Lesung aus „Das Kind auf der Liste – Die Geschichte von Willy Blum und seiner Familie“

Pressemitteilung vom 17.04.2018

Die Lesung und das anschließende Gespräch finden statt am

Dienstag, 17. April 2018, 18.00 – 19.30 Uhr
Berliner Landeszentrale für politische Bildung
Hardenbergstr. 22-24, 10623 Berlin

Willy Blum war sechzehn Jahre alt, als er in Auschwitz Birkenau ermordet wurde. Von ihm blieb nur ein Name auf einer Liste, neben dem durchgestrichenen Namen Jerzy Zweigs, der durch Bruno Apiz‘ Roman „Nackt unter Wölfen“ weltberühmt wurde. Über Willy Blum und seine Familie wusste man bislang nichts.

Die Berliner Historikerin Annette Leo hat sich auf die Suche gemacht und erzählt in ihrem Buch „Das Kind auf der Liste“ die Geschichte der Familie Blum und zugleich auch die Geschichte des Verschweigens der Opfergruppe der Sinti und Roma in der Nachkriegszeit.

Die Autorin liest aus ihrem Buch. Anschließend findet ein Gespräch mit der Autorin und Petra Rosenberg vom Landesverband Deutscher Sinti und Roma Berlin-Brandenburg statt. Die Moderation übernimmt die Journalistin Shelly Kupferberg.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.
Anmeldungen über die Berliner Landeszentrale für politische Bildung:
https://www.berlin.de/politische-bildung/veranstaltungen/veranstaltungen-der-berliner-landeszentrale/lesung-das-kind-auf-der-liste-681060.php

Ansprechpartnerin in der Berliner Landeszentrale für politische Bildung:
Julia Hasse, julia.hasse@senbjf.berlin.de