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Der Girls`- und Boys`Day: 19 Jahre Erfolgsgeschichte – und kein Ende in Sicht

Pressemitteilung vom 27.03.2019

Über 1000 Unternehmen und Institutionen öffnen am Donnerstag, dem 28. März 2019 ihre Türen für fast 9000 Schülerinnen und Schüler in Berlin am 19. Girls`Day und 9. Boys`Day. Die Zahl der Veranstalterinnen und Veranstalter ist damit auf Rekordhöhe.

Staatssekretärin Barbara König: „Der Girls`Day ist eine Erfolgsgeschichte, jetzt schon seit 19 Jahren. Und: Es ist kein Ende in Sicht. Es ist und bleibt enorm wichtig, Mädchen und Jungen klischeefrei verschiedene berufliche Perspektiven zu eröffnen. Ich sehe hier ebenso Schulen in der Pflicht, das Interesse der Kinder und Jugendlichen zu wecken, wie auch die Unternehmen, die ihre Ansprache verändern müssen, um beispielsweise im Bereich IT auch junge Frauen anzusprechen.“

Barbara König besucht an diesem Tag die Unternehmen Volkswagen Digital:Lab und das ITDZ Berlin, die interessierten Schülerinnen die Welt der IT-Berufe erschließen und damit den Weg für eine klischeefreie Berufs- und Studienwahl ebnen. Staatssekretärin Barbara König wird dabei von zwei Mädchen an ihrem Girls`Day begleitet. Staatssekretär Martin Matz wird von einem Jungen am Boys`Day begleitet.

Beim Girls`Day gibt es in diesem Jahr 6916 Plätze in 607 Veranstaltungen, so viele Veranstaltungen wie noch nie beim Girls`Day in Berlin, beim Boys`Day sind es 1819 Plätze in 450 Veranstaltungen, ebenfalls ein Spitzenwert. Berlin hat seit Jahren eine hohe Resonanz auf die Aktionstage im Vergleich zu anderen Bundesländen. Bundesweit liegt die Beteiligung beim Girls`Day bei etwa fünf Prozent, in Berlin bei über acht Prozent. Bundesweit werden fast 100.000 Mädchen den Girls`Day nutzen und über 32.000 Jungen den Boys`Day.

Die Schülerinnen und Schüler probieren vor Ort Berufe aus, über die sie noch nie nachgedacht haben. Mädchen erkunden beispielsweise das Berufsfeld der Programmiererin oder der Politikerin, Jungen lernen, dass Pflege und Erziehung Berufsfelder sind, die die volle Aufmerksamkeit brauchen. Und die Wirtschaft profitiert ebenfalls: Ein Drittel der Unternehmen, die regelmäßig am Girls`Day mitmachen, bekommen in der Folge Bewerbungen von Teilnehmerinnen.