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Senatorin Elke Breitenbach zum 1. Mai: Gute Aussichten für Gute Arbeit?

Pressemitteilung vom 27.04.2018

Zum 1. Mai, dem Tag der Arbeit, erklärt die Berliner Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales Elke Breitenbach:

„Am 1. Mai gehen auch in diesem Jahr wieder hunderttausende Menschen überall auf die Straße. Und das ist richtig so, denn vom wachsenden Wohlstand und guter Arbeitsmarktlage bleiben nach wie vor viele Menschen ausgeschlossen. Denn oftmals können Menschen nicht allein von ihrer Arbeit leben und sind auf Transferleistungen angewiesen. Viel zu viele Arbeitsplätze sind prekär, sind geprägt von schlechten Arbeitsbedingungen und von Niedriglöhnen. Und immer wieder erschüttern uns Meldungen von Standortschließungen, auch wenn die Auftragsbücher voll sind und die Renditen hoch.

Die wirtschaftliche Lage ist so gut wie lange nicht, die sinkenden Arbeitslosenzahlen sind erfreulich, die Zahl der Arbeitsplätze wächst. Aber wir brauchen sozialversicherungspflichtige, tariflich bezahlte und verlässliche Arbeitsplätze. Gute Arbeit entsteht nicht von allein, sie muss erkämpft werden, auch am 1. Mai.“