Schulen laufen im Regelbetrieb

Teaserbild Schulöffnung Schuhe
Bild: Depositphotos/halfpoint

Informationen für Eltern, Schülerinnen und Schüler

Infotelefon zum Schulbetrieb 2020/21

Bei Fragen zum Schulbetrieb informieren Sie sich bitte zuerst auf dieser Seite. Sollten Sie dann noch Fragen haben, können Sie gerne unser Info-Telefon anrufen:

oder

   

Angesichts des dynamischen Corona-Infektionsgeschehens in Berlin ergreift die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie für den Schulstart nach den Herbstferien zusätzliche präventive Schutzmaßnahmen für alle Schulen in Berlin.

Dazu zählt insbesondere das verpflichtende Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in der Oberstufe sowie in allen Bildungsgängen der beruflichen Schulen und Oberstufenzentren. An allen Schulen wird zudem das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung für das Schulpersonal in Gemeinschaftsräumen verpflichtend, zum Beispiel in Lehrerzimmern. Das Vorgehen wurde mit der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung abgestimmt.

Diese präventiven Maßnahmen gelten zunächst in der ersten Schulwoche nach den Herbstferien vom 26.-30.10.2020 bis der Corona-Stufenplan in Kraft tritt. Für die Berliner Schulen gilt bereits jetzt die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in der Schule außerhalb des Unterrichts sowie im Hort und im Ganztag, beispielsweise in den Pausen auf Gängen und Fluren. Die weiteren präventiven Maßnahmen entsprechen der Stufe „gelb“ des Corona-Stufenplans für die Berliner Schulen.

Für die Schulen bedeuten die verstärkten Maßnahmen konkret:

Grundschulen: In den Personalgemeinschaftsräumen wie z.B. den Lehrerzimmern gilt die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.

Weiterführende allgemeinbildende Schulen: Für Schülerinnen und Schüler sowie für Lehrkräfte besteht die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckungen überall dort in der Oberstufe, wo im Kurssystem unterrichtet wird. Das heißt an Gymnasien in Klassenstufe 11 und 12 sowie an Integrierten Sekundarschulen und Gemeinschaftsschulen in Klassenstufe 12 und 13 und im Wahlpflichtunterricht der Klassenstufe 11. In den Personalgemeinschaftsräumen gilt ebenfalls diese Pflicht.

Berufliche Schulen: Für alle Bildungsgänge der beruflichen Schulen und Oberstufenzentren ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung für alle Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte auch im Unterricht verpflichtend. Ebenso in den Personalgemeinschaftsräumen.

(Stand: 22. Oktober 2020)

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Sportunterricht

Beim Sportunterricht, bei Sport-Arbeitsgemeinschaften und anderen Bewegungsangeboten sind die nachfolgenden Aspekte zu berücksichtigen:

  • Situationen mit Körperkontakt sind möglichst gering zu halten.
  • Sport soll bevorzugt im Freien stattfinden.

Beim Sport in der Halle gilt:
a) Es ist für ausreichende Lüftung zu sorgen. Sofern die Möglichkeit einer Stoß- oder Querlüftung besteht, ist diese nach jeder Einheit für die Dauer von 10 Minuten vorzunehmen. Raumlufttechnische Anlagen sind nur ohne Umluft oder mit Umluft-Filtergeräten mit HEPA-Filtern zu betreiben.
Sofern keine ausreichende Lüftungsmöglichkeit besteht, kann die Sporthalle nicht genutzt werden.

b) Die Sporthalle darf nur von einem Klassenverband/einer Lerngruppe genutzt werden. Lässt sich die Halle durch Trennvorhänge teilen, dann erhöht sich die Anzahl der Klassenverbände/Lerngruppen entsprechend der zur Verfügung stehenden Hallenteile.
Bei Sporthallen mit einer Fläche von über 1000 m², die sich nicht mit einem Trennvorhang teilen lassen, können auch zwei Klassenverbände/Lerngruppen separat und ausreichend räumlich getrennt in je einer Hallenhälfte Sport treiben.

