Europa in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen

Illustration einer Bauplanung und deren Umsetzung
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Europapolitik bestimmt die Handlungsfelder der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen in verschiedener Hinsicht. Neben verbindlichem EU-Recht beeinflussen europäische Strategien, Leitlinien, Rahmenvorgaben und Förderprogramme die Ressortpolitik.

Pakt von Amsterdam

Mit rund 70% lebt die Mehrheit der Europäerinnen und Europäer in Städten oder Metropolregionen. Vor diesem Hintergrund haben die EU-StädtebauministerInnen im Mai 2016 den Pakt von Amsterdam unterzeichnet, der die Bedeutung der europäischen Städte für den Erfolg und die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit Europas würdigt. Ziel ist es, die städtische Dimension europäischer Politik zu stärken, indem die europäische Rechtsetzung, der Wissens- und Erfahrungsaustausch sowie der Zugang zu Fördermöglichkeiten im Hinblick auf die Interessen und Erfordernisse der Städte verbessert werden. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen wird die Umsetzung dieser Städteagenda in den kommenden Jahren aktiv begleiten und Synergien im Rahmen europäischer Aktivitäten erzielen.

Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung und „Zukunftsinitiative Stadtteil“

Aus Mitteln der Europäischen Struktur- und Investitionsfonds, insbesondere des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), werden Berliner Projekte im Bereich der integrierten nachhaltigen Stadtentwicklung in bedeutendem Umfang über die „Zukunftsinitiative Stadtteil“ (ZIS) gefördert. Diese Mittel werden durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen entsprechend dem operationellen Programm Berlins für EFRE innerhalb einer festgelegten Förderkulisse umgesetzt. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen verfügt über jahrelange Expertise auf diesem Gebiet und wurde für seine kleinräumlichen Förderungen mit festen Partizipationselementen zur nachhaltigen Gestaltung im Quartier vielfach, unter anderem von der Europäischen Kommission, ausgezeichnet.

EUROCITIES und URBAN-Netzwerk

Voneinander lernen, positive Erfahrungen vermitteln und einen direkten Dialog mit den Experten ermöglichen: Der regelmäßige Austausch und die Kooperation mit Großstädten und Metropolregionen im Rahmen von europäischen Städtenetzwerken wie EUROCITIES und dem deutsch-österreichischen URBAN-Netzwerk, der Ausbau und die Pflege bestehender Städtepartnerschaften, wechselseitige Hospitationen und ein seit 2012 praktizierter regelmäßiger europäischer Verwaltungsaustausch sowie Maßnahmen zur Stärkung der Europakompetenz sind ebenfalls Teil der europäischen Arbeit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen.

„Economic Sprawl“

Das ESPON-Forschungsprojekt „Economic Sprawl“ beschäftigt sich mit dem Thema der Verdrängung bzw. Randwanderung von Gewerbe- und Industriebetrieben vor dem Hintergrund, dass damit den Städten wichtige Industrien und zahlreiche Arbeitsplätze verloren gehen. Dabei werden u.a. die Auswirkungen der Digitalisierung/Automatisierung sowie neuer Prozessorganisationen im gewerblichen Bereich, auf die Standortanforderungen von Industrie- und Gewerbebetrieben betrachtet. Projektpartner sind Wien (Leadership), Berlin, Stuttgart, Planungsregion Riga, Warschau, Turin und Oslo. Der Projektstart ist in Vorbereitung, die Laufzeit des Projektes beträgt 12 Monate

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