Coronavirus in Berlin

Zentrale Informationen der Berliner Verwaltung zum Coronavirus finden Sie unter: berlin.de/corona
Tagesaktuelle COVID-19 Fallzahlen und weiterführende Auswertungen finden Sie im Online-COVID-19-Lagebericht des Landes Berlin.
Der Dienstbetrieb der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung ist aufgrund des Einsatzes von vielen Beschäftigten im Krisenstab des Landes Berlin weiterhin eingeschränkt.

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Aktuelles

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Aktuelle Veröffentlichungen, Daten und Informationen

25.06.2021 – KURZ INFORMIERT: Eckdaten der Berliner Krankenhäuser 2019

Vorschaubild der Veröffentlichung "KURZ INFORMIERT Eckdaten der Berliner Krankenhäuser 2019"
Bild: Referat I A, SenGPG

Die Kurzinformation beschreibt Eckdaten der stationären Versorgung in den Berliner Krankenhäusern auf Grundlage der aktuellen Krankenhausstatistik zum aktuellen Berichtsjahr 2019.

  • Im Jahresdurchschnitt waren in Berlin 20.636 Betten für die vollstationäre Behandlung von Patienten und Patientinnen aufgestellt.
  • Davon standen 95 % in den Allgemeinkrankenhäusern und 5 % in den sonstigen Krankenhäusern, wozu diese mit ausschließlich psychiatrischer, psychotherapeutischer, neurologischer oder geriatrischer Behandlung zählen.
  • Zum hauptamtlichen Krankenhauspersonal zählten 52.302 Beschäftigte, darunter 10.329 Ärzte und Ärztinnen sowie 41.973 nicht-ärztlich Beschäftigte.
  • Die Zahl der Behandlungsfälle lag bei 876.983. 99 % der Behandlungsfälle entfielen auf die Allgemeinkrankenhäuser.
  • Die durchschnittliche Bettenauslastung der Berliner Krankenhäuser betrug 84,1 %. Damit wies Berlin im Bundesländervergleich die höchste Bettenauslastung auf.
  • Die durchschnittliche Verweildauer je Behandlungsfall betrug 7,0 Tage in den Allgemeinkrankenhäusern und 24,4 Tage in den sonstigen Krankenhäusern.
  • Seit 1991 blieb die Bettenauslastung der Berliner Krankenhäuser etwa auf dem gleichen Niveau. Die Anzahl der Behandlungsfälle nahm um etwa 40 % zu. Hingegen halbierte sich die Anzahl der Belegungstage sowie der Zahl der aufgestellten Betten und die durchschnittliche Verweildauer je Behandlungsfall nahm um 60 % ab.
  • Die Kosten der Berliner Krankenhäuser betrugen in 2019 knapp 5 Milliarden Euro: 56 % davon entfielen auf die Personalkosten.

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22.06.2021 - Gesundheitsindikatoren zur Inanspruchnahme von Leistungen der Gesundheitsförderung und Gesundheitsversorgung des öffentlichen Gesundheitsdienstes und ambulanter Einrichtungen - aktualisiert und verfügbar

Aktuelles zur Inanspruchnahme von Schwangerenberatungsstellen und Zentren für sexuelle Gesundheit und Familienplanung:
  • In Berlin fanden 2018 fast 65.000 Beratungen nach dem Schwangerschaftskonfliktgesetz statt: 50,1 % durch die kommunalen Zentren für sexuelle Gesundheit und Familienplanung, 47,4 % durch freigemeinnützige Beratungsstellen und 2,5 % durch beratende Ärzte und Ärztinnen.
  • Ein Fünftel der Beratungen betraf Schwangerschaftskonfliktberatungen; Vierfünftel der Beratungen beinhalteten Beratungen zu Sexualaufklärung, Verhütung, Familienplanung und Schwangerschaft.
Aktuelles zu Früherkennungsuntersuchungen bei Kindern und Erwachsenen
  • Die Inanspruchnahme der kindlichen Früherkennungsuntersuchung U8 nahm in Berlin von 85,3 % in 2008 auf 94,1 % in 2018 zu.
  • Bei Erwachsenen lag die Beteiligung am Gesundheits-Check-Up 2019 bei 62,4 % der anspruchsberechtigten gesetzlich Krankenversicherten: 66,8 % bei Frauen und 57,2% bei Männern.
  • 2019 betrug die Inanspruchnahme der Mammografie bei Frauen 48,9 % und die Inanspruchnahme der Krebsvorsorgeuntersuchungen bei Männern 25,7 % der Anspruchsberechtigten.
Aktuelles zur Inanspruchnahme von ambulant ärztlichen, psychotherapeutischen, sozialpsychiatrischen und zahnärztlichen Leistungen
  • Die Anzahl der Arztfälle lag bei 10.648 Fällen je 1.000 gesetzlich Krankenversicherte in ambulanten ärztlichen Einrichtungen und bei 140 Fällen je 1.000 gesetzlich Krankenversicherte in psychotherapeutischen Einrichtungen.
  • Die Anzahl der Leistungsfälle in ambulanten zahnärztlichen Einrichtungen lag bei 1.700 Fälle je 1.000 gesetzlich Krankenversicherte: 83,7 % der Leistungsfälle entfielen auf konservierend-chirurgische Behandlungen.
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Bild: Referat I A, SenGPG

Weitere aktualisierte Daten stehen ab sofort im GSI zur Verfügung.

31.05.2021 – Gesund älter werden: Stationäre Morbidität III - Krankheiten des Verdauungssystems, Verletzungen und Vergiftungen und Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems

Vorschaubild der Veröffentlichung "Gesund älter werden 2021/03 - Stationäre Morbidität III: Krankheiten des Verdauungssystems, Verletzungen und Vergiftungen und Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems"
Bild: Referat I A, SenGPG

Die Publikation beschreibt die Behandlungsfälle der ICD-10 Diagnosekapitel „Krankheiten des Verdauungssystems“, „Verletzungen und Vergiftungen“ und „Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems“ in den Berliner Krankenhäusern der Berliner Bevölkerung ab 50 Jahren. Es handelt sich um eine Fortsetzung der Publikationen „Stationäre Morbidität I: Ein Überblick“ und „Stationäre Morbidität II: Krankheiten des Kreislaufsystems und Neubildungen“. Abgebildet werden die Daten nach Geschlecht, den Altersgruppen ab 50 Jahren, ab 65 Jahren und ab 80 Jahren, im Zeitverlauf 2009 bis 2017 und auf Bezirksebene.

