Gesundheitssenator Czaja stellt neue Zentrale Impfstelle im LAGeSo vor

1. Oktober 2015

Senator Czaja im Gespräch mit einer Flüchtlingsfamilie aus Bagdad
Bild: SenGesSoz

Die neue Zentrale Impfstelle des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) ist in Betrieb. In den Wochen zuvor waren die Anstrengungen darauf gerichtet, diesen wichtigen Anlaufpunkt zur gesundheitlichen Versorgung von Geflüchteten in Berlin einzurichten.

Senator Mario Czaja besuchte diese neue Einrichtung. Hier impfen Ärztinnen und Ärzte, vermittelt von der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin, Flüchtlinge in zwei Schichten wochentags von 8:30 bis 18:30 Uhr. Auch Sprachmittler/innen sind anwesend, um die Asylsuchenden entsprechend über die Impfungen zu informieren und aufzuklären.

Senator Mario Czaja bedankt sich bei allen Beteiligten für das große Engagement bei der Errichtung der Impfstelle, die sich in Räumen des ehemaligen Krankenhauses Moabit auf dem Gelände des LAGeSo befindet. Mit deren Einrichtung sei nach dem Röntgenbus ein weiterer wichtiger Baustein für die medizinische Erstversorgung der Flüchtlinge geschaffen worden, so der Senator. Die Impfstelle sei von großer Bedeutung, um einem Ausbruch von Infektionskrankheiten in Berlin vorzubeugen. Von der neuen Einrichtung profitiere unsere Stadt insgesamt, da sowohl die Asylsuchenden als auch die Berlinerinnen und Berliner vor ansteckenden Infektionskrankheiten wie Masern geschützt werden, betonte Gesundheitssenator Czaja. Er konnte dabei sein, als eine siebenköpfige Flüchtlingsfamilie aus Bagdad ihre Impfungen bekam.

Um den Impfschutz zu gewährleisten, wird bei den Asylbewerberinnen und Asylbewerbern laut Empfehlung der Ständigen Impfkommission die Dreifachimpfung gegen Masern, Mumps und Röteln durchgeführt. Im Probedurchlauf vom 22. September bis zum 1. Oktober 2015 wurden bereits 2.000 Impfungen in der Zentralen Impfstelle am Landesamt für Gesundheit und Soziales vorgenommen.