Aktuelles

Tablet mit einer Seite Aktuelles
Bild: Coloures-pic - Fotolia.com

Aktuelle Veröffentlichungen, Daten und Informationen

17.11.2020 – Gesundheitsindikatoren zur Ausbildung im Gesundheitswesen aktualisiert und verfügbar:

Logo des Gesundheits- und Sozialinformationssystems (GSI)
Bild: Referat I A, SenGPG
  • An den Ausbildungsstätten des Gesundheitswesens in Berlin wurden im Schuljahr 2019/2020 insgesamt 9.720 Schülerinnen und Schüler ausgebildet: davon 6.942 in pflegerischen Berufen, 2.310 in medizinisch-technischen und therapeutischen Berufen sowie 468 in sonstigen Gesundheitsberufen.
  • In den letzten zehn Jahren hat die Anzahl der Auszubildenden in den pflegerischen Berufen um fast
    40 % zugenommen, während die Zahl der Auszubildenden in medizinisch-technischen und therapeutischen Berufen um mehr als 10 % und in den sonstigen Gesundheitsberufen um mehr als 20 % abgenommen hat.
  • An den Ausbildungsstätten der Berliner Krankenhäuser wurden in 2018 2.561 Schülerinnen und Schüler ausgebildet.

Weitere Daten zu:

  • erteilten Erlaubnissen zum Führen von Berufsbezeichnungen ausgewählter Gesundheitsberufe,
  • erteilten Approbationen und Berufserlaubnissen in akademischen Heilberufen und
  • Weiterbildungsstätten und erteilte Erlaubnisse zum Führen von Weiterbildungsbezeichnungen in Pflege- und Medizinalfachberufen in Berlin.
Die aktualisierten Daten stehen ab sofort im GSI zur Verfügung.

06.11.2020 – Daten zu Schwangerschaftskonfliktberatungen 2018 und 2019 in Berlin verfügbar:

Logo des Gesundheits- und Sozialinformationssystems (GSI)
Bild: Referat I A, SenGPG
  • 12.568 Frauen wurden in 2019 wegen eines Schwangerschaftskonfliktes beraten (270 mehr als 2018), in Berlin wohnhaft waren 94,3 %.
  • 8.181 (65,1 %) Schwangere suchten nichtstädtische Beratungsstellen auf, 2.873 (22,9 %) Frauen wurden in Zentren beraten. Bei zugelassenen Ärzten und Ärztinnen fanden 1.514 (12,0 %) Beratungen statt.
  • Im Teenageralter waren 294 (2,3 %) der Frauen. Die meisten Beratenen (3.245 / 25,8 %) befanden sich in der Altersgruppe der 30- bis unter 35-Jährigen.
  • Eine ausländische Staatsangehörigkeit hatten 32,7 % der beratenen Frauen, die vorwiegend aus Bulgarien, Türkei, Serbien, Polen, Syrien, Rumänien, Vietnam und Russland stammen.
  • Als häufigster Konfliktgrund wurden familiäre/partnerschaftliche Probleme (34,3 %) genannt, gefolgt von Ausbildungs-/Arbeitsplatzproblemen (28,4 %).
Die aktualisierten Daten stehen ab sofort im GSI zur Verfügung.

07.09.2020 – Gesundheitsindikatoren zum umweltbezogenen Gesundheitsschutz und Verbraucherschutz im Gesundheitswesen aktualisiert und verfügbar:

Logo des Gesundheits- und Sozialinformationssystems (GSI)
Bild: Referat I A, SenGPG
  • Die Jahresmittelwerte der Stickstoffdioxidbelastung haben an allen Verkehrsmessstationen zwischen 2010 und 2019 abgenommen.
  • Im Jahr 2019 lagen die Jahresmittelwerte der Stickstoffdioxidbelastung bei drei von fünf Verkehrsmessstationen im Bereich des Grenzwertes; bei einer Station wurde der Grenzwert leicht überschritten.
  • Auch die Jahresmittelwerte der Feinstaubbelastung haben seit 2010 abgenommen und liegen an allen Verkehrsmessstationen unterhalb des Grenzwertes.
  • Die Häufigkeit der Zielwertüberschreitungen für Ozon in der Außenluft hat in den Jahren 2018 und 2019 im Vergleich zum Jahr 2010 zugenommen.
  • Grenzwertüberschreitungen von Stickstoffdioxid und Feinstaub treten häufiger an Verkehrsmessstationen als an Wohngebiets- und Stadtrandmessstationen auf, während Grenzwertüberschreitungen von Ozon häufiger an Stadtrandmessstationen als an innerstädtischen Wohngebietsmessstationen auftreten.
Weitere Daten zu:
  • der Belastung des Trinkwassers in Berlin,
  • der Belastung von Frauen- und Kuhmilch in Deutschland und
  • den Ergebnissen der Badegewässerüberwachung.
Die aktualisierten Daten stehen ab sofort im GSI zur Verfügung.

31.08.2020 – Gesundheitsindikatoren: Stationäre Morbidität 2017

Logo des Gesundheits- und Sozialinformationssystems (GSI)
Bild: Referat I A, SenGPG

Aktuelles aus der Krankenhausdiagnosestatistik, in der u.a. Informationen zu Behandlungsfällen der Berliner Krankenhäuser nach Behandlungsdiagnose, Fachabteilungen, Verweildauer zur Verfügung gestellt werden:

  • Rund 841.000 stationäre Behandlungsfälle wurden im Jahre 2017 in den Berliner Krankenhäusern behandelt – 1,2 % mehr Fälle als im Jahr 2016.
  • Die durchschnittliche Verweildauer lag wie im Vorjahr bei 7,7 Tagen.
  • Krankheiten des Kreislaufsystems sind nach wie vor, die Krankheitsgruppe mit der höchsten Anzahl der stationären Behandlungsfälle – Trend weiter steigend.
  • Die zweithäufigste Krankheitsgruppe stationärer Behandlungsfälle sind die Neubildungen – Trend ebenfalls weiter steigend.

Weitere aktualisierte Daten stehen ab sofort im GSI zur Verfügung.