Krankheiten des Verdauungssystems:
  • Im Jahr 2017 betrafen Behandlungsfälle wegen Magen- und Darmentzündung, Magen- und Darmgeschwüre und Leberfibrose und -zirrhose häufiger Männer mit 53,3 % als Frauen mit 46,9 %.
  • Mit zunehmender Altersgruppe vergrößert sich der Bevölkerungsanteil in stationärer Behandlung wegen der drei ausgewählten Krankheiten des Verdauungssystems.
  • Insgesamt hat die Zahl der Behandlungsfälle für die drei Krankheitsgruppen des Verdauungssystems zwischen 2009 und 2017 abgenommen. Am Stärksten verringerte sich die Zahl der Behandlungsfälle wegen eines Magen-Darmgeschwürs: -29,2 %.
Verletzungen und Vergiftungen:
  • 64,0 % der stationären Behandlungsfälle aufgrund Oberschenkelbrüche, Verletzungen des Schädels sowie Unterschenkel- und Sprunggelenkbrüche betrafen Frauen.
  • Mit zunehmender Altersgruppe befand sich ein größer werdender Bevölkerungsanteil in stationärer Behandlung für die drei ausgewählten Verletzungen, insbesondere bei den Frauen.
  • Insgesamt stieg die Zahl der Behandlungsfälle der drei Krankheitsgruppen der Verletzungen und Vergiftungen zwischen 2009 und 2017 bei den Männern um +16,7 % und bei den Frauen um +6,1 %.
Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems:
  • Mehr als Zweidrittel (67,6 %) der stationären Behandlungsfälle wegen Arthrose, Rheumatoide Arthritis und Osteoporose betrafen Frauen.
  • Mit zunehmender Altersgruppe befand sich 2017 ein größer werdender Bevölkerungsanteil in stationärer Behandlung für die drei ausgewählten Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems.
  • Insgesamt stieg die Zahl der Behandlungsfälle für die drei Krankheitsgruppen der Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems zwischen 2009 und 2017 bei den Männern mit einer relativen Veränderung von +0,6 % und bei den Frauen von +2,9 %. Dies betraf bei beiden Geschlechtern ausschließlich die Altersgruppe ab 80 Jahren.

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04.05.2021 – Gesundheitsindikatoren zur Schwerbehindertenstatistik aktualisiert und verfügbar

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Bild: Referat I A, SenGPG
  • 2019 liegt die Zahl der Schwerbehinderten in Berlin bei 345.898.
  • Der Anteil der Schwerbehinderten (9,4 %) an der Bevölkerung ist im Vergleich zu 2017 in etwa gleichgeblieben (9,7 %).
  • Mit 9.426 Fällen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern liegt Berlin im Bundesländervergleich im Mittelfeld.
  • Der Anteil der schwerbehinderten Frauen an der Bevölkerung ist mit 10,0 % höher als der Anteil der schwerbehinderten Männer (8,8 %).
  • Der Anteil der Einwohnerinnen und Einwohner mit einer Schwerbehinderung nimmt mit dem Alter zu.
  • Etwa ein Drittel der Schwerbehinderten weist einen Behinderungsgrad von 50 und fast ein Fünftel weist einen Behinderungsgrad von 100 auf.
  • Mehr als die Hälfte der Schwerbehinderungen entfallen auf Beeinträchtigungen der inneren Organe (27,6 %) und auf die Erkrankungsgruppe „Querschnittslähmung, zerebrale Störungen, geistig-seelische Behinderungen und Suchtkrankheiten“ (26,7 %).
  • Die Bezirke, Neukölln, Spandau und Reinickendorf weisen die höchsten altersstandardisierten Schwerbehindertenraten auf.
Die aktualisierten Daten stehen ab sofort im GSI zur Verfügung.

16. bis 18.03.2021 – GBE Berlin beim Kongress Armut und Gesundheit

Der diesjährige Public Health- Kongress „Armut und Gesundheit“ findet vom 16. bis zum 18. März 2021 statt. Aufgrund der aktuellen Infektionslage wird der Kongress als Online-Veranstaltung durchgeführt. Das Motto des Kongresses lautet „Aus der Krise zu Health in all Policies“. In den Foren treffen sich Akteurinnen und Akteure aus Wissenschaft, Gesundheitswesen, Politik, Praxis und Selbsthilfe.

Die Gesundheitsberichterstattung (GBE) Berlin ist beteiligt an einem Satelliten-Workshop, der im Rahmen des Public Health-Kongress bereits am 15. März 2021 stattfindet. Während des Workshops wird die Frage „Praxisrelevante Daten der GBE – Was bring die Kooperation mit der Wissenschaft?“ mit interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern diskutiert.

Am 16. März 2021 stellt die GBE Berlin Ergebnisse zum SARS-CoV-2-Infektionsgeschehen in Berlin vor. Der Vortrag findet im Fachforum „Die COVID-Pandemie und die Gesundheitsberichterstattung (GBE) auf kommunaler und Landesebene“ statt. Der Titel der Präsentation lautet „Das SARS-CoV-2-Infektionsgeschehen in Berlin – Zusammenhang mit Soziodemografie und Wohnumfeld.“ Auf Bezirksebene wird der Zusammenhang zwischen den von den Berliner Gesundheitsämtern gemeldeten laborbestätigten COVID-19-Fällen und soziodemografischen Merkmalen und Indikatoren des Wohnumfelds beschrieben.