  • Duschen in Sporthallen und Umkleideräume dürfen genutzt werden.
Die Umkleidekabinen sind regelmäßig und ausgiebig zu belüften. Die Toiletten können genutzt werden. Falls genutzt, ist es notwendig, dass an jedem Unterrichtstag die Umkleideräume, die Sanitärbereiche und die Sporthalle gereinigt werden Die Schülerinnen und Schüler und das Lehrpersonal müssen vor und nach jeder Sporteinheit die Handhygiene einhalten.
  • Sportarbeitsgemeinschaften können stattfinden. Dabei ist der Körperkontakt möglichst zu vermeiden und die Durchführung im Freien zu bevorzugen.
  • In den Bädern gilt für alle Personen der Mindestabstand von 1,5 Metern und das Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung in den gekennzeichneten Bereichen.
    • Vor dem Schwimmen soll geduscht werden, nach dem Schwimmen kann Duschen nur stattfinden, wenn es zeitversetzt zu den Folgegruppen erfolgt.
    • Föhnen ist nur unter Beachtung der Abstandsregeln und mit Mund-Nasen-Bedeckung möglich. Schülerinnen und Schüler, die aus gesundheitlichen oder organisatorischen Gründen oder aufgrund fehlender Schwimmsachen am Schwimmunterricht nicht teilnehmen können, dürfen die Schwimmhalle nicht betreten und müssen in der Schule betreut werden.

Musikunterricht/Chor-Orchester-Theaterproben

Beim Musik- und Theaterunterricht, bei Arbeitsgemeinschaften und anderen Angeboten im Zusammenhang mit dem Theater oder musischen Bereich sind Situationen mit Körperkontakt zu vermeiden und Alternativen zu entwickeln. Dabei sind die nachfolgenden Aspekte zu berücksichtigen.
Die Unterrichtsräume müssen ausreichend Platz bieten. Theaterproben sollten – soweit möglich – auch im Freien stattfinden. Im Fach Musik ist dies besonders empfehlenswert.

  • Durch mehrere Personen genutzte Materialien, Requisiten, Musikinstrumente sind so vorzubereiten, dass sie pro Unterrichtsdurchführung möglichst nur von jeweils einem Schüler/ einer Schülerin benutzt werden. Nach dem Unterricht bzw. vor Nutzung durch eine neue Person müssen sie gereinigt werden.
  • Feste Teilgruppen sind beim praktischen Musizieren anzustreben.
  • Bläserklassen bzw. -kurse können eingerichtet werden. Für Musikinstrumente mit Kondensatbildung (Blasinstrumente) sind besondere Hygienemaßnahmen für die Beseitigung des Kondensats und die Reinigung der Instrumente vorzusehen (regelmäßiges Reinigen des Bodens, Einweg-Papiertaschentücher, geschlossene Abfalleimer).
    Eine Lüftung sollte mindestens alle 15 Minuten vorgenommen werden; dauerhaft geöffnete Fenster sind zu bevorzugen.
  • Vor und nach den Theaterproben oder dem Musizieren müssen die Schülerinnen und Schüler die Handhygiene beachten.
  • Chorproben können bis auf weiteres stattfinden, sofern der Probenraum so groß ist, dass zwischen allen Sängerinnen und Sängern ein Mindestabstand von 2 Metern eingehalten werden kann.
    • Der Probenraum ist alle 15 Minuten ausreichend zu lüften, dauerhaft geöffnete Fenster sind zu bevorzugen.
    • Der Möglichkeit, Proben im Freien stattfinden zu lassen, ist Vorrang einzuräumen, auch dort gilt der Mindestabstand.
    • Für das Singen im Unterricht gilt Gleiches.
    • Nach dem Ende einer Probe, in der 60 Minuten durchgängig gesungen wurde, muss 30 Minuten quergelüftet werden, danach muss der Raum zwei Stunden leer stehen.
    • Vor Beginn der nächsten Probe muss wiederum 30 Minuten stoß- oder quergelüftet werden.
  • Bei Proben und Aufführungen ist bis zur Einnahme der Plätze von den aufführenden Personen sowie dem Publikum eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Das Publikum trägt die Mund-Nasen-Bedeckung während der gesamten Dauer der Veranstaltung.
  • Die Teilnahme an Aufführungen und Wettbewerben außerhalb der Schule ist nur gemäß der jeweils geltenden Abstandsgebote und Hygieneregeln der Infektionsschutzverordnung möglich.