22.06.2020 – Gesundheitsindikatoren zu Beschäftigten im Gesundheitswesen aktualisiert und verfügbar:

Logo des Gesundheits- und Sozialinformationssystems (GSI)
Bild: Referat I A, SenGPG
  • Zum 01.01.2018 waren 9.695 Ärztinnen und Ärzte inklusive Psychotherapeutinnen und -therapeuten in ambulanten Einrichtungen in Berlin tätig, darunter 2.868 Hausärztinnen und -ärzte (29 %).
  • Die 3.657 in ambulanten Einrichtungen tätigen Zahnärztinnen und –ärzte betreuten im Schnitt 988 Einwohner je Zahnärztin und -arzt (Stand: 31.12.2017).
  • Die Krankenhäuser in Berlin beschäftigten in 2017 49.878 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter 19 % Ärztinnen und Ärzte.
  • Das nicht-ärztliche hauptamtliche Personal der Krankenhäuser war 2017 am häufigsten im Pflegedienst (43 %) oder im medizinisch-technischen Dienst (21 %) tätig.
  • Der Verwaltungsdienst stellte in 2017 8 % des hauptamtlichen Personals der Berliner Krankenhäuser.
  • In 2017 waren 44.819 Personen in Pflegeeinrichtungen tätig, jeweils etwa die Hälfte in ambulanten und (teil-)stationären Einrichtungen.
Weitere Daten zu:
  • den Beschäftigten im ambulanten und (teil-)stationären Bereich,
  • sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten in ausgewählten Gesundheitsberufen,
  • dem Personalstand des öffentlichen Gesundheitsdiensts und
  • dem Personal im öffentlichen Dienst im Bereich Gesundheit.
Die aktualisierten Daten stehen ab sofort im GSI zur Verfügung.

08.06.2020 – Gesundheitsindikatoren zu Kosten im Gesundheitswesen aktualisiert und verfügbar:

Logo des Gesundheits- und Sozialinformationssystems (GSI)
Bild: Referat I A, SenGPG
  • In 2017 lag der Honorarumsatz je Arzt/Psychotherapeut im hausärztlichen Versorgungsbereich in Berlin 15 % unter dem Bundesdurchschnitt.
  • Zwischen 2002 und 2016 stieg der Honorarumsatz je Behandlungsstunde der Inhaber von Zahnarztpraxen
    um 35 %.
  • Die Kosten der Berliner Krankenhäuser stiegen zwischen 1995 und 2017 um 42 %.
  • In 2017 entfielen 55 % der Kosten der Berliner Krankenhäuser auf Personalkosten.
  • Im Ländervergleich lag die durchschnittliche Vergütung für die Langzeitpflege in Berliner Pflegeeinrichtungen in 2017 im oberen Drittel der Bundesländer und das Entgelt für Unterkunft und Verpflegung im unteren Drittel.

Weitere Daten zu:

  • Kostenstruktur in Arzt- und Zahnarztpraxen, psychotherapeutischen Praxen und Einrichtungen des Gesundheitswesens;
  • Gesamtvergütungen in der vertragsärztlichen und vertragspsychotherapeutischen Versorgung;
  • Durchschnittlicher Umsatz von Apotheken;
  • Kosten, Kostenanteile, -kennziffern und Personalkosten der Krankenhäuser;
  • Aufwendungen für Leistungen zur Teilhabe in der gesetzlichen Rentenversicherung;
  • Durchschnittliche Vergütung für Langzeitpflege, Kurzzeitpflege und Tagespflege in (teil-)stationären Pflegeeinrichtungen.
Die aktualisierten Daten stehen ab sofort im GSI zur Verfügung.

10.02.2020 – KURZ INFORMIERT: Schwerbehinderte in Berlin 2017

Vorschaubild für Kurz Informiert 2020/1 Schwerbehinderte in Berlin 2017
Bild: SenGPG
In der Publikation werden Daten der Schwerbehindertenstatistik, die alle 2 Jahre vorliegen, ausgewertet:
  • 2017 ist die Zahl der Schwerbehinderten gegenüber 2015 in Berlin leicht zurückgegangen – auf insgesamt 348.988 bzw. 9,7 %
  • die Zahl der Frauen mit Schwerbehindertenausweis ist mit 189.417 deutlich höher, als die der Männer mit 159.571
  • mehr als drei Viertel (76,9 %) aller Schwerbehinderten sind 55 Jahre und älter
  • die Beeinträchtigung der Funktion von inneren Organen und Organsystemen stellt die häufigste Art der Schwerbehinderung dar
  • rund ein Drittel der schwerbehinderten Menschen weist einen Grad der Behinderung von 50 auf – knapp ein Fünftel hat den höchsten Grad der Behinderung von 100
  • Zur Publikation

04.10.2019 – Diskussionspapier: Gesundheitsziele für Kinder im Land Berlin

Deckblatt vom Diskussionspapier Gesundheitsziele für Kinder im Land Berlin
Bild: SenGPG

Die Mitglieder der AG „Gesund aufwachsen“ der Landesgesundheitskonferenz Berlin haben den im Jahr 2007 gestarteten Kindergesundheitszieleprozess nach zehn Jahren einer kritischen Reflexion unterzogen. Das Monitoring zum Zielerreichungsgrad zeigt, dass die Ziele im Wesentlichen (noch) nicht erreicht werden konnten, wenn auch in Teilbereichen eine Annäherung an die gesetzten Ziele gelungen ist. Die beobachteten Ungleichheiten zwischen Kindern mit und ohne Migrationshintergrund haben sich durchweg verringert, allerdings konnten sozial bedingte gesundheitliche Ungleichheiten nicht reduziert werden.

Das Diskussionspapier gibt darüber hinaus Einblicke in den Prozess der Erarbeitung und des Monitorings der Berliner Kindergesundheitsziele und stellt exemplarisch Aktivitäten der Akteurinnen und Akteure der Landesgesundheitskonferenz zur Gesundheitsförderung und Prävention bei Kindern vor. Auf der Grundlage dieser Erkenntnisse wird der bisherige Zieleprozess diskutiert und es werden Handlungsempfehlungen für seine Weiterentwicklung abgegeben.

02.08.2019 – Kongressdokumentation „Armut und Gesundheit“ online

Logo Kongress Armut und Gesundheit 2019
Bild: Kongress Armut und Gesundheit 2019 Headergestaltung: Britta Willim
Im März 2019 fand in Berlin der Kongress Armut und Gesundheit unter dem Motto „POLITIK MACHT GESUNDHEIT“ statt. Die Berliner Gesundheitsberichterstattung beteiligte sich am Kongress mit zwei Beiträgen:
  • Podiumsdiskussion „Datenlücken zur Prävention“
  • World-Café „Partizipation in der Gesundheitsberichterstattung“ in Form einer SWOT-Analyse (SWOT = Strengths, Weaknesses, Opportunities, Threats)

In lebhaften Diskussionen mit den Teilnehmenden wurden Zukunftsperspektiven für die Gesundheitsberichterstattung im Zusammenhang mit Gesundheitsförderung und Prävention und den damit verbundenen Gesundheitszieleprozessen erörtert. Die Kongressdokumentation ist jetzt auf der Kongress-Homepage veröffentlicht.

