Coronavirus in Berlin

Zentrale Informationen der Berliner Verwaltung zum Coronavirus finden Sie unter: berlin.de/corona
Tagesaktuelle COVID-19 Fallzahlen und weiterführende Auswertungen finden Sie im Online-COVID-19-Lagebericht des Landes Berlin.
Der Dienstbetrieb der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung ist aufgrund des Einsatzes von vielen Beschäftigten im Krisenstab des Landes Berlin weiterhin eingeschränkt.

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Apotheken

Apotheker greift nach einer Medikamentenpackung für eine Kundin
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Aufgaben und Überwachung der Apotheken

Die Apotheken haben die Aufgabe, die ordnungsgemäße Versorgung der Bevölkerung mit Arzneimitteln sicherzustellen. Neben der Abgabe von Arzneimitteln ist die Beratung eine zentrale Aufgabe der öffentlichen Apotheken. Zudem werden auf Wunsch z. B. einfache Gesundheitstests durchgeführt und es können ggf. Medizinprodukte patientenindividuell angepasst und medizinische Geräten ausgeliehen werden. Die Apotheken in Deutschland handeln in gesetzlichem Auftrag, die Grundlagen dafür bilden das Apothekengesetz und die Apothekenbetriebsordnung (s. u.). Die Standesvertretung aller Berliner Apothekerinnen und Apotheker ist die Apothekerkammer Berlin. Für die Überwachung der rund 800 öffentlichen sowie der zwölf Krankenhaus-Apotheken im Land Berlin ist das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) zuständig.

Grundlagen für den Betrieb von Apotheken

Die Grundlagen für den Betrieb von Apotheken sind im Apothekengesetz (ApoG) festgeschrieben. Die Vorschriften der Apothekenbetriebsordnung (ApBetrO) legen im Detail fest, wie die Arzneimittelversorgung der Bevölkerung durch Apotheken sicherzustellen ist. Dazu gehören auch Vorgaben zu Räumen, Ausstattung und Personal. Um eine Apotheke zu betreiben, bedarf es einer Betriebserlaubnis. Die zuständige Behörde für die Erlaubniserteilung ist die Arbeitsgruppe Apothekenwesen des Landesamtes für Gesundheit und Soziales Berlin (LAGeSo).

Versand- und Internetapotheken

Seit 2004 ist der Handel mit apothekenpflichtigen Arzneimitteln in Deutschland über Versand- und Internetapotheken erlaubt. Viele Verbraucherinnen und Verbraucher sind jedoch verunsichert, ob und nach welchen Qualitätskriterien diese Anbieter ihre Waren vertreiben.

Aus diesem Grund stellt das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit ein Versandapothekenregister zur Verfügung, in dem Apotheken erfasst sind, die über eine behördliche Erlaubnis zum Versand von Arzneimitteln nach § 43 Abs. 1 Satz 1 AMG verfügen. Nur diese Apotheken dürfen das EU-Sicherheitslogo auf ihren Internetseiten verwenden.