(Stand: 22. Oktober 2020)

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Sportunterricht

Beim Sportunterricht, bei Sport-Arbeitsgemeinschaften und anderen Bewegungsangeboten sind die nachfolgenden Aspekte zu berücksichtigen:

  • Situationen mit Körperkontakt sind möglichst gering zu halten.
  • Praktischer Sportunterricht kann nur durchgeführt werden, wenn er im Freien stattfindet. Für die Hallensportarten bietet sich neben einem Theorieunterricht insbesondere eine (sportartspezifische) Fitness-Schulung unter Einhaltung der Hygieneregeln im Freien an.
    Schwimmunterricht kann durchgeführt werden.
  • Duschen in Sporthallen und Umkleideräume dürfen genutzt werden.

Die Umkleidekabinen sind regelmäßig und ausgiebig zu belüften.
Die Toiletten können genutzt werden.
Falls genutzt, ist es notwendig, dass an jedem Unterrichtstag die Umkleideräume, die Sanitärbereiche und die Sporthalle gereinigt werden.
Die Schülerinnen und Schüler und das Lehrpersonal müssen vor und nach jeder Sporteinheit die Handhygiene einhalten.

  • Sportarbeitsgemeinschaften können nur im Freien stattfinden. Es dürfen nur kontaktfreie Spiel- und Übungsformen zur Anwendung kommen, die keine Hilfestellungen erfordern.
  • In den Bädern gilt für alle Personen der Mindestabstand von 1,5 Metern und das Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung in den gekennzeichneten Bereichen.
    • Vor dem Schwimmen soll geduscht werden, nach dem Schwimmen kann Duschen nur stattfinden, wenn es zeitversetzt zu den Folgegruppen erfolgt.
    • Föhnen ist nur unter Beachtung der Abstandsregeln und mit Mund-Nasen-Bedeckung möglich.
    • Schülerinnen und Schüler, die aus gesundheitlichen oder organisatorischen Gründen oder aufgrund fehlender Schwimmsachen am Schwimmunterricht nicht teilnehmen können, dürfen die Schwimmhalle nicht betreten und müssen altersentsprechend in der Schule betreut werden.

Musikunterricht/Chor-Orchester-Theaterproben

Beim Musik- und Theaterunterricht, bei Arbeitsgemeinschaften und anderen Angeboten im Zusammenhang mit dem Theater oder musischen Bereich sind Situationen mit Körperkontakt zu vermeiden und Alternativen zu entwickeln. Dabei sind die nachfolgenden Aspekte zu berücksichtigen.
Die Unterrichtsräume müssen ausreichend Platz bieten. Theaterproben sollten – soweit möglich – auch im Freien stattfinden. Im Fach Musik ist dies besonders empfehlenswert.