Für den nächsten Kongress Armut und Gesundheit vom 8. bis 10. März 2020 können noch bis zum 30. August 2019 Beiträge eingereicht werden.

16.07.2019 - Bezirksprofile für Berlin aktualisiert und verfügbar:

Bezirksprofile
Bild: SenGPG

Die Bezirksprofile geben mit Schlüsselindikatoren einen schnellen Überblick über die gesundheitliche und soziale Lage in den Berliner Bezirken. Mit dieser Veröffentlichung erfolgt eine Aktualisierung der Bezirksprofile hauptsächlich auf den Datenstand 2017 in den Themenfeldern Bevölkerung, sozioökonomische Lage, Gesundheitszustand, Gesundheitsvorsorge im Kindesalter sowie ambulante, stationäre und pflegerische Versorgung.
Wie bereits in den Vorjahren ist für jeden Indikator die entsprechende bezirkliche Ausprägung angegeben – für den Vergleich aber auch Wert und Abweichung vom Berliner Durchschnitt sowie der Rangplatz innerhalb der 12 Berliner Bezirke (Rang 1 entspricht jeweils dem größten Wert, Rang 12 dem kleinsten).

24. bis 30.4.2019 – Europäische Impfwoche

Wie jedes Jahr im April ruft das Regionalbüro Europa der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur Europäischen Impfwoche unter dem Motto „Vorbeugen. Schützen. Impfen.“ auf.

Berliner Daten zum Impfstatus bei Kindern liegen aus den jährlichen Einschulungsuntersuchungen vor und werden regelmäßig im Rahmen der Berliner Gesundheitsberichterstattung online zur Verfügung gestellt. In den Grundauswertungen der Einschulungsdaten werden die Impfdaten differenziert nach Geschlecht, sozialer Lage, Migrationsmerkmalen sowie sozialräumlich dargestellt.

Zuletzt sind Daten aus den Berliner Einschulungsuntersuchungen 2017 sowie eine Sonderauswertung zum Masernimpfstatus zu Beginn des Kitabesuchs in Berlin in der Reihe KURZ INFORMIERT (2018/02) erschienen.

09.04.2019 – Gesundheitsindikatoren zum umweltbezogenen Gesundheitsschutz und Verbraucherschutz im Gesundheitswesen aktualisiert:

Logo des Gesundheits- und Sozialinformationssystems (GSI)
Bild: Referat I A, SenGPG
  • Schadstoffe in der Außenluft,
  • Belastung des Trinkwassers,
  • Verkehrslärmexposition,
  • ausgewählte Arbeitsbelastungen und Umgebungsfaktoren von Erwerbstätigen,
  • Ergebnisse der Badegewässerüberwachung.

Die aktualisierten Daten stehen ab sofort im GSI zur Verfügung.

Weitere aktualisierte Daten stehen ab sofort im GSI zur Verfügung.

04.04.2019 – Daten zu Einrichtungen des Gesundheitswesens verfügbar:

  • 2017 gab es in Berlin insgesamt 83 Krankenhäuser mit 20.390 Betten (567,3 Betten je 100.000 Einwohner/-innen) – 263 Betten mehr als im Vorjahr
  • In den Krankenhäusern waren im ärztlichen Bereich Beschäftigte im Umfang von insgesamt 8.457 Vollzeitkräften und im Pflegebereich im Umfang von 13.819 Vollzeitkräften tätig.
  • Das ordnungsbehördlich genehmigte Bettenangebot der voll- und teilstationären Versorgung der Krankenhäuser lag im Jahr 2017 bei 21.846 Betten.
  • Das Angebot der ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen ist in Berlin weiterhin gestiegen (ambulant 2015: 585 Einrichtungen; 2017: 613 / stationär 2015: 385 Einrichtungen; 2017: 391).
  • In den stationären Pflegeeinrichtungen standen 2017 insgesamt 35.103 Plätze zur Verfügung.
  • Die Zahl der an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmende Ärzte/Ärztinnen und Psychotherapeuten/-therapeutinnen ist in den letzten Jahren kontinuierlich auf 9.854 (am 01.01.2018) gestiegen.
Logo des Gesundheits- und Sozialinformationssystems (GSI)
Bild: Referat I A, SenGPG
weitere Daten zu:
  • an der kassenärztlichen Versorgung teilnehmenden Ärztinnen und Ärzten (inkl. Versorgungsgrade);
  • Ermächtigungen von Hochschulambulanzen, Psychiatrischen Institutsambulanzen und Sozialpädiatrischen Zentren zur ambulanten vertragsärztlichen/vertragspsychotherapeutischen Versorgung;
  • Zahnärztlich geleiteten ambulanten Gesundheitseinrichtungen;
  • Ausgewählten Leistungen des Landesinstituts für gerichtliche und soziale Medizin;
  • Zahl der Rettungsleitstellen und -wachen sowie der Rettungsfahrzeuge und -hubschrauber;
  • Bestand an Apotheken sowie an medizinisch-technischen Großgeräten in den Krankenhäuser

Die aktualisierten Daten stehen ab sofort im GSI zur Verfügung.

19.03.2019 - Tag des Gesundheitsamtes und Daten aus der Statistik zur Schwangerschaftskonfliktberatung 2017

Erstmalig gibt es in diesem Jahr am 19.03. den „Tag des Gesundheitsamtes“, mit dem die kommunalen Gesundheitsbehörden gewürdigt werden sollen.

Den Gesundheitsämtern kommt eine zentrale Rolle in der öffentlichen Sorge für die Gesundheit der Bevölkerung zu. Mit einem breit gefächerten Aufgabenspektrum über Gesundheitsschutz, Gesundheitsförderung, Beratung und Information sowie Steuerung und Koordination nehmen die Gesundheitsämter diese Rolle wahr. Daten rund um die Tätigkeiten (z. B. jährliche Grundauswertung der Einschulungsuntersuchungen), Inanspruchnahme sowie das Personal der Gesundheitsämter werden regelmäßig im Rahmen der Berliner Gesundheitsberichterstattung online zur Verfügung gestellt. Beispielsweise wurden im Mai 2018 Daten zum Personal im Öffentlichen Gesundheitsdienst veröffentlicht.

