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Gesundheit von älteren Menschen

Älteres Ehepaar

Zur Stärkung des bundesweiten Gesundheitsziels „Gesund älter werden“ veröffentlicht die Berliner GBE aktuelle Daten und Fakten zur gesundheitlichen Lage älterer Menschen in Berlin.

Dazu werden im Rahmen des Gesundheitsmonitorings Berlin in der Publikationsreihe „Gesund älter werden“ Fakten und strukturierte Daten zu einzelnen Indikatoren aus den drei Themenbereichen Soziodemographie, Gesundheit und Partizipation als eine empirische Grundlage für Entscheidungsprozesse aufbereitet und daraus kompakte Berichte erstellt. Diese Veröffentlichungen wenden sich vor allem an Fachleute, Politik und Medien, aber auch an interessierte Bürgerinnen und Bürger.

Veröffentlichungen 2022:

Veröffentlichungen 2021:

Weitere Veröffentlichungen in der Reihe GESUND ÄLTER WERDEN sind abrufbar im:

Aspekte der Sozialen Teilhabe bei älteren Menschen in Berlin

Die soziale Teilhabe spielt eine wichtige Rolle für ein gesundes und aktives Altern. Anhand von Daten der Studie „Gesundheit in Deutschland aktuell“ 2019/2020 (GEDA 2019/2020-EHIS) des Robert Koch-Instituts werden einzelne Aspekte der sozialen Teilhabe im Zusammenhang mit soziodemographischen Merkmalen beschrieben.

  • Fast 20 % der älteren Menschen in Berlin gaben an, eine geringe soziale Unterstützung zu haben: Je höher das Alter desto höher ist der Anteil mit einer geringen Unterstützung.
  • Der Anteil der Alleinlebenden ist bei über 79-Jährigen mit 71,8 % deutlich höher als bei den 65- bis 79-Jährigen; Frauen leben häufiger allein als Männer.
  • Ein Fünftel der älteren Menschen in Berlin gab an, Schwierigkeiten beim selbstständigen Einkaufen zu haben.
  • 45 % der älteren Menschen in Berlin berichteten Hörschwierigkeiten und 25 % Sehstörungen zu haben.

GESUND ÄLTER WERDEN 2022/01 - Aspekte der Sozialen Teilhabe bei älteren Menschen in Berlin

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Mobilität älterer Menschen in Berlin

Die Publikation beschreibt die Mobilität von Menschen ab 65 Jahren in Berlin auf Basis aktueller Daten der Studie „Gesundheit in Deutschland aktuell“. Es werden Indikatoren zu Schwierigkeiten beim Laufen, Treppensteigen und vom Stuhl oder Bett aufstehen und darauf niederlassen beleuchtet, sowie zu gesundheitsbedingten Einschränkungen bei Aktivitäten des täglichen Lebens und körperliche Inaktivität.

  • Rund 48 % der Menschen ab 80 Jahren haben Schwierigkeiten ohne Hilfe 500 Meter weit zu laufen oder 12 Treppenstufen zu bewältigen. Dies trifft besonders häufig auf Personen mit niedrigem Bildungsstatus zu.
  • 59 % der älteren Berliner Frauen und 52 % der Männer berichten Einschränkungen bei der Ausübung von Aktivitäten des täglichen Lebens aufgrund gesundheitlicher Probleme in den letzten 6 Monaten. Je niedriger der Bildungsstatus ist, desto häufiger werden gesundheitsbedingte Einschränkungen bei Alltagsaktivitäten berichtet.
  • 50,5 % der Berliner Frauen und 44,8 % der Männer ab 65 Jahren berichten insgesamt körperlich inaktiv zu sein.

GESUND ÄLTER WERDEN 2021/05 - Mobilität älterer Menschen in Berlin

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Bewegung und körperliche Aktivität älterer Menschen in Berlin

Die Publikation beschreibt das Bewegungsverhalten von Menschen ab 65 Jahren in Berlin. Auf Basis einer bevölkerungsbezogenen Querschnittsstudie werden Indikatoren zu den WHO-Bewegungsempfehlungen für Ausdaueraktivität und Muskelkräftigung, für Radfahren und Gehen zur Fortbewegung, für das Sitzverhalten sowie zu den Stadien der Bewegungsverhaltensänderung dargestellt. Die Indikatoren werden nach Alter, Geschlecht und Bildungsstatus analysiert.

  • Rund 30 % der Frauen und rund 40 % der Männer ab 65 Jahre bewegen sich mindestens 2,5 Stunden in der Woche ausdauerorientiert und mindestens zweimal pro Woche muskelkräftigend und erfüllen damit die Bewegungsempfehlungen der WHO.
  • Jüngeres Alter, männliches Geschlecht und höherer Bildungsstatus sind mit einem größeren Anteil an der älteren Bevölkerung verbunden, welcher regelmäßig zur Fortbewegung mit dem Fahrrad fährt.
  • Rund 25 % der älteren Menschen ab 65 Jahre sind inaktiv und haben nicht die Absicht ihr Bewegungsverhalten zu ändern. Menschen mit niedrigerem Bildungsstatus sind davon besonders betroffen.