  • Durch mehrere Personen genutzte Materialien, Requisiten, Musikinstrumente sind so vorzubereiten, dass sie pro Unterrichtsdurchführung möglichst nur von jeweils einem Schüler/ einer Schülerin benutzt werden. Nach dem Unterricht bzw. vor Nutzung durch eine neue Person müssen sie gereinigt werden.
  • Musizieren ist nur in festen Lerngruppen und mit Mund-Nasen-Bedeckung möglich.
  • Bläserklassen bzw. -kurse können eingerichtet werden. Für Musikinstrumente mit Kondensatbildung (Blasinstrumente) sind besondere Hygienemaßnahmen für die Beseitigung des Kondensats und die Reinigung der Instrumente vorzusehen (regelmäßiges Reinigen des Bodens, Einweg-Papiertaschentücher, geschlossene Abfalleimer).
    Eine Lüftung sollte mindestens alle 15 Minuten vorgenommen werden; dauerhaft geöffnete Fenster sind zu bevorzugen.
  • Beim Theaterunterricht, bei Theaterarbeitsgemeinschaften und anderen Angeboten im Zusammenhang mit Theater sind Situationen mit direktem Körperkontakt zu vermeiden und Alternativen zu entwickeln.
    Für Schülerinnen und Schüler im Kursunterricht der Qualifikationsphase sowie dort tätige Lehrkräfte gilt die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasenbedeckung auch im Unterricht.
  • Vor und nach den Theaterproben oder dem Musizieren müssen die Schülerinnen und Schüler die Handhygiene beachten.
  • Chorproben können bis auf weiteres stattfinden, sofern der Probenraum so groß ist, dass zwischen allen Sängerinnen und Sängern ein Mindestabstand von 2 Metern eingehalten werden kann.
    • Der Probenraum ist alle 15 Minuten ausreichend zu lüften, dauerhaft geöffnete Fenster sind zu bevorzugen.
    • Der Möglichkeit, Proben im Freien stattfinden zu lassen, ist Vorrang einzuräumen, auch dort gilt der Mindestabstand.
    • Für das Singen im Unterricht gilt Gleiches.
    • Nach dem Ende einer Probe, in der 60 Minuten durchgängig gesungen wurde, muss 30 Minuten quergelüftet werden, danach muss der Raum zwei Stunden leer stehen.
    • Vor Beginn der nächsten Probe muss wiederum 30 Minuten stoß- oder quergelüftet werden.
  • Bei Aufführungen ist bis zur Einnahme der Plätze von den aufführenden Personen sowie dem Publikum eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Das Publikum trägt die Mund-Nasen-Bedeckung während der gesamten Dauer der Veranstaltung.
  • Die Teilnahme an Aufführungen und Wettbewerben außerhalb der Schule ist nur gemäß der jeweils geltenden Abstandsgebote und Hygieneregeln der Infektionsschutzverordnung möglich.

Naturwissenschaftlicher Unterricht, WAT und Betriebspraktika

Experimentieren:
  • Schutzbrillen sind nach jedem Gebrauch mit Tensidlösung zu reinigen.
    Für Schülerinnen und Schüler im Kursunterricht der Qualifikationsphase gilt:
    • Das Experimentieren mit Mund-Nase-Bedeckung erfolgt unter Einhaltung der Sicherheit im naturwissenschaftlichen Unterricht.
    • Es erfolgt eine Gefährdungsbeurteilung hinsichtlich der Brandgefahr, der Kontaminationsgefahr und der Gefahr des Beschlagens von Schutzbrillen.
WAT:
  • Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in Lehrküchen wird dringend empfohlen.
  • Es wird dringend empfohlen, auf die Zubereitung nicht erhitzter Speisen zu verzichten.
  • Eine intensive Reinigung von Geschirr und Küchenwerkzeugen wird dringend empfohlen.
Betriebspraktika:
  • Betriebspraktika können durchgeführt werden.

(Stand: 22. Oktober 2020)

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Sportunterricht

Beim Sportunterricht, bei Sport-Arbeitsgemeinschaften und anderen Bewegungsangeboten sind die nachfolgenden Aspekte zu berücksichtigen:

  • Situationen mit Körperkontakt sind gering zu halten.
  • Praktischer Sportunterricht kann nur durchgeführt werden, wenn er im Freien stattfindet. Für die Hallensportarten bietet sich neben einem Theorieunterricht insbesondere eine (sportartspezifische) Fitness-Schulung unter Einhaltung der Hygieneregeln im Freien an.
    Schwimmunterricht kann stattfinden.
  • Duschen in Sporthallen und Umkleideräume dürfen genutzt werden.

Die Umkleidekabinen sind regelmäßig und ausgiebig zu belüften.
Die Toiletten können genutzt werden.
Falls genutzt, ist es notwendig, dass an jedem Unterrichtstag die Umkleideräume, die Sanitärbereiche und die Sporthalle gereinigt werden. Schulische berufliche Bildung
Die Schülerinnen und Schüler und das Lehrpersonal müssen vor und nach jeder Sporteinheit die Handhygiene einhalten.