Zuletzt sind Daten der Zentren für sexuelle Gesundheit und Familienplanung in eine Publikation aus der Reihe „KURZ INFORMIERT“ zum Thema „Schwanger und im Konflikt“ eingeflossen (abrufbar über die Homepage der Berliner Gesundheitsberichterstattung).

Als ein Bereich des Gesundheitsamtes führen die Zentren als städtische Einrichtung unter vielen anderen auch Schwangerschaftskonfliktberatungen durch, welche aktuell für das Jahr 2017 ausgewertet und veröffentlicht wurden.

Logo des Gesundheits- und Sozialinformationssystems (GSI)
Bild: Referat I A, SenGPG
  • Im Jahr 2017 wurden 12.680 Schwangerschaftskonfliktberatungen durchgeführt, dabei waren 94,3 % der beratenen Frauen aus Berlin.
  • Rund 24 % der Beratungen erfolgten in den Zentren für sexuelle Gesundheit und Familienplanung, fast 60 % in nichtstädtischen Einrichtungen (wie z. B. Pro Familia) und rund 16 % in Arztpraxen.
  • 30,6 % der beratenen Frauen hatten eine ausländische Staatsangehörigkeit, davon kam fast die Hälfte der Frauen aus Osteuropa.
  • Rund die Hälfte der beratenen Frauen war im Alter von 25 bis unter 35 Jahren. 7,7 % der beratenen Frauen waren in der Altersgruppe der unter 20-Jährigen.
  • Als häufigster Konfliktgrund wurden familiäre/partnerschaftliche Probleme (38,4 %) genannt, gefolgt von Ausbildungs-/Arbeitsplatzproblemen (32,6 %), wirtschaftlichen Problemen (26,2 %) sowie gesundheitlichen Problemen (21,6 %).

Weitere aktualisierte Daten stehen ab sofort im GSI zur Verfügung.

14./15.03.2019 – GBE Berlin beim Kongress Armut und Gesundheit

Unter dem Titel “POLITIK MACHT GESUNDHEIT” findet am 14. und 15. März wieder der jährliche Kongress Armut und Gesundheit in Berlin statt.
Vertreterinnen der Berliner GBE gestalten zwei Veranstaltungen und laden herzlich ein, sich am 14. und 15. März 2019 an der Technischen Universität Berlin an den Diskussionen zum Health in All Policies-Ansatz und zu Gesundheit als gesamtgesellschaftlicher Verantwortung zu beteiligen.

Bei der Podiumsdiskussion „Datenlücken zur Prävention“ am Donnerstag um 14.15 Uhr in Raum H 2013 werden mit vielfältigen Gästen die Datenlage zu Prävention und Gesundheitsförderung und Möglichkeiten und Herausforderungen zur Schließung von Datenlücken diskutiert.
Direkt im Anschluss findet um 16.15 Uhr in Raum H 3005 im Rahmen eines World-Cafés die SWOT-Analyse “Partizipation in der Gesundheitsberichterstattung” statt. Hier werden interaktiv am Beispiel der Monitorings zu den Gesundheitszielen „Gesund aufwachsen“ und „Gesund älter werden“ Handlungsbedarfe und Entwicklungsmöglichkeiten vor allem für partizipative und soziodemografische Themenbereiche der Gesundheitsberichterstattung diskutiert und damit verbundene Stärken, Schwächen, Herausforderungen und Bedrohungen (Strengths, Weaknesses, Opportunities, Threats = SWOT) gemeinsam herausgearbeitet.

01.03.2019 – Aktuelle Daten zum Themenfeld Ausgaben und Finanzierung

Logo des Gesundheits- und Sozialinformationssystems (GSI)
Bild: Referat I A, SenGPG
  • Gesundheits- und Pflegeleistungen nach Sozialgesetzbuch (SGB XII) und Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG)
  • Aufwand für Pflegegelder und Rentenversicherungsbeiträge an Pflegepersonen nach dem Landespflegegeldgesetz (LPflGG)
  • Empfängerinnen und Empfänger von Pflegegeld nach dem Landespflegegeldgesetz
  • Gewährte Fördermittel nach Krankenhausfinanzierungsgesetz /Landeskrankenhausgesetz (KHG/LKG) und sonstige Zuschüsse für Krankenhäuser im Land Berlin
  • Leistungsausgaben, Netto-Verwaltungskosten sowie Zuzahlungen in der gesetzlichen Krankenversicherung
  • Mitglieder und Versichertenstruktur in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und mitversicherte Familienangehörige
  • Einnahmen und Ausgaben ausgewählter Zweige der gesetzlichen Sozialversicherung sowie der gesetzlichen Krankenversicherung

Weitere aktualisierte Daten stehen ab sofort im GSI zur Verfügung.

13.02.2019 - Kernindikatoren für Bezirksregionenprofile

Logo des Gesundheits- und Sozialinformationssystems (GSI)
Bild: Referat I A, SenGPG
Aus den Daten der Einschulungsuntersuchungen in Berlin werden Kernindikatoren für Bezirksregionenprofile zur Verfügung gestellt. Folgende aktualisierte Daten stehen ab sofort im GSI zur Verfügung:
  • Anteil der Kinder mit Sprachdefiziten (2015-2017)
  • Anteil der Kinder mit auffälligem Testergebnis Visuomotorik (2015-2017)
  • Anteil der Kinder mit Übergewicht (2015-2017)

01.02.2019 - Grundauswertung Einschulungsuntersuchung 2017

Ärztliche Untersuchung eines Mädchens mit einem Stethoskop
Bild: Ilike / Fotolia.com
Die Ergebnisse basieren auf Daten von 31.479 Berliner Kindern, die im Kinder- und Jugendgesundheitsdienst untersucht wurden. Die Auswertungen beziehen sich u.a. auf die Themenfelder:
  • Impfungen, Inanspruchnahme von Früherkennungsuntersuchungen,
  • Medienkonsum, Körpergewicht, motorische, kognitive und sprachliche Entwicklung,
  • familiäre Situation, Besuch von Kindertageseinrichtungen.

Alle Merkmale wurden für die Gesamtgruppe der untersuchten Kinder sowie differenziert nach Geschlecht, sozialer Lage, Migrationsmerkmalen und Wohnbezirk innerhalb Berlins ausgewertet.

26.11.2018 - Gesund älter werden: Bevölkerungsstruktur und -prognose

Seite 1 von Gesund älter werden 2018 - I.1.1
Bild: SenGPG

Die Publikation betrachtet Daten der Bevölkerungsstatistik mit Fokus auf die Altersgruppen ab 50 Jahren, ab 65 Jahren und ab 80 Jahren und bildet auch auf Bezirksebene zukünftige Entwicklungen ab.

