Bericht über stellenscharfe Fluktuationsprognose

Pressemitteilung vom 27.01.2009

In den Jahren 2009 und 2010 werden 1.438 Beschäftigte altersbedingt oder aufgrund der Beendigung von befristeten Arbeitsverträgen aus der unmittelbaren Landesverwaltung (Hauptverwaltung und Bezirke) ausscheiden. Das zentrale Personalüberhangmanagement (ZeP) wird gemeinsam mit den jeweiligen Dienststellen den Wiederbesetzungsbedarf prüfen und geeignete Personalüberhangkräfte zur Verfügung stellen oder qualifizierende Personalentwicklungsmaßnahmen einleiten. Einen entsprechenden Bericht hat der Senat heute auf Vorlage von Finanzsenator Dr. Thilo Sarrazin beschlossen.

Damit erfüllt der Senat einen Berichtsauftrag des Abgeordnetenhauses. Das Parlament hatte in der Sitzung vom 6. Dezember 2007 beschlossen, dass alle Verwaltungen verpflichtet werden, dem ZeP jeweils zum 31. Oktober eines Jahres eine stellenscharfe Fluktuationsprognose für die beiden Folgejahre zu übermitteln. In der Prognose ist auch darzustellen, welche Stellen (inkl. Qualifikation und Dotierung) voraussichtlich zu welchem Zeitpunkt unter Anfrage an das ZeP neu besetzt werden sollen. Dadurch sollen die Personalbedarfe der jeweiligen Verwaltungen effizienter und effektiver kompensiert werden.