Umwelteinflüsse

Junge an Hand seines Vaters lächelt in die Kamera
Bild: solovyova / Fotolia.com

Es gibt Umwelteinflüsse und Umweltfaktoren, die die Gesundheit der Bevölkerung gefährden können. Dazu gehören zum Beispiel Lärm, Luftverschmutzung sowie unerwünschte Spurenstoffe im Trinkwasser, aber auch bestimmte Schädlinge und allergieauslösende Pflanzen. Um die Gesundheitsgefahren durch Umwelteinflüsse zu mindern, entwickeln und realisieren die zuständigen Behörden Maßnahmen zur Aufklärung der Bevölkerung sowie zur Verhütung und Bekämpfung von Umweltgefahren.

Flugzeugstart in Tegel
Bild: fhmedien_de - Fotolia.de

Fluglärm

Wissenschaftliche Studien belegen verschiedene negative Auswirkungen von Fluglärm auf die menschliche Gesundheit. In vielen Fällen lässt sich ein Zusammenhang zwischen der Intensität der Fluglärmbelastung sowie ihrer Dauer und Frequenz und ihren Auswirkungen feststellen. Viele der hier beschriebenen Folgen von Fluglärm auf die Gesundheit stehen miteinander in Wechselwirkung und können sich gegenseitig verstärken, was den gesundheitsschädlichen Effekt erhöht.

Freizeitlärm

Musik in Diskotheken und bei Konzerten ist oft viel zu laut: Im Mittel wurden bei Stichproben zwischen 92 und 110 dB(A) gemessen, in der Nähe von Lautsprechern teilweise sogar 120 dB(A). Bereits nach 10 Sekunden kann eine solche Lautstärke zu dauerhaften Innenohrschäden führen. Weitere Informationen zum Thema Freizeitlärm gibt es beim Landesamt für Gesundheit und Soziales Berlin (LAGeSo).
Mehrere Raupen fressen Eichenblätter
Eichenprozessionsspinner - Raupengruppe beim Blattfraß
Bild: Pflanzenschutzamt Berlin

Eichenprozessionsspinner

Von der Raupe des Eichenprozessionsspinners gehen gesundheitliche Gefahren aus. Der Kontakt mit ihren Brennhaaren kann schmerzhafte entzündliche Reaktionen, Fieber oder sogar einen anaphylaktischen Schock verursachen. Die folgende Seite enthält Informationen über Schutzmaßnahmen, Meldestellen mit Ansprechpartnern und Maßnahmen der Stadt Berlin zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners.
Nahaufnahme einer Ambrosiapflanze
Bild: Elenathewise / Fotolia.com

Ambrosia

Die Pollen der Ambrosiapflanze können starke allergische Reaktionen wie Asthma, Hautausschläge und Nesselsucht hervorrufen. Durch stadtweite Maßnahmen soll die weitere Verbreitung der Pflanze im Berliner Stadtgebiet verhindert werden. Die folgende Seite enthält u. a. Informationen zum Berliner Aktionsprogramm Ambrosia und Hinweise, wie und wo man Ambrosiafunde melden kann.

Badegewässer in Berlin

Beim Landesamt für Gesundheit und Soziales Berlin (LAGeSo) finden Sie eine Übersicht über alle in Berlin gemeldeten Badestellen mit Informationen über die aktuelle Wasserqualität: Die farbigen Symbole geben Auskunft über die mikrobiologischen Untersuchungsergebnisse am Probeentnahmetag.

Verordnung über die Qualität und die Bewirtschaftung der Badegewässer (Badegewässerverordnung)

PDF-Dokument (59.8 kB) - Stand: 07.07.2008 Dokument: SenGes

Hygiene in Hallen- und Sommerbädern

Schwimmbecken mit Leiter
Bild: Murat Suatli - Fotolia.com

Das Badebeckenwasser in Hallen- und Sommerbädern muss hygienisch unbedenklich sein. Die notwendige Überwachung wird durch das Infektionsschutzgesetz festgelegt. Nach dem Gesundheitsdienst-Gesetz erfolgt die Überwachung durch das zuständige Gesundheitsamt. Für Freibäder gelten die Vorschriften in der Badegewässerverordnung.

Sommerhitze

Bei anhaltender Sommerhitze bestehen vor allem für Kleinkinder, alte und pflegebedürftige Menschen gesundheitliche Gefahren. In den folgenden PDFs werden Empfehlungen zur Vorbeugung gegen Schäden, die durch hohe Temperaturen hervorgerufen werden können, gegeben.

Was tun bei Hitze? - Hinweise für Seniorinnen und Senioren

PDF-Dokument (770.5 kB) - Stand: 08/2012 Dokument: SenGes

Gesundheitsrisiken bei Sommerhitze für ältere und pflegebedürftige Menschen

Hinweise für Pflegekräfte, Heimleitungen und Hausärzte

PDF-Dokument (65.8 kB) - Stand: 2007 Dokument: SenGes

Sommerhitze – was ist zu tun?

Informationen für die Bevölkerung

PDF-Dokument (64.7 kB) - Stand: 2007 Dokument: SenGes

Faltblatt zur Trinkwasser-Notversorgung

Der tägliche Wasserbedarf der Bevölkerung in Deutschland ist unter normalen Umständen gewährleistet. Bei einem Ausfall von Einrichtungen der öffentlichen Wasserversorgung in Not- und Krisensituationen kann es jedoch passieren, dass eine Trinkwasser-Notversorgung eingerichtet werden muss. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat ein Faltblatt zu diesem Thema herausgegeben.

Uran im Trinkwasser

Die aktuellen Untersuchungen des Trinkwassers durch die Berliner Wasserbetriebe haben ergeben, dass die für die städtischen Wasserwerke geltenden Grenzwerte um ein vielfaches unterschritten werden. Weitere Informationen zu Uran im Trinkwasser sind auf den auf den Seiten der Berliner Wasserbetriebe zu finden.

Flyer "Alte Arzneimittel richtig entsorgen"

Medikamente, die in den Wasserkreislauf gelangen, belasten die Umwelt und können zu unerwünschten Spurenstoffen im Trinkwasser führen. Wohin mit Medikamenten, deren Haltbarkeitsdatum überschritten ist oder die nicht mehr benötigt werden? Der Flyer, der als PDF-Datei vorliegt, gibt Antworten auf Fragen und Hinweise zur Entsorgung alter Medikamente.

Flyer "Alte Arzneimittel richtig entsorgen"

PDF-Dokument (4.3 MB) - Stand: 08/2014 Dokument: SenGesSoz