  • Ende des Jahres 2017 gab es in Berlin rund 190.000 Menschen, die 80 Jahre alt und älter sind. Im Jahr 2030 werden dies bereits über 260.000 Menschen sein.
  • Insgesamt ergibt sich in der Bevölkerungsprognose eine Verschiebung in der Altersstruktur der Berliner Bevölkerung hin zu den Älteren: 2017 entfielen auf 100 Personen im Erwerbsalter von 20 bis unter 65 Jahre 30 Personen, die mindestens 65 Jahre alt waren. 2060 werden es 55 Personen sein, für die 100 Erwerbstätige im weitesten Sinne sorgen.
  • In Steglitz-Zehlendorf hingegen ist beinahe die Hälfte der Bevölkerung älter als 50 Jahre und 7,0 % sind 80 Jahre alt oder älter.
  • In Treptow-Köpenick ist der Anteil der hochaltrigen Bevölkerung über 80 Jahre mit 7,6 % berlinweit am größten.
  • 2030 wird in acht von zwölf Bezirken der Anteil der über 50-Jährigen an der Gesamtbevölkerung über 40 % liegen

23.11.2018 - Bezirksprofile für Berlin aktualisiert und verfügbar:

Bezirksprofile
Bild: SenGPG
Die Bezirksprofile geben mit Schlüsselindikatoren einen schnellen Überblick über die gesundheitliche und soziale Lage der Berliner Bezirke. In den Themenfeldern Bevölkerung, sozioökonomische Lage, Gesundheitszustand, Gesundheitsvorsorge im Kindesalter sowie ambulante, stationäre und pflegerische Versorgung vermitteln die Bezirksprofile eine Sicht auf regionale Besonderheiten und entsprechen zugleich der von den bezirklichen Organisationseinheiten Qualitätsentwicklung, Planung und Koordination (QPK) gewünschten Unterstützung der bezirklichen Gesundheitsberichterstattung. Für jeden Indikator ist die entsprechende bezirkliche Ausprägung angegeben – für den Vergleich aber auch Wert und Abweichung vom Berliner Durchschnitt sowie der Rangplatz innerhalb der 12 Berliner Bezirke (Rang 1 entspricht jeweils dem größten Wert, Rang 12 dem kleinsten). Bezirksprofile stellen in diesem Sinne eine Basis für die unterschiedlichen gesundheitspolitischen Initiativen und Schwerpunktsetzungen auf bezirklicher und gesamtstädtischer Ebene dar. Diese und weitere aktualisierte Daten stehen ab sofort auch im GSI zur Verfügung.

22.11.2018 - Daten zur Ausbildung im Gesundheitswesen in Berlin verfügbar:

Logo des Gesundheits- und Sozialinformationssystems (GSI)
Bild: Referat I A, SenGPG
  • im Jahr 2017 waren 6.010 Ausbildungsplätze in pflegerischen Gesundheitsfachberufen besetzt (163 mehr als im Vorjahr), 2.229 in medizinisch-technischen / therapeutischen Berufen und 406 in gesundheitssichernde und sonstigen Berufen (durchschnittlich 73,5 % weiblich)
  • gut die Hälfte der besetzten Plätze im Bereich der pflegerischen Berufe waren für die Ausbildung zum/zur Altenpfleger/in
  • 193 Ausbildungsplätze waren für die Ausbildung zur Hebamme besetzt (16 mehr als im Jahr 2016)
  • mit Stand 31.12.2017 gab es 1.512 Auszubildende für den Beruf Medizinische/r Fachangestellte/r (94,6 % weiblich); als Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r ließen sich 1.641 Personen ausbilden (96,7 % weiblich)
  • im Jahr 2017 wurden 276 Erlaubnisse zum Führen der Berufsbezeichnung für Personen, die die entsprechende Berufsausbildung nicht in Deutschland absolviert haben, erteilt (darunter 239 als Gesundheits- und Krankenpfleger/in)
  • es wurden 1.464 Approbationen, darunter 941 für Ärzte und Ärztinnen (91 mehr als im Jahr 2016), erteilt

Weitere aktualisierte Daten stehen ab sofort im GSI zur Verfügung.
Link zum GSI

26.10.2018 - Daten zu Schwangerschaftskonfliktberatungen und Schwangerschaftsabbrüchen in Berlin verfügbar:

Logo des Gesundheits- und Sozialinformationssystems (GSI)
Bild: Referat I A, SenGPG
Die Daten sind eine Ergänzung zum KURZ INFORMIERT „Schwanger und im Konflikt“.
  • 2016 wurden in Berlin 12.446 Frauen wegen eines Schwangerschaftskonfliktes beraten, 93,9 % waren aus Berlin
  • 30,6 % der beratenen Frauen hatten eine ausländische Staatsangehörigkeit, von denen kamen mit 37,5 % die meisten aus Osteuropa
  • als häufigster Konfliktgrund wurden familiäre/partnerschaftliche Probleme (38 %) genannt
  • 2017 wurden in Berlin insgesamt 9.649 Schwangerschaftsabbrüche vorgenommen, mehr als im Vorjahr (2016: 9.412), davon hatten 96,3 % der Frauen ihren Wohnsitz in Berlin
  • Berlin liegt mit einer Abbruchquote (Abbrüche je 10.000 Frauen im Alter von 15 bis 49 Jahren) von 111,9 deutlich über dem Bundesdurchschnitt (58,0) und ist das Bundesland mit der höchsten Quote
  • die meisten Frauen waren im Alter von 25 bis unter 30 Jahren (26,1 %)

Weitere aktualisierte Daten stehen ab sofort im GSI zur Verfügung.

