Stellenpool 2007: Größter Vermittlungserfolg seit Bestehen des ZeP

Pressemitteilung vom 20.02.2008

Das Zentrale Personalüberhangmanagement (ZeP) hat allein im Jahr 2007 deutlich mehr Personal abgebaut als aufgenommen. So stehen 1.354 Zugängen 2.090 Dienstkräfte gegenüber, die 2007 den Stellenpool wieder verlassen haben. Das ist der höchste Jahresabbau seit Bestehen des ZeP. Insgesamt wurde der Landeshaushalt 2007 durch die Arbeit des ZeP um ca. 87 Mio. € entlastet.

„Das Zentrale Personalüberhangmanagement hat sich als unverzichtbarer, innovativer Bestandteil einer effektiven Personalwirtschaft erwiesen und stößt inzwischen auch außerhalb Berlins auf Interesse“, teilte der Finanzsenator Thilo Sarrazin heute mit.

Der Landeshaushalt wird durch das ZeP auf mehrfache Weise entlastet. Allein durch den Abbau von Personalüberhang, beispielsweise durch die Vermittlung von Mitarbeitern aus dem Überhang auf zu besetzende, dauerhaft finanzierte Stellen, wurden in 2007 33,1 Mio. € Personalausgaben eingespart. Seit der Arbeitsaufnahme in 2004 konnten von den bisher aufgenommenen 8.352 Personalüberhangkräften bis zum Stichtag 31.12.2007 insgesamt 4.052 (49 %) wieder abgebaut werden. Davon wurden 2.829 Personen in neue Stellen vermittelt und 1.223 Dienstkräfte sind anderweitig ausgeschieden. Des Weiteren waren zum Ende des Jahres weitere 390 Mitarbeiter/innen in der Freizeitphase der Altersteilzeit und 360 Personen (ohne Gehaltszahlung) auf eigenen Wunsch beurlaubt.

Von den 3.369 in den Dienststellen des Landes und bei externen Arbeitgebern tätigen Personalüberhangkräften waren zum Jahresende 2007 rund 750 Mitarbeiter/innen längerfristig gegen Personalkostenerstattung eingesetzt. Dadurch konnten in 2007 Einnahmen in Höhe von 30,2 Mio € erzielt werden.

Ein großes Vermittlungsprojekt war in 2007 die Neupositionierung von Erzieher/innen, diese konnten in einer Größenordnung von 400 Personen wieder in ausfinanzierte Stellen in den Erziehungsdienst der Kita-Eigenbetriebe und in die Schulhortbetreuung versetzt werden. Ein weiterer Vermittlungsschwerpunkt waren die ca. 500 Versetzungen von Handwerkern und Servicepersonal in den Landesbetrieb für Gebäudebewirtschaftung.