Wichtige Informationen

zu Schüler- und Lehrkräfteaustausch und Lehrerentsendungsmaßnahmen

Angesichts des sich stark entwickelnden Charakters der COVID-19-Epidemie empfiehlt die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie für Schüler-, Lehrkräfteaustausch- oder Lehrerentsendungsmaßnahmen:

1. Bei geplanten Schülerfahrten, Schüleraustauschen, Schülerbegegnungen, grenzüberschreitenden Ausflügen, für Rückkehrende von Auslandsaufenthalten sowie für die Aufnahme von Personen aus dem Ausland ist durch die verantwortliche Schule/die betroffenen Lehrkräfte selbständig und aktuell zu überprüfen, ob die Zielregion zu einem etwaigen „Risikogebiet“ gehört (die Lage kann sich schnell ändern).

Aktuelle Informationen stehen unter folgenden Links zur Verfügung:

Für alle Rückkehrende aus betroffenen Risikogebieten/Regionen empfiehlt die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie – angelehnt an die Empfehlungen der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales – innerhalb von 14 Tagen nach Rückkehr grundsätzlich folgende Präventionsmaßnahmen:

  • zweimal pro Tag die Körpertemperatur zu kontrollieren,
  • regelmäßiges und häufiges sowie anlassbezogenes Händewaschen mit Wasser und Seife für 20 Sekunden,
  • die Vermeidung möglichst jeglichen Kontaktes mit potentiell für Infektionskrankheiten anfälligen Personen (Schwangere, chronisch Kranke, ältere Menschen),
  • sich möglichst von Orten fernzuhalten, an denen sich potentiell für Infektionskrankheiten anfällige Personen aufhalten (Krankenhäuser, Entbindungsstationen, Altersheime usw.),
  • die Vermeidung nicht unbedingt notwendiger Ausflüge/Unternehmungen mit Menschenansammlungen (Restaurant-, Kino-, Konzertbesuche),
  • Einhaltung der Husten- und Niesetikette (Niesen in die Armbeuge, Husten in Taschentücher und umgehend entsorgen und Hände mit Seife waschen),
  • auf Symptome einer Atemwegsinfektion zu achten (Husten, Atembeschwerden) und im Zweifel den Hausarzt zu konsultieren,
  • auf Händeschütteln zu verzichten.

Diese Grundsätze gelten ebenfalls für alle Personen, die mit potentiell Betroffenen Kontakt hatten.

  • Für Erwachsene, die sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet aufgehalten haben und keine Krankheitssymptome aufweisen, ist ein Ausschluss von der Arbeit bzw. vom Dienst nicht geboten.
  • Bei Auftreten von Krankheitssymptomen sollten die Betroffenen zuhause bleiben und sich telefonisch mit dem Hausarzt oder kassenärztlichen Bereitschaftsdienst in Verbindung setzen

Aktuelle Informationen zum Coronavirus sind auf der Homepage des Robert-Koch-Instituts abrufbar.

Hotline

Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung hat eine Hotline geschaltet, unter der sich Berlinerinnen und Berliner, die befürchten, sich angesteckt zu haben anrufen und sich beraten lassen können.

Die Hotline ist täglich von 8:00 – 20:00 Uhr
unter (030) 9028-2828 zu erreichen.

2. Der Pädagogische Austauschdienst der KMK (PAD) informiert hinsichtlich geplanter Erasmus+ Projekttreffen und anderer internationalen PAD-Schulaktivitäten wie folgt:

Geplante Aufenthalte im Partnerland bzw. Aufnahme von Partnern:

  • Falls Sie Auslandsaufenthalte in eine betroffene Region geplant haben oder Gäste/Partner von dort empfangen,informieren Sie sich bitte vor Antritt der Reise über die aktuelle Lage im Zielgebiet, wenden Sie sich dafür auch gerne an Ihren Projektpartner vor Ort.
  • Wenn von Ihrer Einrichtung derzeit Teilnehmerinnen und Teilnehmer in betroffenen Regionen sind, setzen Sie sich bitte mit den Teilnehmern in Verbindung.
  • Bitte informieren Sie die Nationale Agentur im PAD zeitnah und in jedem Fall schriftlich VORAB, wenn Sie aufgrund der Situation einzelne Mobilitäten oder ein ganzes Projekt absagen oder verschieben wollen und stimmen mit Ihrer zuständigen Kontaktperson bei der NA im PAD die weiteren Schritte ab.
    Ansprechpersonen für die Leitaktion 1 bzw. Leitaktion 2: siehe Webseite der Nationalen Agentur im PAD
  • Für Kosten, die Ihnen eventuell zusätzlich durch nicht stattgefundene Aktivitäten entstanden sind (z.B. Absage oder Verschiebung von Reisen, verkürzte Aufenthaltsdauer aufgrund vorgezogener Rückreise, etc.), kann die Nationale Agentur den Grundsatz der „höheren Gewalt“ anwenden, der es ermöglicht, hierdurch entstandene Kosten bis zur maximal bewilligten Fördersumme ihrer Zuschussvereinbarung geltend zu machen. Bitte besprechen Sie dies mit Ihrer Kontaktperson bei der NA im PAD.

Zusätzliche Information, die die anderen vom PAD verwalteten Austausch-/Entsendungsprogramme betrifft:

  • Für alle anderen vom PAD verwalteten Programme ist der PAD zur Zeit in Abstimmung mit seinen Programmpartnern und Auftraggebern, um weiterführende Hinweise geben zu können. Die o. g. Empfehlungen gelten (bis auf die Aussage zur Kostenerstattung – das wird noch geklärt) im Grundsatz aber auch für alle anderen Programme des PAD.

Quelle: www.kmk-pad.org/aktuelles/artikelansicht/hinweise-zum-corona-virus.html