Weitere Informationen

08.02.2021 – KURZ INFORMIERT: Das SARS-CoV-2-Infektionsgeschehen in Berlin – Zusammenhang mit Soziodemografie und Wohnumfeld

Deckblatt zum KURZ INFORMIERT Das SARS-CoV-2-Infektionsgeschehen in Berlin
Bild: SenGPG

Im „KURZ INFORMIERT“ zum SARS-CoV-2-Infektionsgeschehen in Berlin wird das Infektionsgeschehen in Berlin im Zusammenhang mit soziodemografischen Merkmalen und Indikatoren des Wohnumfeldes auf Bezirksebene betrachtet.

Grundlage für die Zusammenhangsanalysen sind die von den Berliner Gesundheitsämtern gemeldeten laborbestätigten COVID-19-Fälle.

Die Zusammenhangsanalysen zeigen:

Je höher

  • die Anteile der Arbeitslosen, der Transferbeziehenden und Einwohnerinnen und Einwohner in einfacher Wohnlage,
  • der Anteil der Einwohnerinnen und Einwohner mit einem Migrationshintergrund,
  • die Bevölkerungsdichte (Einwohnerinnen und Einwohner pro km²) und
  • der Anteil der Siedlungs- und Verkehrsfläche in den Bezirken sind,

desto höher ist die Zahl der COVID-19-Fälle je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Je größer die Erholungsfläche und die Freifläche je Einwohnerin und Einwohner ist, desto geringer ist die Zahl der COVID-19-Fälle je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner.

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27.01.2021 – Gesund älter werden: Stationäre Morbidität II - Krankheiten des Kreislaufsystems und Neubildungen

Die Publikation beschreibt die Behandlungsfälle der zwei häufigsten ICD-10 Diagnosekapitel in den Berliner Krankenhäusern der Berliner Bevölkerung ab 50 Jahren, die Krankheiten des Kreislaufsystems und die Neubildungen. Es handelt sich hierbei um die Vertiefung der Publikation „Stationäre Morbidität I: Ein Überblick“. Abgebildet werden die Daten nach Geschlecht, den Altersgruppen ab 50 Jahren, ab 65 Jahren und ab 80 Jahren, im Zeitverlauf 2009 bis 2017 und auf Bezirksebene.

Vorschaubild der Veröffentlichung "Gesund älter werden 2021/2 - Stationäre Morbidität II: Krankheiten des Kreislaufsystems und Neubildungen"
Bild: SenGPG

Krankheiten des Kreislaufsystems:

  • Männer wurden deutlich häufiger als Frauen wegen einem Herzinfarkt (64,0 %) und Frauen deutlich häufiger als Männer auf Grund von Bluthochdruck (69,9 %) stationär behandelt.
  • Behandlungsfälle infolge der vier ausgewählten Krankheiten des Kreislaufsystems stiegen mit zunehmendem Alter an. In der Altersgruppe 50 bis 64 Jahre waren weniger als 2 % der Bevölkerung betroffen. Ab 80 Jahren waren es bei den Männern bereits 8,1 % und bei den Frauen 7,8 %.
  • Behandlungsfälle auf Grund einer Herzinsuffizienz stiegen zwischen 2009 und 2017 bei den Männern um + 6,7 % an. Behandlungsfälle infolge eines Herzinfarkts haben bei den Männern um – 4,4 % und bei den Frauen um – 8,8 % abgenommen.

Neubildungen:

  • Männer befanden sich häufiger als Frauen in stationärer Behandlung wegen Lungenkrebs (59,2 %), Darmkrebs (56,3 %), Krebs der Harnblase (75,2 %), Krebs des Munds und Rachens (70,2 %) sowie Bauchspeicheldrüsenkrebs (53,4 %).
  • Die Altersgruppe 65 bis 79 Jahre war von Behandlungsfällen der fünf häufigsten bösartigen Neubildungen am stärksten betroffen.
  • Bei den Männern sind zwischen 2009 und 2017 Behandlungsfälle infolge von Lungenkrebs um – 12,9 % zurückgegangen. Behandlungsfälle für Harnblasenkrebs sind um + 11,4 % und für Prostatakrebs um + 7,0 % angestiegen.
  • Bei den Frauen sind zwischen 2009 und 2017 Behandlungsfälle für Bauchspeicheldrüsenkrebs um + 31,4 % angestiegen. Behandlungsfälle für Krebs des Gebärmutterkörpers sind um + 22,9 % und Behandlungsfälle für Darmkrebs um + 7,5 % angestiegen. Behandlungsfälle für Krebs der Brustdrüse sind um – 11,7 % zurückgegangen.

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13.01.2021 - Gesund älter werden: Stationäre Morbidität I - Ein Überblick

Die Publikation bietet eine Übersicht des stationären Morbiditätsgeschehens von Patienten und Patientinnen ab 50 Jahren in den Berliner Krankenhäusern auf Basis der Krankenhausdiagnosendaten des Amtes für Statisitk aus dem Jahr 2017. Abgebildet werden die fünf häufigsten ICD-10 Diagnosekapitel nach Geschlecht, den Altersgruppen ab 50 Jahren, ab 65 Jahren und ab 80 Jahren, im Zeitverlauf 2009 bis 2017 sowie auf Bezirksebene.

Vorschaubild der Veröffentlichung "Gesund älter werden 2021/1 - Stationäre Morbidität I: Ein Überblick"
Bild: SenGPG
  • Frauen wurden deutlich häufiger als Männer auf Grund von Verletzungen und Vergiftungen (61,3 %) sowie infolge von Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems (62,5 %) stationär behandelt.
  • Behandlungsfälle im Rahmen der fünf häufigsten ICD-10 Diagnosekapitel stiegen mit zunehmender Altersgruppe an. In der Altersgruppe 50 bis 64 Jahre waren weniger als 15 % der Bevölkerung betroffen. Ab 80 Jahren waren es bereits mehr als 40 %.
  • Behandlungsfälle infolge von Verletzungen und Vergiftungen stiegen zwischen 2009 und 2017 bei den Männern um + 13,7 % und bei den Frauen um + 4,9 %. Bei den Männern stiegen zudem Behandlungsfälle für Neubildungen um + 5,8 %.
  • Die meisten Behandlungsfälle für die fünf häufigsten ICD-10 Diagnosekapitel gab es bei Patienten und Patientinnen mit Wohnsitz in den Bezirken Spandau und Neukölln. Dort gab es 17,0 % bzw. 14,4 % mehr Behandlungsfälle als im Berliner Durchschnitt.

