Folge des GDL-Streiks: BVG befördert bis zu 60 Prozent mehr Fahrgäste - Kollatz-Ahnen lobt umsichtiges Krisenmanagement

Pressemitteilung Nr. 15-009 vom 07.05.2015

Seit Dienstagmorgen wird der Personenverkehr der Deutschen Bahn bestreikt – mit erheblichen Auswirkungen auf den öffentlichen Personennahverkehr in Berlin. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) befördern seit Streikbeginn bis zu 60 Prozent mehr Fahrgäste als an normalen Werktagen.

Der BVG-Aufsichtsratsvorsitzende, Finanzsenator Dr. Mattias Kollatz-Ahnen, lobte die umsichtige Planung und Flexibilität des Personals. „Für den öffentlichen Personennahverkehr in Berlin bedeutet der Streik der GDL eine enorme Herausforderung. Darauf hat die BVG sehr schnell reagiert: mit mehr Personal, größeren Fahrzeugen und umfassender Information an den wichtigen Umsteigeknoten. Dafür möchte ich allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern danken. Ihr Engagement macht es möglich, dass selbst unter diesen erschwerten Bedingungen der Personenverkehr weiter fast reibungslos funktioniert“, sagte Kollatz-Ahnen.

Als Reaktion auf den Streik hat die BVG zusätzlich 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Fahrgastservice und -information an den Bahnhöfen eingesetzt. Außerdem kommen seit Streikbeginn größere Fahrzeuge auf den wichtigsten Strecken zum Einsatz. Besonders gefordert ist die BVG auf den U-Bahn-Strecken U2, U5 und U6. Sehr voll sind auch die M10 und M13 bei der Tram sowie die Straßenbahnlinien der M5, M6, M8 und 27.

Das hohe Fahrgastaufkommen und der stark erhöhte Straßenverkehr mit Staus führt teilweise zu Verspätungen, die bei der Straßenbahn allerdings bei maximal 15 Minuten und bei der U-Bahn bei höchsten drei bis vier Minuten liegen.