24.09.2018 – KURZ INFORMIERT: Entbindungen und Geborene in Berlin

Deckblatt Runde Geburt kleines Format
Bild: SenGPG
Aus der geburtshilflich gynäkologischen Statistik wurden Daten zu den Entbindungen und Geborenen in Berlin aufbereitet:
  • 2016 ist die Zahl der Entbindungen in Berlin weiterhin gestiegen – auf insgesamt 42.964
  • der Anteil der außerklinischen Entbindungen lag bei 2,9 % (absolut: 1.237)
  • 26,8 % der Entbindungen wurden 2016 in Berlin per Kaiserschnitt durchgeführt, womit Berlin deutlich unter dem Bundesdurchschnitt liegt (30,5 %)
  • 2016 wurden insgesamt 43.896 Kinder geboren – darunter waren 226 Totgeborene (0,5 %)
  • ca. 82 % der Lebendgeborenen hatten ein „normales“ Geburtsgewicht zwischen 2.500 und 4.000 g (7,1 % unter 2.500 g und 10,5 % über 4.000 g)
  • die Analyse von Geburtsgewicht und einiger Risikofaktoren erfolgte in Kooperation mit dem Lenkungsausschuss Qualitätssicherung Berlin (QBB) und Herrn Prof. Dr. Bührer, Direktor Klinik für Neonatologie Charité – Universitätsmedizin Berlin

19.09.2018 – KURZ INFORMIERT: Schwanger und im Konflikt

Deckblatt zu Kurz Informiert Schwanger und im Konflikt
Bild: SenGPG

Aus den Daten der Zentren für sexuelle Gesundheit und Familienplanung, sowie aus der Statistik zur Schwangerschaftskonfliktberatung und der Schwangerschaftsabbrüche wurden Auswertungen für Berlin aufbereitet:

  • 2017 wurden im Bereich Familienplanung der Zentren für sexuelle Gesundheit und Familienplanung 38.700 Personen betreut und 85.769 Beratungen durchgeführt
  • 2016 wurden in Berlin 12.446 Frauen wegen eines Schwangerschaftskonfliktes beraten, 93,9 % waren aus Berlin
  • rund 24 % der Beratungen erfolgten in den Zentren für sexuelle Gesundheit und Familienplanung, 59 % in nichtstädtischen Einrichtungen (wie z. B. Pro Familia) und rund 17 % in Arztpraxen
  • als häufigster Konfliktgrund wurden familiäre/partnerschaftliche Probleme (38 %) genannt
  • 2017 wurden in Berlin insgesamt 9.649 Schwangerschaftsabbrüche vorgenommen, mehr als im Vorjahr (2016: 9.412), davon hatten 96,3 % der Frauen ihren Wohnsitz in Berlin
  • Berlin liegt mit einer Abbruchquote (Abbrüche je 10.000 Frauen im Alter von 15 bis 49 Jahren) von 111,9 deutlich über dem Bundesdurchschnitt (58,0) und ist das Bundesland mit der höchsten Quote
  • der Anteil der Frauen im Teenageralter (unter18 Jahre) ist rückläufig und betrug 2016 nur noch 2,7 %; ebenfalls ist ein Rückgang in der Altersgruppe der 20- bis 25-Jährigen deutlich erkennbar (2012: 24,8 %; 2016: 18,9 %) – demgegenüber ist ein Anstieg in den Altersgruppen von 30 bis 40 Jahren zu beobachten

14.09.2018 – Ausgewählte Daten zur Gesundheit der Berliner Bevölkerung sind ausgewertet und verfügbar:

Logo des Gesundheits- und Sozialinformationssystems (GSI)
Bild: Referat I A, SenGPG
  • Lebenserwartung 2013/2015
  • Daten der KV – häufigste Diagnosen in allgemeinen und fachärztlichen Praxen 2016/2017
  • Arbeits- und Wegeunfälle 2016
  • meldepflichtige Infektionskrankheiten nach dem Infektionsschutzgesetz 2016 (inkl. Tuberkulose)
  • gemeldete Neuerkrankungen an bösartigen Neubildungen 2014 (Stand Nov 2017)

Weitere aktualisierte Daten stehen ab sofort im GSI zur Verfügung.

29.08.2018 – Aktuelle Daten zur Berliner Bevölkerung sind ausgewertet und verfügbar:

Logo des Gesundheits- und Sozialinformationssystems (GSI)
Bild: Referat I A, SenGPG
  • Ende 2017 hatte Berlin 3,7 Mio Einwohner:
    der bevölkerungsreichste Bezirk war mit 402.289 Pankow und die wenigsten Einwohner und Einwohnerinnen lebten mit 242.143 in Spandau
  • 19,2 % der Bevölkerung in Berlin hatten eine ausländische Staatsangehörigkeit; der Bezirk Mitte hatte mit 33,4 % den höchsten Anteil – Treptow-Köpenick den niedrigsten mit 8,5 %
  • 2016 wurden 41.086 Kinder in Berlin lebend geboren – 3.056 mehr als im Vorjahr (150 Totgeborene)
  • insgesamt sind im Jahr 2016 mehr Menschen aus anderen Bundesländern nach Berlin gezogen als aus Berlin (+7.891)
  • der Wanderungssaldo zwischen Berlin und Brandenburg war negativ: rund 32.000 Berliner und Berlinerinnen sind nach Brandenburg gezogen und nur rund 21.000 zogen von Brandenburg nach Berlin, mit allen anderen Bundesländern bestand 2016 ein positiver Wanderungssaldo
  • rund 22 % aller Privathaushalte konnte 2016 über ein monatliches Nettoeinkommen von über 3.200 Euro verfügen,11 % hatten nur 500 bis 900 Euro zur Verfügung
  • 49,2 % der Bevölkerung in Berlin war erwerbstätig:
    46,0 % der Frauen und 52,5 % der Männer
  • der Anteil der Alleinerziehenden an allen Familien mit Kindern bis 17 Jahren lag im Jahr 2016 bei 28,1 %, knapp 90 % davon waren alleinerziehende Mütter
  • 9,5 % der Alleinerziehenden waren erwerbslos, das waren deutlich weniger als im Vorjahr (12,7 %)

Weitere aktualisierte Daten stehen ab sofort im GSI zur Verfügung.

