Coronavirus in Berlin

Zentrale Informationen der Berliner Verwaltung zum Coronavirus finden Sie unter: berlin.de/corona
Tagesaktuelle COVID-19 Fallzahlen und weiterführende Auswertungen finden Sie im Online-COVID-19-Lagebericht des Landes Berlin.
Der Dienstbetrieb der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung ist aufgrund des Einsatzes von vielen Beschäftigten im Krisenstab des Landes Berlin weiterhin eingeschränkt.

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Hinweise für Hausärztinnen und -ärzte

Ein Arzt und eine Ärztin mit Stehoskop um den Hals und mit einem Klemmbrett in der Hand
Bild: Syda_Productions/Depositphotos.com

Welche Maßnahmen können vorsorglich ergriffen werden?

  • Da die Praxisräume ebenfalls von Hitze betroffen sein können, sollten auch hier Maßnahmen zur Reduzierung von Hitze in Innenräumen ergriffen werden.
  • In Vorbereitung auf steigende Temperaturen könnten ältere Patientinnen und Patienten identifiziert werden, die bei einer Hitzewelle auf Vorsorgemaßnahmen hingewiesen werden.
  • Es sollte geprüft werden, ob ggf. Anpassungen des Medikamentenplans von Patientinnen und Patienten bei Hitzewellen notwendig sind.

Welche Medikamente können die Hitzeadaption beeinflussen?

Für bestimmte Arzneimittel steigt das Risiko von Nebenwirkungen, dies gilt insbesondere für Lithiumsalze, Antiarrhythmika, Digoxin, Antiepileptika oder Diuretika).
Folgende Medikamente können beispielsweise die Mechanismen des Körpers zur Hitzeadaption beeinflussen:

Arzneimittel, die
  • das Durstgefühl reduzieren,
  • die Schweißproduktion verringern,
  • die Hitzewahrnehmung oder
  • den Elektrolythaushalt beeinflussen.