  • Sportarbeitsgemeinschaften können nur im Freien stattfinden. Es dürfen nur kontaktfreie Spiel- und Übungsformen zur Anwendung kommen, die keine Hilfestellungen erfordern.
  • In den Bädern gilt für alle Personen der Mindestabstand von 1,5 Metern und das Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung in den gekennzeichneten Bereichen.
    • Vor dem Schwimmen soll geduscht werden, nach dem Schwimmen kann Duschen nur stattfinden, wenn es zeitversetzt zu den Folgegruppen erfolgt.
    • Föhnen ist nur unter Beachtung der Abstandsregeln und mit Mund-Nasen-Bedeckung möglich.
    • Schülerinnen und Schüler, die aus gesundheitlichen oder organisatorischen Gründen oder aufgrund fehlender Schwimmsachen am Schwimmunterricht nicht teilnehmen können, dürfen die Schwimmhalle nicht betreten.

Musikunterricht/Chor-Orchester-Theaterproben

Beim Musik- und Theaterunterricht, bei Arbeitsgemeinschaften und anderen Angeboten im Zusammenhang mit dem Theater oder musischen Bereich sind Situationen mit Körperkontakt zu vermeiden und Alternativen zu entwickeln. Dabei sind die nachfolgenden Aspekte zu berücksichtigen.
Die Unterrichtsräume müssen ausreichend Platz bieten. Theaterproben sollten – soweit möglich – auch im Freien stattfinden. Im Fach Musik ist dies besonders empfehlenswert.

  • Durch mehrere Personen genutzte Materialien, Requisiten, Musikinstrumente sind so vorzubereiten, dass sie pro Unterrichtsdurchführung möglichst nur von jeweils einem Schüler/ einer Schülerin benutzt werden. Nach dem Unterricht bzw. vor Nutzung durch eine neue Person müssen sie gereinigt werden.
  • Musizieren ist nur in festen Lerngruppen und mit Mund-Nasen-Bedeckung möglich.
  • Beim Theaterunterricht, bei Theaterarbeitsgemeinschaften und anderen Angeboten im Zusammenhang mit Theater sind Situationen mit direktem Körperkontakt zu vermeiden und Alternativen zu entwickeln.
  • Vor und nach den Theaterproben oder dem Musizieren müssen die Schülerinnen und Schüler die Handhygiene beachten.
  • Chorproben können bis auf weiteres stattfinden, sofern der Probenraum so groß ist, dass zwischen allen Sängerinnen und Sängern ein Mindestabstand von 2 Metern eingehalten werden kann.
    • Der Probenraum ist alle 15 Minuten ausreichend zu lüften, dauerhaft geöffnete Fenster sind zu bevorzugen.
    • Der Möglichkeit, Proben im Freien stattfinden zu lassen, ist Vorrang einzuräumen, auch dort gilt der Mindestabstand.
    • Für das Singen im Unterricht gilt Gleiches.
    • Nach dem Ende einer Probe, in der 60 Minuten durchgängig gesungen wurde, muss 30 Minuten quergelüftet werden, danach muss der Raum zwei Stunden leer stehen.
    • Vor Beginn der nächsten Probe muss wiederum 30 Minuten stoß- oder quergelüftet werden.
  • Bei Aufführungen ist bis zur Einnahme der Plätze von den aufführenden Personen sowie dem Publikum eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Das Publikum trägt die Mund-Nasen-Bedeckung während der gesamten Dauer der Veranstaltung.
  • Die Teilnahme an Aufführungen und Wettbewerben außerhalb der Schule ist nur gemäß der jeweils geltenden Abstandsgebote und Hygieneregeln der Infektionsschutzverordnung möglich.