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18.12.2020 – Aktuelle Daten zum Themenfeld Ausgaben und Finanzierung verfügbar:

Logo des Gesundheits- und Sozialinformationssystems (GSI)
Bild: Referat I A, SenGPG
  • Die Gesundheitsausgaben lagen in Berlin in 2018 bei 17,4 Milliarden Euro, dies entspricht 11,7 % des Bruttoinlandsprodukts des Landes Berlin.
  • 57,6 % der Gesundheitsausgaben in Berlin wurden von den Gesetzlichen Krankenversicherungen getragen; 7,6 % von den Privaten Krankenversicherungen.
  • Weitere 10,9 % der Ausgaben wurden von der sozialen Pflegeversicherung getragen; 5,1 % entfielen auf öffentliche Haushalte.
  • Die Gesundheitsausgaben der privaten Haushalte und privaten Organisationen ohne Erwerbszweck betrugen in 2018 mit 2,1 Milliarden Euro 12,5 % der gesamten Gesundheitsausgaben in Berlin.
Weitere aktualisierte Daten zu:
  • Gesundheits- und Pflegeleistungen nach Sozialgesetzbuch (SGB XII) und Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG),
  • Aufwand für Pflegegelder und Rentenversicherungsbeiträge an Pflegepersonen nach dem Landespflegegeldgesetz (LPflGG),
  • Empfängerinnen und Empfänger von Pflegegeld nach dem Landespflegegeldgesetz,
  • Gewährte Fördermittel nach Krankenhausfinanzierungsgesetz/Landeskrankenhausgesetz (KHG/LKG) und sonstige Zuschüsse für Krankenhäuser im Land Berlin,
  • Leistungsausgaben, Netto-Verwaltungskosten sowie Zuzahlungen in der gesetzlichen Krankenversicherung,
  • Mitglieder und Versichertenstruktur in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und mitversicherte Familienangehörige und
  • Einnahmen und Ausgaben ausgewählter Zweige der gesetzlichen Sozialversicherung sowie der gesetzlichen Krankenversicherung
    stehen ab sofort im GSI zur Verfügung.

15.12.2020 – Veröffentlichung „KURZ INFORMIERT: Beschäftigte im Gesundheitswesen in Berlin“

Deckblatt KURZ INFORMIERT 2020/03 Beschäftigte im Gesundheitswesen
Bild: SenGPG

In der Publikation wird die Ist-Situation der Beschäftigung im Berliner Gesundheitswesen beschrieben. Dazu werden verschiedene Statistiken, darunter die Gesundheitspersonalrechnung der Statistischen Ämter der Länder, die Krankenhausstatistik und die Pflegestatistik des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg und des Statistischen Bundesamtes sowie Daten von weiteren Datenlieferanten, wie die Kassenärztlichen und Kassenzahnärztlichen Vereinigungen, verwendet.

  • Zum 31.12.2019 waren in Berlin fast 24 Tausend Ärztinnen und Ärzte tätig: 47 % in (teil) stationären Einrichtungen, 38 % in ambulanten Einrichtungen und 14 % in sonstigen Bereichen, wie Behörden und Körperschaften.
  • Der Versorgungsgrad der ambulant tätigen Ärztinnen und Ärzte lag in Berlin zum 01.01.2020 für alle Fachbereiche über 100 %. Innerhalb von Berlin zeigen sich jedoch regionale Unterschiede bei den Versorgungsgraden.
  • In ambulanten Gesundheitsberufen ohne den ambulanten Pflegedienst waren in Berlin zum 31.12.2019 mehr als 37 Tausend Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt.
  • Die Berliner Krankenhäuser beschäftigten zum 31.12.2018 fast 41 Tausend nicht-ärztliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
  • Zum 15.12.2017 waren in den Berliner Pflegeeinrichtungen fast 45 Tausend Personen beschäftigt, jeweils zur Hälfte in ambulanten und (teil-)stationären Einrichtungen.
  • Die Personalsituation des Pflegepersonals in Krankenhäusern sowie in ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen ist von einem Fachkräftemangel gekennzeichnet.
  • Zwischen 2015 und 2019 hat sich in Berlin der Anteil der Leiharbeiter von 5 % auf 7 % im Bereich der Gesundheits- und Krankenpflege und von 4 % auf 6 % im Bereich der Altenpflege gesteigert.
  • In Berlin ist der Anteil von Personalleasing an allen sozialversicherungspflichtigen Beschäftigen im Pflegebereich fast dreimal so hoch wie im gesamten Bundesgebiet.
  • Im Öffentlichen Gesundheitsdienst auf Bezirksebene waren zum 31.12.2019, bezogen auf Gesamtberlin, 17,5 % der Planstellen für Ärztinnen und Ärzte und 11,2 % der Stellen für medizinische Fachkräfte nicht besetzt.

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15.12.2020 – Gesundheitsindikatoren zu Beschäftigten im Gesundheitswesen aktualisiert und verfügbar:

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Bild: Referat I A, SenGPG
Ergänzend zum „KURZ INFORMIERT: Beschäftigte im Gesundheitswesen in Berlin“ werden aktualisierte Daten zur Verfügung gestellt zu:
  • in ambulanten Einrichtungen tätigen Ärztinnen und Ärzten, Psychotherapeutinnen und -therapeuten und Zahnärztinnen und -ärzte,
  • in ambulanten Gesundheitsberufen (ohne Pflege) sozialversicherungspflichtig Beschäftigte,
  • dem selbstständigen nicht-ärztlichen medizinischen Fachpersonal,
  • dem ärztlichen und nicht-ärztlichen Personal der Krankenhäuser,
  • den Beschäftigten der ambulanten und (teil-)stationären Pflegeeinrichtungen sowie
  • dem Apothekenpersonal.
Die aktualisierten Daten stehen ab sofort im GSI zur Verfügung.