GESUND ÄLTER WERDEN 2021/04 - Bewegung und körperliche Aktivität älterer Menschen in Berlin

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Stationäre Morbidität III: Krankheiten des Verdauungssystems, Verletzungen und Vergiftungen und Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems

Die Veröffentlichung zur stationären Morbidität III ist die Fortsetzung der zwei bereits erschienenen Publikationen „Stationäre Morbidität I: Ein Überblick“ und „Stationäre Morbidität II: Krankheiten des Kreislaufsystems und Neubildungen“. Thematisiert werden ausgewählte Einzeldiagnosen der ICD-10 Diagnosekapitel „Krankheiten des Verdauungssystems“, „Verletzungen und Vergiftungen“ und „Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems“ in den Berliner Krankenhäusern. Damit sind in der Reihe „Stationäre Morbidität“ die fünf häufigsten Diagnosegruppen im Detail beschrieben, die als Anlass für stationäre Krankenhausaufenthalte identifiziert wurden.
Die Behandlungsfälle werden nach Geschlecht und Altersgruppen (ab 50, 65 und 80 Jahren), in der zeitlichen Entwicklung von 2009 bis 2017 und nach Berliner Bezirken dargestellt.

  • Frauen ab 50 Jahren befanden sich etwas häufiger als Männer in stationärer Behandlung infolge von Krankheiten des Verdauungssystems, vor allem auf Grund einer Magen- und Darmentzündung. Wegen eines Magen- und Darmgeschwürs oder einer Lebererkrankung wurden häufiger Männer stationär behandelt.
  • Frauen ab 50 Jahren waren deutlich häufiger als Männer in stationärer Behandlung infolge von Verletzungen, vor allem Oberschenkelbrüchen. Männer mussten häufiger wegen einer Verletzung des Schädels stationär behandelt werden.
  • Von allen betrachteten Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems (Arthrose, Rheumatoide Arthritis und Osteoporose) sind Frauen stärker betroffen als Männer und mussten wesentlich häufiger stationär versorgt werden.

GESUND ÄLTER WERDEN 2021/03 - Stationäre Morbidität III: Krankheiten des Verdauungssystems, Verletzungen und Vergiftungen und Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems

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Gesund älter werden: Stationäre Morbidität II - Krankheiten des Kreislaufsystems und Neubildungen

In der vertiefenden Publikation „Stationäre Morbidität II“ wird als Ergänzung zur Überblicksdarstellung „Stationäre Morbidität I“ auf Behandlungsfälle der zwei häufigsten ICD-10 Diagnosekapitel in Berliner Krankenhäusern näher eingegangen.
Der Fokus liegt auf ausgewählten Einzeldiagnosen von Krankheiten des Kreislaufsystems und bösartigen Neubildungen, zum Beispiel Herzinsuffizienz, Schlaganfall und Herzinfarkt, sowie etwa Krebserkrankungen der Lunge, der Brust und des Darms.
Die Behandlungsfälle werden nach Geschlecht und Altersgruppen (ab 50, 65 und 80 Jahren), in der zeitlichen Entwicklung von 2009 bis 2017 und nach Berliner Bezirken dargestellt.

  • Menschen über 80 Jahren mussten am häufigsten wegen Krankheiten des Kreislaufsystems stationär behandelt werden, insbesondere wegen Herzinsuffizienz oder Schlaganfall.
  • Männer befanden sich häufiger als Frauen wegen bösartiger Neubildungen in stationärer Behandlung und erkrankten fast doppelt so oft an Lungenkrebs.
  • Weitere häufig stationär versorgte Krebserkrankungen waren bei den Männern Darmkrebs, Harnblasenkrebs, Prostatakrebs und Krebserkrankungen von Mund und Rachen, bei den Frauen Brustkrebs, Darmkrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs und Gebärmutterkrebs.

GESUND ÄLTER WERDEN 2021/02 - Stationäre Morbidität II: Krankheiten des Kreislaufsystems und Neubildungen

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Gesund älter werden: Stationäre Morbidität I: Ein Überblick

Die Publikation bietet einen Überblick zu den Hauptdiagnosen in Berliner Krankenhäusern. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den fünf häufigsten ICD-10 Diagnosekapiteln gemäß der Krankenhausdiagnosestatistik: Krankheiten des Kreislaufsystems, Neubildungen, Krankheiten des Verdauungssystems, Verletzungen und Vergiftungen, sowie Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems.
Die Behandlungsfälle werden nach Geschlecht und Altersgruppen )ab 50, 65 und 80 Jahren), in der zeitlichen Entwicklung von 2009 bis 2017 und nach Berliner Bezirken dargestellt.

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Neubildungen waren mit insgesamt über 35 % der stationär versorgten Krankheiten bei der Bevölkerung ab 50 Jahren am häufigsten.
  • Behandlungsfälle im Rahmen der fünf häufigsten ICD-10 Diagnosekapitel häufen sich mit zunehmendem Alter: bei Menschen zwischen 50 bis 64 Jahre waren insgesamt weniger als 15 % betroffen, ab 80 Jahren waren es mehr als 40 %.
  • Von Krankheiten des Kreislaufsystems, die stationär behandelt wurden, waren mit 55,1% mehr Männer ab 50 Jahren betroffen, von Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems mit 62,5% mehr Frauen.

GESUND ÄLTER WERDEN 2021/01 - Stationäre Morbidität I: Ein Überblick

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