24.08.2018 – KURZ INFORMIERT: Masernimpfstatus zu Beginn des Kitabesuchs in Berlin

Deckblatt KI Masern klein
Bild: SenGPG
Die Publikation betrachtet die Masern-Impfquoten der Kinder in Berlin zum Beginn ihres Kitabesuchs. Um die Ausbreitung von Masernerkrankungen zu verhindern, sollen 95 % der Bevölkerung zweimal gegen Masern geimpft sein.
  • 92,6 % der Kinder waren in Berlin 2016 zum Zeitpunkt der Einschulungsuntersuchung zweimal gegen Masern geimpft
  • Vor Beginn des Kitabesuchs haben nur 68,9 % der Kinder, bei denen dies gemäß Empfehlungen der Ständigen Impfkommission möglich wäre, zwei Masernimpfungen erhalten
  • Kinder mit frühem Beginn des Kitabesuchs erhalten nur zu 66,5 % die zweite Masernimpfung bis zum Alter von 24 Monaten
  • Zwischen den Bezirken zeigen sich deutliche Unterschiede bezüglich einer frühzeitigen zweiten Masernimpfung
  • Kinder der oberen sozialen Statusgruppe und Kinder, die nicht in Deutschland geboren wurden, sind seltener bei Kitabeginn bereits zweimal gegen Masern geimpft

17.08.2018 – Aktuell sind Berliner Daten der Deutschen Rentenversicherung für das Jahr 2016 ausgewertet und verfügbar:

Logo des Gesundheits- und Sozialinformationssystems (GSI)
Bild: Referat I A, SenGPG
  • 2016 wurden 33.542 Leistungen zur medizinischen Rehabilitation und sonstige Leistungen zur Teilhabe für Berliner Versicherte erbracht (rd. 1.700 weniger als im Vorjahr)
  • den höchsten Anteil nahm die Altersgruppe der 55 bis 59-Jährigen mit 23,8 % ein
  • 1/3 der Leistungen wurden aufgrund von Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems und des Bindegewebes erbracht
  • der Rentenbestand wegen verminderter Erwerbsfähigkeit betrug im Jahr 2016 insgesamt 80.779 Personen (Rentenzugänge: 7.853)
  • knapp über 50 % der Rentenzugänge wegen verminderter Erwerbsfähigkeit beruhten auf psychischen Diagnosen – insbesondere waren Frauen im Alter zwischen 45 und 60 Jahren betroffen

Weitere aktualisierte Daten stehen ab sofort im GSI zur Verfügung.

06.06.2018 – Gesundheitsindikatoren: Kosten

Logo des Gesundheits- und Sozialinformationssystems (GSI)
Bild: Referat I A, SenGPG

Für folgende Bereiche sind Daten zu den Kosten im Gesundheitswesen verfügbar:

  • Kostenstruktur in Arzt- und Zahnarztpraxen, psychotherapeutischen Praxen und Einrichtungen des Gesundheitswesens
  • Gesamtvergütungen in der vertragsärztlichen und vertragspsychotherapeutischen Versorgung
  • Durchschnittlicher Umsatz von Apotheken
  • Kosten, Kostenanteile, -kennziffern und Personalkosten der Krankenhäuser
  • Aufwendungen für Leistungen zur Teilhabe in der gesetzlichen Rentenversicherung
  • Durchschnittliche Vergütung für Langzeitpflege, Kurzzeitpflege und Tagespflege in (teil-)stationären Pflegeeinrichtungen

Weitere aktualisierte Daten stehen ab sofort im GSI zur Verfügung.

07.05.2018 – Gesundheitsindikatoren: Beschäftigte im Gesundheitswesen 2016/2017

Logo des Gesundheits- und Sozialinformationssystems (GSI)
Bild: Referat I A, SenGPG
Aktuell sind Daten zu den Beschäftigten im Gesundheitswesen aus den Jahren 2016 und 2017 verfügbar:
  • Ärzte und Ärztinnen im ambulanten sowie stationären Bereich
  • niedergelassene Fachärzte und –ärztinnen, Psychotherapeuten und –therapeutinnen sowie Zahnärzte und –ärztinnen
  • Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in ausgewählten Gesundheitsberufen
  • selbstständiges Medizinalfachpersonal
  • Beschäftigte in Krankenhäusern (ärztliches und nichtärztliches Personal)
  • Personal im öffentlichen Gesundheitsdienst
  • in Apotheken Tätige

Weitere aktualisierte Daten stehen ab sofort im GSI zur Verfügung.

19.04.2018 – Gesundheitsindikatoren: Stationäre Morbidität 2016

Logo des Gesundheits- und Sozialinformationssystems (GSI)
Bild: Referat I A, SenGPG
Aktuelles aus der Krankenhausdiagnosestatistik, in der u.a. Informationen zu Behandlungsfällen der Berliner Krankenhäuser nach Behandlungsdiagnose, Fachabteilungen, Verweildauer zur Verfügung gestellt werden:
  • Anstieg der Zahl der Behandlungsfälle der Berliner Krankenhäuser von 2015 zu 2016 um 3,2 % auf rund 668.000 Fälle insgesamt
  • der Anteil der Behandlungsfälle mit Wohnort Brandenburg liegt bei 12,3 %
  • Krankheiten des Kreislaufsystems sind nach wie vor, die Krankheitsgruppe mit der höchsten Anzahl der stationären Behandlungsfälle – Trend weiter steigend
  • die häufigste Einzeldiagnose bei den Frauen ist die Herzinsuffizienz (Herzschwäche); bei den Männern stehen Behandlungen wegen psychischer und Verhaltensstörungen durch Alkohol an erster Stelle

Weitere aktualisierte Daten stehen ab sofort im GSI zur Verfügung.

03.04.2018 – KURZ INFORMIERT: Hebammen in Berlin

Deckblatt zu Kurz informiert 01/2018
Bild: SenGes
Rund um das Thema Hebammen wurden Daten und Informationen in einem neuen Publikationsformat aufbereitet.
  • 2016 waren in Berlin 37,6 % mehr Hebammen tätig als im Jahr 2007
  • Anstieg der Entbindungen im gleichen Zeitraum um 26,9 % (33,8 Hebammen je 1.000 Entbindungen)
  • Zahl der Ausbildungsplätze von 2007 mit 85 auf 170 im Jahr 2016 gestiegen

Bildungsangebote der Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen

Kalendereintrag Fortbildung
Bild: jd-photodesign - Fotolia.com

Berlin gehört seit 2017 zu den acht Trägerländern der Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen in Düsseldorf. Damit können Mitarbeiter*innen der öffentlichen Verwaltung Berlins Bildungsangebote der Akademie wahrnehmen, ohne ein Teilnahmeentgelt zu zahlen.

Das Veranstaltungsprogramm 2018 bietet ein breites Angebot für verschiedene Berufsgruppen des Öffentlichen Gesundheitswesens.

Am 29. November fand in Berlin die Fortbildungsveranstaltung „Integrierte Gesundheitsberichterstattung“ statt, an der neben Kolleginnen und Kollegen aus Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein, Brandenburg und Niedersachsen auch acht aus den Berliner Organisationseinheiten für Qualitätssicherung, Planung und Koordinierung teilnahmen.