17.11.2020 – Gesundheitsindikatoren zur Ausbildung im Gesundheitswesen aktualisiert und verfügbar:

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Bild: Referat I A, SenGPG
  • An den Ausbildungsstätten des Gesundheitswesens in Berlin wurden im Schuljahr 2019/2020 insgesamt 9.720 Schülerinnen und Schüler ausgebildet: davon 6.942 in pflegerischen Berufen, 2.310 in medizinisch-technischen und therapeutischen Berufen sowie 468 in sonstigen Gesundheitsberufen.
  • In den letzten zehn Jahren hat die Anzahl der Auszubildenden in den pflegerischen Berufen um fast
    40 % zugenommen, während die Zahl der Auszubildenden in medizinisch-technischen und therapeutischen Berufen um mehr als 10 % und in den sonstigen Gesundheitsberufen um mehr als 20 % abgenommen hat.
  • An den Ausbildungsstätten der Berliner Krankenhäuser wurden in 2018 2.561 Schülerinnen und Schüler ausgebildet.

Weitere Daten zu:

  • erteilten Erlaubnissen zum Führen von Berufsbezeichnungen ausgewählter Gesundheitsberufe,
  • erteilten Approbationen und Berufserlaubnissen in akademischen Heilberufen und
  • Weiterbildungsstätten und erteilte Erlaubnisse zum Führen von Weiterbildungsbezeichnungen in Pflege- und Medizinalfachberufen in Berlin.
Die aktualisierten Daten stehen ab sofort im GSI zur Verfügung.

06.11.2020 – Daten zu Schwangerschaftskonfliktberatungen 2018 und 2019 in Berlin verfügbar:

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Bild: Referat I A, SenGPG
  • 12.568 Frauen wurden in 2019 wegen eines Schwangerschaftskonfliktes beraten (270 mehr als 2018), in Berlin wohnhaft waren 94,3 %.
  • 8.181 (65,1 %) Schwangere suchten nichtstädtische Beratungsstellen auf, 2.873 (22,9 %) Frauen wurden in Zentren beraten. Bei zugelassenen Ärzten und Ärztinnen fanden 1.514 (12,0 %) Beratungen statt.
  • Im Teenageralter waren 294 (2,3 %) der Frauen. Die meisten Beratenen (3.245 / 25,8 %) befanden sich in der Altersgruppe der 30- bis unter 35-Jährigen.
  • Eine ausländische Staatsangehörigkeit hatten 32,7 % der beratenen Frauen, die vorwiegend aus Bulgarien, Türkei, Serbien, Polen, Syrien, Rumänien, Vietnam und Russland stammen.
  • Als häufigster Konfliktgrund wurden familiäre/partnerschaftliche Probleme (34,3 %) genannt, gefolgt von Ausbildungs-/Arbeitsplatzproblemen (28,4 %).
Die aktualisierten Daten stehen ab sofort im GSI zur Verfügung.

07.09.2020 – Gesundheitsindikatoren zum umweltbezogenen Gesundheitsschutz und Verbraucherschutz im Gesundheitswesen aktualisiert und verfügbar:

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Bild: Referat I A, SenGPG
  • Die Jahresmittelwerte der Stickstoffdioxidbelastung haben an allen Verkehrsmessstationen zwischen 2010 und 2019 abgenommen.
  • Im Jahr 2019 lagen die Jahresmittelwerte der Stickstoffdioxidbelastung bei drei von fünf Verkehrsmessstationen im Bereich des Grenzwertes; bei einer Station wurde der Grenzwert leicht überschritten.
  • Auch die Jahresmittelwerte der Feinstaubbelastung haben seit 2010 abgenommen und liegen an allen Verkehrsmessstationen unterhalb des Grenzwertes.
  • Die Häufigkeit der Zielwertüberschreitungen für Ozon in der Außenluft hat in den Jahren 2018 und 2019 im Vergleich zum Jahr 2010 zugenommen.
  • Grenzwertüberschreitungen von Stickstoffdioxid und Feinstaub treten häufiger an Verkehrsmessstationen als an Wohngebiets- und Stadtrandmessstationen auf, während Grenzwertüberschreitungen von Ozon häufiger an Stadtrandmessstationen als an innerstädtischen Wohngebietsmessstationen auftreten.
Weitere Daten zu:
  • der Belastung des Trinkwassers in Berlin,
  • der Belastung von Frauen- und Kuhmilch in Deutschland und
  • den Ergebnissen der Badegewässerüberwachung.
Die aktualisierten Daten stehen ab sofort im GSI zur Verfügung.

31.08.2020 – Gesundheitsindikatoren: Stationäre Morbidität 2017

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Bild: Referat I A, SenGPG

Aktuelles aus der Krankenhausdiagnosestatistik, in der u.a. Informationen zu Behandlungsfällen der Berliner Krankenhäuser nach Behandlungsdiagnose, Fachabteilungen, Verweildauer zur Verfügung gestellt werden:

  • Rund 841.000 stationäre Behandlungsfälle wurden im Jahre 2017 in den Berliner Krankenhäusern behandelt – 1,2 % mehr Fälle als im Jahr 2016.
  • Die durchschnittliche Verweildauer lag wie im Vorjahr bei 7,7 Tagen.
  • Krankheiten des Kreislaufsystems sind nach wie vor, die Krankheitsgruppe mit der höchsten Anzahl der stationären Behandlungsfälle – Trend weiter steigend.
  • Die zweithäufigste Krankheitsgruppe stationärer Behandlungsfälle sind die Neubildungen – Trend ebenfalls weiter steigend.

Weitere aktualisierte Daten stehen ab sofort im GSI zur Verfügung.

