Schulische Integration

Kinder mit Migrationshintergrund
Bild: SenBJF
türkische Kitakinder
Bild: SenBJW

Im Laufe jeden Schuljahres ziehen Familien mit Kindern nach Berlin, zum großen Teil ohne Deutschkenntnisse. Die schulische Förderung und Integration dieser Kinder und Jugendlichen stellt eine besondere Herausforderung dar.

In speziell eingerichteten Lerngruppen werden Kinder und Jugendliche unterrichtet, die in einer Regelklasse wegen fehlender Deutschkenntnisse nicht ausreichend gefördert werden können. Diese Lerngruppen dienen ausschließlich dem intensiven und systematischen Erwerb der deutschen Sprache als Unterrichtssprache und haben das Ziel, den Wechsel in eine Regelklasse zum frühesten möglichen Zeitpunkt vorzubereiten.

Leitfaden zur schulischen Integration von neu zugewanderten Kindern und Jugendlichen

Der Leitfaden wendet sich an alle, die mit der Anmeldung, der Aufnahme und der Unterrichtung der Kinder und Jugendlichen zu tun haben, die während des Schuljahres zuziehen und in einen begonnenen Bildungsgang eintreten. Durch einen vergleichbaren Verfahrensablauf und koordiniertes Handeln in den Bezirken soll erreicht werden, alle neuen Schüler zügig aufzunehmen und zu fördern.

Der Leitfaden informiert über Fragen der Schulpflicht, der Zuordnung zu einer Regelklasse oder Lerngruppe und beschreibt die Verfahren der Aufnahme und des Schulbesuchs in Grundschulen und weiterführenden Schulen und wird über Ergänzungen und Erläuterungen aktualisiert.

Ferienschulen für Kinder und Jugendliche ohne Deutschkenntnisse

Schüler mit Migrationshintergrund
Bild: SenBJW

Ziel einer Ferienschule ist es, neu zugewanderten Schülerinnen und Schülern eine erste Orientierung in der neuen Heimat zu geben und ihnen zusätzliche Unterstützung in der schulischen, sozialen und persönlichen Entwicklung anzubieten.

Förderung der deutschen Sprache
Neben einer intensiven Deutschförderung unterstützen die Ferienschulen die Teamfähigkeit mit Spaß am gemeinsamen und individuellen Lernen, vermitteln neue Lernstrategien und individuelle Erfolgserlebnisse und helfen den neu Zugewanderten, Berlin als Lebensort zu entdecken und Kontakte zu Freizeitstätten und Anlaufstellen zu knüpfen.

Der Einstieg in den Lernalltag und die Integration in die Schulgemeinschaft sollen somit erleichtert werden. Außerdem können Ferienschulen die Erziehungs- und Bildungspartnerschaften zwischen Eltern, Schule und Gesellschaft durch gemeinsame Aktivitäten und den Aufbau von gegenseitigem Vertrauen weiter stärken und unterstützen. Ferienschulen werden von Trägern der freien Jugendhilfe im Auftrag der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft durchgeführt.

Lerngruppen
Die Ferienschulen finden in zwölf Bezirken und mehreren Lerngruppen, die aus maximal 15 Kindern und Jugendlichen bestehen, statt. Die Anzahl der Lernwochen variiert je nach Ablaufplanung des jeweiligen Anbieters der Ferienschulen.

Die Teilnahme an einer Ferienschule ist für die Kinder und Jugendlichen freiwillig und kostenlos, setzt aber einen Besuch einer Willkommensklasse voraus.

Trägerin des Programms ist seit diesem Jahr die „Deutsche Kinder und Jugendstiftung“ (DKJS), die in Zusammenarbeit mit Trägern der freien Jugendhilfe und gemeinnützigen Vereinen das Ferienangebot organisiert und durchführt. Erfahrene Träger wie das Landesjugendwerk der AWO, die Albatros gGmbH, der Aufwind Kita Verbund (gGmbH), AspE e.V und andere Träger bieten in den Sommer- und Herbstferien die Ferienschulen an.

Kontakt
Koordinierender Ansprechpartner für aktuelle Ferienschulen ist die

Deutsche Kinder- und Jugendstiftung GmbH (DKJS)
Regionalstelle Berlin
Tempelhofer Ufer 11
10963 Berlin,

Klärungsstelle für berufliche Schulen

Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die keine oder nur geringe Deutschkenntnisse haben, bieten wir

  • die Vermittlung eines Schulplatzes in einer Willkommensklasse an beruflichen Schulen,
  • Beratung zum individuellen beruflichen Bildungsweg,
  • Vermittlung an weitere Beratungsstellen.

Merkblatt und Antragsformular

Stand: Oktober 2018

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Informationsblatt Vernetzung

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Übersetzung Informationsblatt Vernetzung

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