Naturwissenschaftlicher und (Labor-)Technischer Unterricht

Experimentieren und Laborübungen:
  • Schutzbrillen sind nach jedem Gebrauch mit Tensidlösung zu reinigen. Technische Geräte und Hilfsmittel sind entsprechend jeweils gültiger Hygienestandards und Herstellerempfehlungen zu reinigen.
    Für Schülerinnen und Schüler gilt:
    • Laborübungen und Experimente mit Mund-Nase-Bedeckung erfolgen unter Einhaltung der Sicherheit im naturwissenschaftlichen und (labor-) technischen Unterricht.
    • Es erfolgt eine Gefährdungsbeurteilung hinsichtlich der Brandgefahr, der Kontaminationsgefahr und der Gefahr des Beschlagens von Schutzbrillen.

(Stand: 22. Oktober 2020)

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Das Schuljahr 2020/21 starten die Berliner Schulen mit einem geregelten, durchgehenden Unterricht für alle Schülerinnen und Schüler. Dieser Regelbetrieb umfasst den regulären Unterricht, Förder- und Teilungsunterricht sowie weitere verbindliche schulische Angebote und Veranstaltungen. Die außerunterrichtliche sowie die ergänzende Förderung und Betreuung (Ganztagsangebote und Hort) finden statt. Der Religions- und Weltanschauungsunterricht kann stattfinden. Angebote, an denen die Schülerinnen und Schüler freiwillig teilnehmen, wie Arbeitsgemeinschaften, werden von den Schulen im Rahmen der personellen und schulorganisatorischen Voraussetzungen angeboten.

Weitere Informationen zum laufenden Schulbetrieb entnehmen Sie bitte dem Brief der Senatorin an die Eltern.

(Stand: 8. Oktober 2020)

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Grundsätzlich gilt im Schuljahr 2020/21 die Schulpflicht für alle. Schülerinnen und Schüler, die wegen einer Grunderkrankung bei einer Infektion mit dem Corona-Virus ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf der Krankheit haben können (Risikogruppe), müssen dies durch Vorlage einer entsprechenden ärztlichen Bescheinigung glaubhaft machen. In diesem Fall erfolgt bis auf Weiteres das schulisch angeleitete Lernen zu Hause. Das gilt auch, wenn eine andere im Haushalt der Schülerin oder des Schülers lebende
Person zur Risikogruppe gehört.

(Stand: 8. Oktober 2020)

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Jede Schule hat auf der Grundlage des landesweiten Musterhygieneplans einen individuellen Hygieneplan erstellt. Hygieneregeln wie regelmäßiges Händewaschen und das regelmäßige Lüften der Räume müssen eingehalten werden. Der direkte körperliche Kontakt ist, soweit möglich, zu vermeiden. Wo es möglich ist, soll der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden.

In allen Schulen gilt im Regelbetrieb bis auf den Unterricht und die Durchführung der ergänzenden Förderung und Betreuung die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in geschlossenen Räumen. Für Personen, die auf Grund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können, gilt diese Pflicht nicht. Eltern müssen wie alle schulfremden Personen immer eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Bitte beachten Sie, dass der Corona-Stufenplan für die Berliner Schulen je nach Stufenzuordnung gesonderte Maßnahmen und Hygieneregeln vorsieht.

(Stand: 8. Oktober 2020)

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Schule, aber sicher

Gemeinsam lernen in Corona-Zeiten

PDF-Dokument (151.3 kB) - Stand: 10. August 2020

Nach den Herbstferien gilt der im Hygienebeirat verabschiedete Corona-Stufenplan für die Berliner Schulen. Abhängig vom Infektionsgeschehen im jeweiligen Schulbezirk bzw. in Berlin und dem schulischen Infektionsgeschehen gibt der Plan einzuleitende Maßnahmen vor. Diese betreffen die Durchführung des Regelbetriebs sowie Vorgaben zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, zum Mindestabstand und zur Einhaltung fester Gruppen.

Vier Stufen

Das vierstufige Verfahren sieht jeweils gesonderte Regelungen für die

Die Stufenzuordnung jeder Schule erfolgt in Abstimmung des bezirklichen Gesundheitsamts und der regionalen Schulaufsicht. Die schulscharfe Stufenzuordnung wird jeweils donnerstags vorgenommen, erstmals am 29. Oktober 2020. Die übermittelten Maßnahmen sind jeweils am darauffolgenden Freitag der Schulgemeinschaft bekanntzugeben (erstmals 30. Oktober 2020) und ab dem darauffolgenden Montag umzusetzen (erstmals 2. November 2020).

