittel von ihnen konnte die Betreuung im weiteren Verlauf an einem der Standorte der JBA Berlin bedarfsgerecht fortgesetzt werden.

Besonders am Herzen liegt mir die inklusive Jugendberufsagentur, denn Menschen mit Behinderung müssen auch am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt konsequent gestärkt werden. Für den besonderen Förderbedarf dieser Jugendlichen werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schrittweise geschult. Ich danke allen, die sich bei der Qualifikation, Beratung und manches Mal auch Motivation der jungen Berlinerinnen und Berliner hauptberuflich oder ehrenamtlich engagieren. Ihre Arbeit ist eine sehr gute Investition in die berufliche Entwicklung der dringend benötigten Fachkräfte von morgen.“

Im März 2019 waren in Berlin insgesamt 150.700 Arbeitslose gemeldet. Das waren 2.353 weniger als im Vormonat und 11.072 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote beträgt 7,8 Prozent. Sie lag damit um 0,1 Prozentpunkte unter dem Vormonatswert und um 0,7 Prozentpunkte unter dem Wert des Vorjahres.

Hinzu kommen noch all diejenigen, die nicht als arbeitslos im Sinne des Sozialgesetzbuches gelten, weil sie an einer arbeitsmarktpolitischen Maßnahme teilnehmen oder in einem arbeitsmarktbedingten Sonderstatus sind.