08.06.2020 – Gesundheitsindikatoren zu Kosten im Gesundheitswesen aktualisiert und verfügbar:

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Bild: Referat I A, SenGPG
  • In 2017 lag der Honorarumsatz je Arzt/Psychotherapeut im hausärztlichen Versorgungsbereich in Berlin 15 % unter dem Bundesdurchschnitt.
  • Zwischen 2002 und 2016 stieg der Honorarumsatz je Behandlungsstunde der Inhaber von Zahnarztpraxen
    um 35 %.
  • Die Kosten der Berliner Krankenhäuser stiegen zwischen 1995 und 2017 um 42 %.
  • In 2017 entfielen 55 % der Kosten der Berliner Krankenhäuser auf Personalkosten.
  • Im Ländervergleich lag die durchschnittliche Vergütung für die Langzeitpflege in Berliner Pflegeeinrichtungen in 2017 im oberen Drittel der Bundesländer und das Entgelt für Unterkunft und Verpflegung im unteren Drittel.

Weitere Daten zu:

  • Kostenstruktur in Arzt- und Zahnarztpraxen, psychotherapeutischen Praxen und Einrichtungen des Gesundheitswesens;
  • Gesamtvergütungen in der vertragsärztlichen und vertragspsychotherapeutischen Versorgung;
  • Durchschnittlicher Umsatz von Apotheken;
  • Kosten, Kostenanteile, -kennziffern und Personalkosten der Krankenhäuser;
  • Aufwendungen für Leistungen zur Teilhabe in der gesetzlichen Rentenversicherung;
  • Durchschnittliche Vergütung für Langzeitpflege, Kurzzeitpflege und Tagespflege in (teil-)stationären Pflegeeinrichtungen.
Die aktualisierten Daten stehen ab sofort im GSI zur Verfügung.

10.02.2020 – KURZ INFORMIERT: Schwerbehinderte in Berlin 2017

Vorschaubild für Kurz Informiert 2020/1 Schwerbehinderte in Berlin 2017
Bild: SenGPG
In der Publikation werden Daten der Schwerbehindertenstatistik, die alle 2 Jahre vorliegen, ausgewertet:
  • 2017 ist die Zahl der Schwerbehinderten gegenüber 2015 in Berlin leicht zurückgegangen – auf insgesamt 348.988 bzw. 9,7 %
  • die Zahl der Frauen mit Schwerbehindertenausweis ist mit 189.417 deutlich höher, als die der Männer mit 159.571
  • mehr als drei Viertel (76,9 %) aller Schwerbehinderten sind 55 Jahre und älter
  • die Beeinträchtigung der Funktion von inneren Organen und Organsystemen stellt die häufigste Art der Schwerbehinderung dar
  • rund ein Drittel der schwerbehinderten Menschen weist einen Grad der Behinderung von 50 auf – knapp ein Fünftel hat den höchsten Grad der Behinderung von 100
  • Zur Publikation

04.10.2019 – Diskussionspapier: Gesundheitsziele für Kinder im Land Berlin

Deckblatt vom Diskussionspapier Gesundheitsziele für Kinder im Land Berlin
Bild: SenGPG

Die Mitglieder der AG „Gesund aufwachsen“ der Landesgesundheitskonferenz Berlin haben den im Jahr 2007 gestarteten Kindergesundheitszieleprozess nach zehn Jahren einer kritischen Reflexion unterzogen. Das Monitoring zum Zielerreichungsgrad zeigt, dass die Ziele im Wesentlichen (noch) nicht erreicht werden konnten, wenn auch in Teilbereichen eine Annäherung an die gesetzten Ziele gelungen ist. Die beobachteten Ungleichheiten zwischen Kindern mit und ohne Migrationshintergrund haben sich durchweg verringert, allerdings konnten sozial bedingte gesundheitliche Ungleichheiten nicht reduziert werden.

Das Diskussionspapier gibt darüber hinaus Einblicke in den Prozess der Erarbeitung und des Monitorings der Berliner Kindergesundheitsziele und stellt exemplarisch Aktivitäten der Akteurinnen und Akteure der Landesgesundheitskonferenz zur Gesundheitsförderung und Prävention bei Kindern vor. Auf der Grundlage dieser Erkenntnisse wird der bisherige Zieleprozess diskutiert und es werden Handlungsempfehlungen für seine Weiterentwicklung abgegeben.

16.07.2019 - Bezirksprofile für Berlin aktualisiert und verfügbar:

Bezirksprofile
Bild: SenGPG

Die Bezirksprofile geben mit Schlüsselindikatoren einen schnellen Überblick über die gesundheitliche und soziale Lage in den Berliner Bezirken. Mit dieser Veröffentlichung erfolgt eine Aktualisierung der Bezirksprofile hauptsächlich auf den Datenstand 2017 in den Themenfeldern Bevölkerung, sozioökonomische Lage, Gesundheitszustand, Gesundheitsvorsorge im Kindesalter sowie ambulante, stationäre und pflegerische Versorgung.
Wie bereits in den Vorjahren ist für jeden Indikator die entsprechende bezirkliche Ausprägung angegeben – für den Vergleich aber auch Wert und Abweichung vom Berliner Durchschnitt sowie der Rangplatz innerhalb der 12 Berliner Bezirke (Rang 1 entspricht jeweils dem größten Wert, Rang 12 dem kleinsten).

04.04.2019 – Daten zu Einrichtungen des Gesundheitswesens verfügbar:

  • 2017 gab es in Berlin insgesamt 83 Krankenhäuser mit 20.390 Betten (567,3 Betten je 100.000 Einwohner/-innen) – 263 Betten mehr als im Vorjahr
  • In den Krankenhäusern waren im ärztlichen Bereich Beschäftigte im Umfang von insgesamt 8.457 Vollzeitkräften und im Pflegebereich im Umfang von 13.819 Vollzeitkräften tätig.
  • Das ordnungsbehördlich genehmigte Bettenangebot der voll- und teilstationären Versorgung der Krankenhäuser lag im Jahr 2017 bei 21.846 Betten.
  • Das Angebot der ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen ist in Berlin weiterhin gestiegen (ambulant 2015: 585 Einrichtungen; 2017: 613 / stationär 2015: 385 Einrichtungen; 2017: 391).
  • In den stationären Pflegeeinrichtungen standen 2017 insgesamt 35.103 Plätze zur Verfügung.
  • Die Zahl der an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmende Ärzte/Ärztinnen und Psychotherapeuten/-therapeutinnen ist in den letzten Jahren kontinuierlich auf 9.854 (am 01.01.2018) gestiegen.
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Bild: Referat I A, SenGPG
weitere Daten zu:
  • an der kassenärztlichen Versorgung teilnehmenden Ärztinnen und Ärzten (inkl. Versorgungsgrade);
  • Ermächtigungen von Hochschulambulanzen, Psychiatrischen Institutsambulanzen und Sozialpädiatrischen Zentren zur ambulanten vertragsärztlichen/vertragspsychotherapeutischen Versorgung;
  • Zahnärztlich geleiteten ambulanten Gesundheitseinrichtungen;
  • Ausgewählten Leistungen des Landesinstituts für gerichtliche und soziale Medizin;
  • Zahl der Rettungsleitstellen und -wachen sowie der Rettungsfahrzeuge und -hubschrauber;
  • Bestand an Apotheken sowie an medizinisch-technischen Großgeräten in den Krankenhäuser