(8. Oktober 2020)

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Bitte orientieren Sie sich an nachfolgender Infografik, um die Krankheitssymptome Ihres Kindes richtig einzuordnen und zu entscheiden, ob Ihr Kind die Schule besuchen kann.

(8. Oktober 2020)

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Personen, die sich in den 14 Tagen vor ihrer Rückkehr in das Land Berlin zu einem beliebigen Zeitpunkt in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sind verpflichtet, sich unverzüglich in Quarantäne zu begeben. Zudem ist das zuständige Gesundheitsamt darüber zu informieren. Bei Auftreten von Symptomen ist ebenfalls das Gesundheitsamt zu informieren. Eine Ausnahme von der Quarantänepflicht besteht nur dann, wenn ein ärztliches Zeugnis nebst aktuellem Laborbefund bestätigt, dass keine Anhaltspunkte für eine Corona-SARS-CoV-2-Infektion vorliegen. Das ärztliche Zeugnis darf nicht älter als 48 Stunden sein.

Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie empfiehlt, spätestens 14 Tage vor Unterrichtsbeginn von einer Ferienreise mit auch nur zeitweisem Aufenthalt in einem Risikogebiet zurückzukehren. Ist bei Unterrichtsbeginn die Quarantänezeit noch nicht abgelaufen und kann kein ärztliches Zeugnis vorgelegt werden, gilt das Fehlen im Unterricht als unentschuldigt. Es kann nicht durch nachträgliche Erklärungen gemäß Nr. 7 Absatz 2 der AV Schulbesuchspflicht entschuldigt werden, sofern die Einstufung des Reiseziels als Risikogebiet bereits bei Antritt der Reise bestand.

Folgender Link führt zu einem Archiv, aus dem ersichtlich ist, wann welches Land als Risikogebiet eingestuft wurde: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html

Die Erziehungsberechtigten und die volljährigen Schülerinnen und Schüler müssen in ihren Entschuldigungsschreiben das Reiseziel und den Zeitpunkt des Reiseantritts angeben.

Als Risikogebiet gelten gemäß der geltenden SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung die Staaten oder Regionen außerhalb Deutschlands, in denen ein erhöhtes Infektionsrisiko besteht. Die Einstufung als Risikogebiet erfolgt durch das Bundesgesundheitsministerium, das Auswärtige Amt und das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat. Unter www.berlin.de/corona finden Sie Informationen zu den geltenden Regelungen.

(Stand: 14. Oktober 2020)

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Wenn eine Schule über die positive Testung einer schulangehörigen Person auf das Coronavirus informiert wird, zum Beispiel durch das zuständige Gesundheitsamt oder die betroffene schulangehörige Person, informiert die Schule die regionale Schulaufsicht sowie das für die Schule zuständige Gesundheitsamt. Dabei übermittelt die Schule schnellstmöglich den Sitzplan und die Kontaktliste der Personen der betroffenen Lerngruppe / Klasse / Kurs. Die Kontaktliste mit Name, aktueller Anschrift sowie gültiger Telefonnummer der jeweiligen Personen muss sortiert ausweisen, welche Personen aus Sicht der Schule* der Kontaktgruppe der Kategorie I oder II angehören. Die Weitergabe dieser personenbezogenen Daten ist durch die Infektionsschutzverordnung gedeckt.

Das für die Schule zuständige Gesundheitsamt prüft auf Grundlage des Sitzplans und der Kontaktliste, welche Maßnahmen in der Schule einzuleiten sind. Gesundheitsamt, Schule und regionale Schulaufsicht stehen dafür in einem permanenten Austausch.

