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Senatorin Elke Breitenbach: Lage am Berliner Arbeitsmarkt noch nicht zufriedenstellend

Pressemitteilung vom 31.01.2019

Die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales teilt mit:

Steigende Beschäftigung, sinkende Arbeitslosenzahlen, gute Fortschritte bei der Integration von Geflüchteten: So lautet die Bilanz 2018 für den Berliner Arbeitsmarkt.

Dazu erklärt Arbeitssenatorin Elke Breitenbach: „Die Ergebnisse sind erfreulich, aber kein Grund, die Hände in den Schoß zu legen. Gute Arbeit setzt gute Rahmenbedingungen voraus, und die sind noch längst nicht überall gegeben.“
Ein Schlaglicht darauf hat die kürzlich veröffentlichte Befragung ‚Gute Arbeit in Berlin‘ geworfen. Hetze, Stress und knappe Einkommen sind Realität für viele Berliner Beschäftigte. Dazu Elke Breitenbach: „Betriebe und Tarifpartner müssen mehr für gesunderhaltende Arbeitsbedingungen und auskömmliche Löhne tun. Aber auch wir als Land leisten mit der Eindämmung sachgrundloser Befristungen oder der geplanten kräftigen Erhöhung des Landesmindestlohns unseren Beitrag zu Guter Arbeit in Berlin.“

Erwünschter Nebeneffekt attraktiver Arbeitsplätze ist die Werbung und Bindung gefragter Fachkräfte. Basis der Fachkräftesicherung bleibt aber die Ausbildung junger Menschen. „In dieser Hinsicht war das Jahr 2018 leider alles andere als vorbildlich, denn zu viele Ausbildungsbewerberinnen und -bewerber sind leer ausgegangen. Hier muss endlich umgedacht werden: Wer ausbildet, investiert in die Zukunft“, so die Senatorin abschließend.

Im Januar 2019 waren in Berlin insgesamt 155.838 Arbeitslose gemeldet. Das waren 9.099 mehr als im Vormonat und 11.898 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote beträgt 8,1 Prozent. Sie lag damit um 0,5 Prozentpunkte über dem Vormonatswert und um 0,7 Prozentpunkte unter dem Wert des Vorjahres.

Hinzu kommen noch all diejenigen, die nicht als arbeitslos im Sinne des Sozialgesetzbuches gelten, weil sie an einer arbeitsmarktpolitischen Maßnahme teilnehmen oder in einem arbeitsmarktbedingten Sonderstatus sind.