Die aktualisierten Daten stehen ab sofort im GSI zur Verfügung.

13.02.2019 - Kernindikatoren für Bezirksregionenprofile

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Bild: Referat I A, SenGPG
Aus den Daten der Einschulungsuntersuchungen in Berlin werden Kernindikatoren für Bezirksregionenprofile zur Verfügung gestellt. Folgende aktualisierte Daten stehen ab sofort im GSI zur Verfügung:
  • Anteil der Kinder mit Sprachdefiziten (2015-2017)
  • Anteil der Kinder mit auffälligem Testergebnis Visuomotorik (2015-2017)
  • Anteil der Kinder mit Übergewicht (2015-2017)

01.02.2019 - Grundauswertung Einschulungsuntersuchung 2017

Ärztliche Untersuchung eines Mädchens mit einem Stethoskop
Bild: Ilike / Fotolia.com
Die Ergebnisse basieren auf Daten von 31.479 Berliner Kindern, die im Kinder- und Jugendgesundheitsdienst untersucht wurden. Die Auswertungen beziehen sich u.a. auf die Themenfelder:
  • Impfungen, Inanspruchnahme von Früherkennungsuntersuchungen,
  • Medienkonsum, Körpergewicht, motorische, kognitive und sprachliche Entwicklung,
  • familiäre Situation, Besuch von Kindertageseinrichtungen.

Alle Merkmale wurden für die Gesamtgruppe der untersuchten Kinder sowie differenziert nach Geschlecht, sozialer Lage, Migrationsmerkmalen und Wohnbezirk innerhalb Berlins ausgewertet.

26.11.2018 - Gesund älter werden: Bevölkerungsstruktur und -prognose

Seite 1 von Gesund älter werden 2018 - I.1.1
Bild: SenGPG

Die Publikation betrachtet Daten der Bevölkerungsstatistik mit Fokus auf die Altersgruppen ab 50 Jahren, ab 65 Jahren und ab 80 Jahren und bildet auch auf Bezirksebene zukünftige Entwicklungen ab.

  • Ende des Jahres 2017 gab es in Berlin rund 190.000 Menschen, die 80 Jahre alt und älter sind. Im Jahr 2030 werden dies bereits über 260.000 Menschen sein.
  • Insgesamt ergibt sich in der Bevölkerungsprognose eine Verschiebung in der Altersstruktur der Berliner Bevölkerung hin zu den Älteren: 2017 entfielen auf 100 Personen im Erwerbsalter von 20 bis unter 65 Jahre 30 Personen, die mindestens 65 Jahre alt waren. 2060 werden es 55 Personen sein, für die 100 Erwerbstätige im weitesten Sinne sorgen.
  • In Steglitz-Zehlendorf hingegen ist beinahe die Hälfte der Bevölkerung älter als 50 Jahre und 7,0 % sind 80 Jahre alt oder älter.
  • In Treptow-Köpenick ist der Anteil der hochaltrigen Bevölkerung über 80 Jahre mit 7,6 % berlinweit am größten.
  • 2030 wird in acht von zwölf Bezirken der Anteil der über 50-Jährigen an der Gesamtbevölkerung über 40 % liegen

24.09.2018 – KURZ INFORMIERT: Entbindungen und Geborene in Berlin

Deckblatt Runde Geburt kleines Format
Bild: SenGPG
Aus der geburtshilflich gynäkologischen Statistik wurden Daten zu den Entbindungen und Geborenen in Berlin aufbereitet:
  • 2016 ist die Zahl der Entbindungen in Berlin weiterhin gestiegen – auf insgesamt 42.964
  • der Anteil der außerklinischen Entbindungen lag bei 2,9 % (absolut: 1.237)
  • 26,8 % der Entbindungen wurden 2016 in Berlin per Kaiserschnitt durchgeführt, womit Berlin deutlich unter dem Bundesdurchschnitt liegt (30,5 %)
  • 2016 wurden insgesamt 43.896 Kinder geboren – darunter waren 226 Totgeborene (0,5 %)
  • ca. 82 % der Lebendgeborenen hatten ein „normales“ Geburtsgewicht zwischen 2.500 und 4.000 g (7,1 % unter 2.500 g und 10,5 % über 4.000 g)
  • die Analyse von Geburtsgewicht und einiger Risikofaktoren erfolgte in Kooperation mit dem Lenkungsausschuss Qualitätssicherung Berlin (QBB) und Herrn Prof. Dr. Bührer, Direktor Klinik für Neonatologie Charité – Universitätsmedizin Berlin

19.09.2018 – KURZ INFORMIERT: Schwanger und im Konflikt

Deckblatt zu Kurz Informiert Schwanger und im Konflikt
Bild: SenGPG

Aus den Daten der Zentren für sexuelle Gesundheit und Familienplanung, sowie aus der Statistik zur Schwangerschaftskonfliktberatung und der Schwangerschaftsabbrüche wurden Auswertungen für Berlin aufbereitet:

  • 2017 wurden im Bereich Familienplanung der Zentren für sexuelle Gesundheit und Familienplanung 38.700 Personen betreut und 85.769 Beratungen durchgeführt
  • 2016 wurden in Berlin 12.446 Frauen wegen eines Schwangerschaftskonfliktes beraten, 93,9 % waren aus Berlin
  • rund 24 % der Beratungen erfolgten in den Zentren für sexuelle Gesundheit und Familienplanung, 59 % in nichtstädtischen Einrichtungen (wie z. B. Pro Familia) und rund 17 % in Arztpraxen
  • als häufigster Konfliktgrund wurden familiäre/partnerschaftliche Probleme (38 %) genannt
  • 2017 wurden in Berlin insgesamt 9.649 Schwangerschaftsabbrüche vorgenommen, mehr als im Vorjahr (2016: 9.412), davon hatten 96,3 % der Frauen ihren Wohnsitz in Berlin
  • Berlin liegt mit einer Abbruchquote (Abbrüche je 10.000 Frauen im Alter von 15 bis 49 Jahren) von 111,9 deutlich über dem Bundesdurchschnitt (58,0) und ist das Bundesland mit der höchsten Quote
  • der Anteil der Frauen im Teenageralter (unter18 Jahre) ist rückläufig und betrug 2016 nur noch 2,7 %; ebenfalls ist ein Rückgang in der Altersgruppe der 20- bis 25-Jährigen deutlich erkennbar (2012: 24,8 %; 2016: 18,9 %) – demgegenüber ist ein Anstieg in den Altersgruppen von 30 bis 40 Jahren zu beobachten

14.09.2018 – Ausgewählte Daten zur Gesundheit der Berliner Bevölkerung sind ausgewertet und verfügbar:

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Bild: Referat I A, SenGPG
  • Lebenserwartung 2013/2015
  • Daten der KV – häufigste Diagnosen in allgemeinen und fachärztlichen Praxen 2016/2017
  • Arbeits- und Wegeunfälle 2016
  • meldepflichtige Infektionskrankheiten nach dem Infektionsschutzgesetz 2016 (inkl. Tuberkulose)
  • gemeldete Neuerkrankungen an bösartigen Neubildungen 2014 (Stand Nov 2017)

Weitere aktualisierte Daten stehen ab sofort im GSI zur Verfügung.

29.08.2018 – Aktuelle Daten zur Berliner Bevölkerung sind ausgewertet und verfügbar:

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Bild: Referat I A, SenGPG
  • Ende 2017 hatte Berlin 3,7 Mio Einwohner:
    der bevölkerungsreichste Bezirk war mit 402.289 Pankow und die wenigsten Einwohner und Einwohnerinnen lebten mit 242.143 in Spandau
  • 19,2 % der Bevölkerung in Berlin hatten eine ausländische Staatsangehörigkeit; der Bezirk Mitte hatte mit 33,4 % den höchsten Anteil – Treptow-Köpenick den niedrigsten mit 8,5 %
  • 2016 wurden 41.086 Kinder in Berlin lebend geboren – 3.056 mehr als im Vorjahr (150 Totgeborene)
  • insgesamt sind im Jahr 2016 mehr Menschen aus anderen Bundesländern nach Berlin gezogen als aus Berlin (+7.891)
  • der Wanderungssaldo zwischen Berlin und Brandenburg war negativ: rund 32.000 Berliner und Berlinerinnen sind nach Brandenburg gezogen und nur rund 21.000 zogen von Brandenburg nach Berlin, mit allen anderen Bundesländern bestand 2016 ein positiver Wanderungssaldo
  • rund 22 % aller Privathaushalte konnte 2016 über ein monatliches Nettoeinkommen von über 3.200 Euro verfügen,11 % hatten nur 500 bis 900 Euro zur Verfügung
  • 49,2 % der Bevölkerung in Berlin war erwerbstätig:
    46,0 % der Frauen und 52,5 % der Männer
  • der Anteil der Alleinerziehenden an allen Familien mit Kindern bis 17 Jahren lag im Jahr 2016 bei 28,1 %, knapp 90 % davon waren alleinerziehende Mütter
  • 9,5 % der Alleinerziehenden waren erwerbslos, das waren deutlich weniger als im Vorjahr (12,7 %)

Weitere aktualisierte Daten stehen ab sofort im GSI zur Verfügung.

24.08.2018 – KURZ INFORMIERT: Masernimpfstatus zu Beginn des Kitabesuchs in Berlin

Deckblatt KI Masern klein
Bild: SenGPG
Die Publikation betrachtet die Masern-Impfquoten der Kinder in Berlin zum Beginn ihres Kitabesuchs. Um die Ausbreitung von Masernerkrankungen zu verhindern, sollen 95 % der Bevölkerung zweimal gegen Masern geimpft sein.
  • 92,6 % der Kinder waren in Berlin 2016 zum Zeitpunkt der Einschulungsuntersuchung zweimal gegen Masern geimpft
  • Vor Beginn des Kitabesuchs haben nur 68,9 % der Kinder, bei denen dies gemäß Empfehlungen der Ständigen Impfkommission möglich wäre, zwei Masernimpfungen erhalten
  • Kinder mit frühem Beginn des Kitabesuchs erhalten nur zu 66,5 % die zweite Masernimpfung bis zum Alter von 24 Monaten
  • Zwischen den Bezirken zeigen sich deutliche Unterschiede bezüglich einer frühzeitigen zweiten Masernimpfung
  • Kinder der oberen sozialen Statusgruppe und Kinder, die nicht in Deutschland geboren wurden, sind seltener bei Kitabeginn bereits zweimal gegen Masern geimpft

03.04.2018 – KURZ INFORMIERT: Hebammen in Berlin

Deckblatt zu Kurz informiert 01/2018
Bild: SenGes
Rund um das Thema Hebammen wurden Daten und Informationen in einem neuen Publikationsformat aufbereitet.
  • 2016 waren in Berlin 37,6 % mehr Hebammen tätig als im Jahr 2007
  • Anstieg der Entbindungen im gleichen Zeitraum um 26,9 % (33,8 Hebammen je 1.000 Entbindungen)
  • Zahl der Ausbildungsplätze von 2007 mit 85 auf 170 im Jahr 2016 gestiegen