Coronavirus in Berlin

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Der Dienstbetrieb der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung ist aufgrund des Einsatzes von vielen Beschäftigten im Krisenstab des Landes Berlin weiterhin eingeschränkt.

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Gesundheitsverwaltung und AOK Nordost richten Kriseneinsatzteam für die ambulante Pflege ein

Pressemitteilung vom 05.08.2020

In Berlin leben ca. 80 Prozent der Pflegebedürftigen in ihrer häuslichen Umgebung. Ein Großteil der Versorgung wird von Angehörigen, Nachbarn und Freunden übernommen. Darüber hinaus werden ca. 30 Prozent der Pflegebedürftigen ergänzend oder ausschließlich von ambulanten Pflegediensten betreut. Diese Versorgung kann sowohl in der Privatwohnung, in einer Wohngemeinschaft oder in sogenannten Service-Wohnkonzepten erfolgen.

Im Gegensatz zur stationären Pflege gibt es derzeit für den ambulanten Bereich in Berlin keinen zentralen Ansprechpartner, der in Versorgungsnotfällen tätig wird. Daher haben die AOK Nordost und die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung gemeinsam ein Kriseneinsatzteam für die ambulante Pflege eingerichtet. Dieses Team bestehend aus Mitarbeiter*innen der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung und der AOK Nordost unterstützt in Corona-bedingten Notfallsituationen ambulante Pflegeeinrichtungen, ambulant versorgte Pflegebedürftige sowie deren Angehörige.

Bei Fragen zum Personalmanagement und zur Sicherstellung des Versorgungsauftrags steht das Team beratend und unterstützend zur Seite. Auch werden Meldungen von wesentlichen Beeinträchtigungen zur Sicherstellung der pflegerischen Versorgung nach § 150 Abs. 1 SGB XI in Randzeiten und am Wochenende gesichtet. Die konkrete Unterstützung erstreckt sich von der Ausrüstung mit Schutzmaterial über die Kommunikation mit den Gesundheitsämtern bis zur Aufrechterhaltung der Versorgungsleistung der ambulanten Dienstleister sowie der Pflegebedürftigen und ihrer pflegenden Angehörigen selbst.

Das Kriseneinsatzteam ist Montag bis Freitag von 8:00 bis 20:00 Uhr und an Wochenenden von 10:00 bis 18:00 Uhr unter 030/9028-1550 sowie unter der E-Mailadresse KET-P@sengpg.berlin.de erreichbar.

Pressekontakt: Moritz Quiske
Pressesprecher der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung
030 90 28 28 53
pressestelle@sengpg.berlin.de