Von der Waldpflegereise zum NAO Roboter – 30 Jahre Praktisches Lernen in Berlin

Pressemitteilung vom 22.05.2018

Ideen haben, planen, organisieren, vorbereiten, bauen, Leute befragen, die Umgebung erkunden, Theaterstücke schreiben, inszenieren und aufführen, einen Gegenstand erforschen, einander helfen, Computer selber programmieren… Seit 1988 wird in Berlin der Förderpreis für Praktisches Lernen in der Schule durch den Verein PLuS e. V. ausgeschrieben und an Schulen verliehen. Die Preisgelder wurden ursprünglich durch die Robert Bosch Stiftung zur Verfügung gestellt, heute unterstützen die Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg e.V., der Verband der Metall- und Elektroindustrie sowie die Ingrid Volz und Klaus-Dieter Teufel Stiftung den Förderpreis.

Bildungssenatorin Sandra Scheeres: „Mit dem Förderpreis für Praktisches Lernen wird seit vielen Jahren Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern eine Anerkennung für ihre Projekte zuteil. Gerne übernehme ich im 30. Jahr der Ausschreibung die Schirmherrschaft und drücke allen Bewerbungen die Daumen. Ich danke dem Verein PLuS e.V. für sein Engagement sowie für die vielen Ideen und wertvollen Anregungen, mit denen er in den letzten 30 Jahren einen Beitrag zu einer neuen Lehr- und Lernkultur in den Berliner Schulen geleistet hat.“

Am 24.05.2018 feiert der Verein PLuS e.V. sein dreißigjähriges Bestehen im Roten Rathaus. 1988 wurde der Verein unter anderem von der damaligen Senatsverwaltung für Schule, Berufsbildung und Sport mitgegründet. Mark Rackles, Staatssekretär für Bildung, eröffnet am 24.05.2018 um 15 Uhr im Louise-Schröder-Saal im Roten Rathaus den Gallery Walk. Fünf Schulen präsentieren Projekte zur Digitalisierung. Mit dabei ist u.a. der Mini-Computer Calliope, ein neues Leitprojekt im Rahmen des eEducation Berlin Masterplans. Des Weiteren werden virtuelle Betriebserkundungen vorgeführt, die im Rahmen der beruflichen Orientierung in Schulen zum Einsatz kommen.

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