Anschlussperspektive: Beratungsangebot für Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse

Pressemitteilung vom 28.02.2018

Wer in diesem Sommer die Schule abschließt, kann von dieser Woche an die berufliche Beratung an seiner Schule nutzen. Teams bzw. Tandems der Berufs- und Studienorientierung (BSO), bestehend aus Lehrkräften der allgemeinbildenden und beruflichen Schulen sowie Beratungsfachkräften der Agentur für Arbeit helfen dabei, die richtige Anschlussperspektive zu finden. Im Vordergrund der Beratung steht die Suche nach einem geeigneten Ausbildungsplatz.

„In Berlin wollen wir allen Schülerinnen und Schülern eine Anschlussperspektive nach der 10. Klasse geben. Hat die Suche nach einem Ausbildungsplatz oder der Weg ins Studium nicht funktioniert, wird gemeinsam über Alternativen gesprochen und ein passendes Angebot gesucht. Das kann der Wechsel in die gymnasiale Oberstufe der Integrierten Sekundarschule sein oder der Besuch einer beruflichen Schule, um sich fit für eine Berufsausbildung zu machen“, so Bildungssenatorin Sandra Scheeres.

Jugendliche von Sekundarschulen oder Gymnasien, die sich nach Klasse 10 für den Übergang in einen Bildungsgang an einer beruflichen Schule oder in die gymnasiale Oberstufe einer Integrierten Sekundarschule interessieren, werden von den BSO-Teams beraten und über das Elektronische Anmelde- und Leitsystem (EALS) dafür angemeldet. Eine Selbsteingabe durch die Jugendlichen ist nicht möglich. Die Eingabe soll immer die Empfehlungen einer individuellen Beratung berücksichtigen.

Die Beratung mit anschließender Eingabe in das EALS findet bis zum 8. Juni 2018 statt. Wer danach angemeldet wird, hat geringere Chancen, einen Platz an seiner Wunschschule zu erhalten. Insgesamt hat Berlin, verglichen mit anderen Bundesländern, einen langen Anmeldezeitraum. Durch das elektronische Anmelde- und Leitsystem geht kein Jugendlicher nach Verlassen der Schule verloren. Die Teams der Berufs- und Studienorientierung erhalten einen Überblick, wer nach Ende der Schulzeit noch ohne Anschlussperspektive ist, und können die entsprechende Unterstützung bereitstellen.

Die Erfassung im EALS ist noch kein Aufnahmeentscheid. Dieser wird erst nach dem Abschlusszeugnis und der Zusage der Schule erteilt. Es spricht also nichts dagegen, sich weiter um einen Ausbildungsplatz in einem Betrieb zu bewerben.

Auch Nicht-Schülerinnen und Nicht-Schüler können sich über das EALS durch die Beraterinnen und Berater der beruflichen Schulen an Standorten der Jugendberufsagentur Berlin ihres Wohnbezirks anmelden lassen.

Weitere Informationen finden Sie unter folgenden LINKS:
www.eals-berlin.de
www.jba-berlin.de/standorte/