20./21.03. 2018 - Kongress Armut und Gesundheit

Blick in ein Kongresssaal
Bild: © alexandre zveiger/www-fotolia.com

Unter dem Motto “Gemeinsam. Gerecht. Gesund” liegt der Schwerpunkt des Kongresses im kommenden Jahr auf der Auseinandersetzung mit dem Health in all Policies -Ansatz und knüpft somit an die Diskussionen von 2015 an.

13.03.2018 – Gesundheitsindikatoren: Inanspruchnahme von Leistungen der Gesundheitsförderung und der Gesundheitsversorgung 2016

Logo des Gesundheits- und Sozialinformationssystems (GSI)
Bild: Referat I A, SenGPG
Aktuelles zur Beteiligung GKV-Versicherte an Früherkennungsuntersuchungen:
  • weniger Anspruchsberechtigte haben 2016 Krebs-Früherkennungsuntersuchungen in Anspruch genommen (nur Mammographie (Brustkrebs) leichter Anstieg, jedoch noch unter 50 %)
  • Gesundheits-Check-up nur von 62 % in Anspruch genommen (vor 5 Jahren noch 71 %)
Aktuelles aus den Daten des Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienstes:
  • Inanspruchnahme bei den Neuvorstellungen steigt leicht an (um 5 % zu 2014)
  • Kinder zwischen 6 und 8 Jahren sind weiterhin die stärkste Gruppe (30 % der neuvorgestellten Kinder)
Aktuelles aus den Daten der Krankenhausstatistik, in der u.a. Informationen zu Bettenauslastung, Verweildauer und Behandlungsfälle der Berliner Krankenhäuser zur Verfügung gestellt werden:
  • Anstieg der Bettenauslastung seit 2006 um 4,2 %-Punkte
  • stetiger Rückgang der durchschnittlichen Verweildauer
  • Kardiologie, Geriatrie und Kinderheilkunde sind die Fachabteilungen mit der längsten Verweildauer

Weitere aktualisierte Daten stehen ab sofort im GSI zur Verfügung.

29.01.2018 - Gesundheitsindikatoren: medizinische Einrichtungen

Logo des Gesundheits- und Sozialinformationssystems (GSI)
Bild: Referat I A, SenGPG

Folgende aktualisierte Daten stehen ab sofort im GSI zur Verfügung:

Einrichtungen im Gesundheitswesen:
  • ambulante medizinische Einrichtungen (ärztliche, zahnärztliche, psychotherapeutische Praxen sowie sonstige Einrichtungen) (Datenstand: 2017)
  • stationäre/teilstationäre medizinische Einrichtungen (Krankenhäuser nach Bettenzahl und -kapazität, Personal und Fachabteilungen) (Datenstand: 2016)
  • Apotheken (Datenstand: 2016)

12.01.2018 - Kernindikatoren für Bezirksregionenprofile

Berliner Bezirke
Bild: lesniewski - Fotolia.com
Aus den Daten der Einschulungsuntersuchungen in Berlin werden Kernindikatoren für Bezirksregionenprofile zur Verfügung gestellt. Folgende aktualisierte Daten stehen ab sofort im GSI zur Verfügung:
  • Anteil der Kinder mit Sprachdefiziten (2013-2015, 2014-2016)
  • Anteil der Kinder mit auffälligem Testergebnis Visuomotorik (2013-2015, 2014-2016)
  • Anteil der Kinder mit Übergewicht (2013-2015, 2014-2016)
  • Anteil der Kinder mit einer Kitabesuchsdauer über 2 Jahren (2013-2015)

07.12.2017 - 14. Landesgesundheitskonferenz

Prävention
Bild: Gabriele Rohde / Fotolia.com

Präventionsgesetz im Fokus: Gemeinsam für ein gesundes Berlin!

Themenschwerpunkt der diesjährigen Landesgesundheitskonferenz ist die Umsetzung des Präventionsgesetzes in Berlin. Im Sommer 2015 wurde das Präventionsgesetz vom Bundestag auf den Weg gebracht.

17.11.2017 – Fachgespräch zur Gesundheitsberichterstattung

Presse Nachrichten
Bild: svort - Fotolia.com

„Die Wurzeln der Gesundheitsberichterstattung gehen bis ins 16. Jahrhundert zurück“ lautet der Titel des Fachgesprächs mit der Zeitschrift für amtliche Statistik Berlin-Brandenburg. Thematisiert werden Ziele, Funktionen, Adressaten und Datengrundlagen der Gesundheitsberichterstattung sowie ausgewählte Ergebnisse zur Gesundheit der Berliner*innen.

12.10.2017 - Veröffentlichung Grundauswertung der Einschulungsdaten 2016

Ein Kind sitzt auf dem Schoß seiner Mutter, die mit einer Kinderärztin spricht
Bild: CandyBox Images / Fotolia.com
Die Ergebnisse basieren auf Daten von 28.701 Berliner Kindern, die im Kinder- und Jugendgesundheitsdienst untersucht wurden. Die Auswertungen beziehen sich u.a. auf die Themenfelder:
  • Impfungen, Zahnpflege, Inanspruchnahme von Früherkennungsuntersuchungen,
  • Fernsehkonsum, Körpergewicht, motorische, kognitive und sprachliche Entwicklung,
  • familiäre Situation, Besuch von Kindertageseinrichtungen.

Alle Merkmale wurden für die Gesamtgruppe der untersuchten Kinder sowie differenziert nach Geschlecht, sozialer Lage, Migrationsmerkmalen und Wohnbezirk innerhalb Berlins ausgewertet.

31.07.2017 - Veröffentlichung von bezirklichen Sonderauswertungen im GSI

BerlinKarte
Bild: berlin.de/WTF
Regionalvergleich zu:
  • aus dem Krankenhaus entlassene vollstationäre Behandlungsfälle in Berlin nach Krankheitsgruppen (dar. ausgewählte Diagnosen), ausgewählten Altersgruppen und Geschlecht
  • aus dem Krankenhaus wegen psychischen und Verhaltensstörungen entlassene vollstationäre Behandlungsfälle nach ausgewählten Altersgruppen und Geschlecht.

23.03.2017 - Gesundheitsindikatoren auf das Berichtsjahr 2015 aktualisiert

Logo des Gesundheits- und Sozialinformationssystems (GSI)
Bild: Referat I A, SenGPG
Folgende aktualisierte Daten stehen ab sofort im GSI zur Verfügung:
  • Leistungen zur medizinischen Rehabilitation und sonstige Leistungen zur Teilhabe
  • Rentenzugänge und -bestand wegen verminderter Erwerbsfähigkeit
  • Krankenversicherte und Rentenversicherte
  • Stationäre Morbidität.