Beratung und Förderung

Übereinander liegende Ein-Euro-Münzen. Im Hintergrund sieht man die Europaflagge.
Bild: Eisenhans - Fotolia.com

Beratung zu den Programmen Erasmus+ und eTwinning

Interessierten Schulen und Lehrkräften, die in die europäische Projektarbeit einsteigen oder diese weiterentwickeln möchten, stehen folgende Beratungsangebote zur Verfügung:

Projekt- und Antragsberatung für die allgemein bildende Schule und eTwinning

  • Die EuropaBeratung Berlin
  • Fünf „Erasmus+- und eTwinning-Moderatoren“,
    die Projekterfahrung haben und für Fragen rund um Erasmus+ und eTwinning angesprochen werden können. Den Kontakt zu den Berliner Moderatorinnen und Moderatoren sowie Informations- und Fortbildungsangebote zu den Programmen finden Sie auf der Website der Kultusministerkonferenz.

Projekt- und Antragsberatung im Bereich der Beruflichen Bildung

  • Team EU 1 der Senatsverwaltung für Bildung: „Berufsbildungspolitische Netzwerke“.
    Hier erhalten interessierte Oberstufenzentren, Berufsschulen und Lehrkräfte Auskünfte und Beratung zu bildungspolitischen EU-Projekten in der beruflichen Bildung.
  • Team EU 2 der Senatsverwaltung für Bildung: „Arbeitsbereich GoEurope – Ausbildungsabschnitte im europäischen Ausland für Auszubildende und Ausbilderinnen“
    Auszubildende können mit „GoEurope“ zwischen Betriebspraktikum, Projektarbeit, Sprachkurs und Unterricht in Europa wählen. Die Dauer der Auslandsaufenthalte wird mit den Teilnehmern, den Berufsschulen und den Ausbildungsbetrieben individuell vereinbart und beträgt zwischen zwei und 52 Wochen.

Interessierte Oberstufenzentren, Ausbildungsbetriebe und Auszubildende wenden sich bitte an den Arbeitsbereich „GoEurope“.

Mobilitätsagentur im Bereich der beruflichen Bildung

Das Projekt “goEurope” bietet Praktika und Lernaufenthalte im EU-Ausland für Auszubildende bzw. Schüler in der beruflichen Ausbildung.

Kontakt

EU-Förderung im Schulbereich

4 Kinder stehen vor einem Gebäude
Bild: © Brocreative - Fotolia.com

Am 1. Januar 2014 ist das neue EU-Bildungs- und Jugendprogramm Erasmus+ gestartet. Für allgemein bildende Schulen, die an einer europäischen Partnerschaft, Lernerfahrung oder Mobilität interessiert sind, sind zwei sogenannte Leitaktionen relevant:

Leitaktion 1:
Lernmobilität von Einzelpersonen

Hierzu zählen die Fortbildung von Lehrkräften, Schulleitern sowie pädagogischem Fachpersonal an Schulen und vorschulischen Einrichtungen.

Leitaktion 2:
Zusammenarbeit zur Förderung von Innovation und zum Austausch guter Praxis

Bis 2013 waren multilaterale Projekte sowie strategische und regio-Partnerschaften unter COMENIUS bekannt. Diese Möglichkeiten werden nun als Leitaktion 2 im Schulbereich unter den Strategischen Partnerschaften zusammengefasst.

Erasmus+ für den Berliner Schulbereich

In der Informationsbroschüre “Erasmus+ Schule in Europa gestalten” finden Sie alle Fördermöglichkeiten und Hinweise zur Antragstellung für Erasmus+ im schulischen Bereich:

Die Antragsstellung erfolgt unter Erasmus+ nur noch elektronisch. Berliner Lehrkräfte und pädagogisches Personal an Schulen beachten bitte, dass eine Kopie des Antrags in elektronischer Form an die zuständige Landesstelle, die Beauftragte für EU-Programme im Schulbereich zu richten ist:

  • Berliner Beauftragte für EU-Programme im Schulbereich
    Dr. Andrea Rohde

    E-Mail

EU-Förderung im Jugendbereich

Drei lachende Jugendliche unterschiedlicher Ethnien
Bild: Franz Pfluegl / Fotolia.com

Junge Menschen interessieren sich immer mehr für einen außerschulischen europäischen Jugendaustausch. Berliner Jugendverbände können hierfür Förderungsmöglichkeiten im Rahmen des EU-Förderprogramms Erasmus+ organisieren.

Der Programmteil Jugend in Aktion richtet sich an Jugendliche zwischen 13 und 30 Jahren. Ziele sind die Stärkung von Bürgersinn, Solidarität und Toleranz sowie größere Chancen für Jugendliche auf dem Arbeitsmarkt. Die Jugendlichen sollen wichtige Kompetenzen für ihre persönliche und berufliche Entwicklung erwerben.

Zahlreiche Projekte und Maßnahmen (Jugendbegegnungen mit Programmländern, Transnationale Jugendinitiativen, Europäischer Freiwilligendienst, Mobilitätsmaßnahmen für Fachkräfte der Jugendarbeit, strategische Partnerschaften und Projekte im Rahmen des Strukturierten Dialogs) werden in Erasmus+ gefördert.

Die Nationale Agentur Jugend für Europa ist mit der Durchführung des Programms in Deutschland beauftragt.

Beratung und Förderung durch Institutionen und Stiftungen

Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa
Stiftungszweck ist die Förderung der Entwicklung junger Menschen zu politisch bewussten und verantwortungsbereiten Persönlichkeiten mit dem Ziel der Stärkung des europäischen Gedankens, der gesamteuropäischen Völkerverständigung und der Bekämpfung von Rechtsextremismus, Antisemitismus und Rassismus. Die überparteiliche Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa wurde 1971 von Pauline Schwarzkopf in Hamburg gegründet.

Junge Europäische Bewegung
Mit zahlreichen Aktionen, Veranstaltungen und Projekten in Berlin und Brandenburg setzt sich die Junge Europäische Bewegung ehrenamtlich für ein geeintes, demokratisches, bürgernahes, friedliches und solidarisches Europa ein. Der Schwerpunkt liegt in europapolitischer Bildungsarbeit mit Seminaren, Workshops, Planspielen, Podiumsdiskussionen, Kundgebungen und Reisen.

Junge Europäische Föderalisten
Die Jungen Europäischen Föderalisten verstehen sich als Anwalt der europäischen Idee und fördern die Verbreitung des europäischen Bewusstseins in der Gesellschaft und insbesondere unter Jugendlichen.

Europa Union Berlin
Als Berliner Landesverband der Europa-Union Deutschland (EUD) ist die Europa Union Berlinn ein Teil der größten Bewegung für Europa in Deutschland und in der Hauptstadt für “Europa aktiv”.

EuroPeers – Jugendliche informieren über Europa
EuroPeers sind junge Menschen, die mit dem EU-Programm Erasmus+ JUGEND IN AKTION aktiv waren und ihre Erfahrungen an andere Jugendliche weitergeben möchten. Sie gehen in Schulen, Jugendclubs oder Fußgängerzonen, um Jugendlichen von ihren Erfahrungen mit Europa zu erzählen.