Das Gesundheitsamt im Bezirk der Schule informiert die wohnhaften Kontaktpersonen der Kategorie I und ordnet Maßnahmen wie Quarantäne oder Testung an. Kontaktpersonen der Kategorie I, die ihren Wohnort nicht im Bezirk der Schule haben, werden von den Gesundheitsämtern an den Wohnorten* der betreffenden Personen informiert. Dafür gibt das für die Schule zuständige Gesundheitsamt die entsprechenden Kontaktdaten auf dem Amtsweg weiter. Die Weitergabe dieser personenbezogenen Daten ist durch die Infektionsschutzverordnung gedeckt.

Wenn die Schulen ihr zuständiges Gesundheitsamt nicht mehr am gleichen Tag erreichen können oder die Gesundheitsämter an den Wohnorten der Kontaktpersonen der Kategorie I nicht ausreichend Zeit haben, um die betroffenen Personen noch am gleichen Tag zu informieren, wird die betreffende Lerngruppe / Klasse / Kurs durch die Schule kontaktiert.
  • Die durch die Schule identifizierten Kontaktpersonen der Kategorie I bzw. deren Sorgeberechtigte werden darüber informiert, dass sie weitere Informationen zu Quarantäne und Testung vom zuständigen Gesundheitsamt erhalten werden und mindestens bis zur Kontaktaufnahme des Gesundheitsamtes am schulisch angeleiteten Lernen zu Hause teilnehmen.
  • Die anderen Personen der betreffenden Lerngruppe / Klasse / Kurs bzw. deren Sorgeberechtigte werden darüber informiert, dass sie vorsorglich für einen Tag am schulisch angeleiteten Lernen zu Hause teilnehmen, damit entsprechende organisatorische Vorkehrungen an der Schule getroffen werden können.
*Ein Maßstab für die Kategorisierung durch die Schule sind die jeweiligen Sitzpläne der betroffenen Lerngruppe / Klasse / Kurs. Durch diese können Schülerinnen und Schüler als Kontaktpersonen der Kategorie I identifiziert werden, die im Unterricht in weniger als 1,5 Meter Abstand zu einem bestätigten Corona-Fall gesessen haben. Schülerinnen und Schüler, die im Unterricht in mehr als 1,5 Meter Abstand zu einem bestätigten Corona-Fall gesessen haben, können als Kontaktpersonen der Kategorie II identifiziert werden.

Das nachfolgende Schaubild dient zur Veranschaulichung dieses komplexen Kommunikationsprozesses

(Stand: 8. Oktober 2020)

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Aktuell sind der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie folgende Corona-Fälle bekannt.

Öffentliche allgemeinbildende Schulen

Ca. 330.000 Schülerinnen und Schüler werden im laufenden Schuljahr 2020/21 von rund 39.900 Lehrkräften an den 647 öffentlichen allgemeinbildenden Schulen Berlins unterrichtet.

Geschlossene Schulen Geschlossene Lerngruppen Coronafälle Schülerschaft in % Coronafälle Personal in %
3 238 246 0,075 56 0,14

Öffentliche berufliche Schulen

Ca. 70.000 Schülerinnen und Schüler werden im laufenden Schuljahr 2020/21 von rund 4.100 Lehrkräften an den 45 öffentlichen berufsbildenden Schulen Berlins unterrichtet.

Geschlossene Schulen Geschlossene Lerngruppen Coronafälle Schülerschaft in % Coronafälle Personal in %
0 25 67 0,096 1 0,024

Die nächsten Zahlen werden nach den Herbstferien am 30. Oktober 2020 veröffentlicht.

(Stand: 9. Oktober 2020)

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Schülerfahrten innerhalb Deutschlands und auch ins Ausland dürfen wieder gebucht und durchgeführt werden. Dies gilt nicht für Schülerfahrten in vom Robert-Koch-Institut (RKI) bzw. vom Auswärtigen Amt benannte Risikogebiete.

(Stand: 4. August 2020)

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Die Lehrkräfte versorgen die Schülerinnen und Schüler beim Lernen zu Hause mit Lernmaterialien und stellen diese zum selbstständigen Lernen zur Verfügung. Eltern, Schülerinnen und Schüler finden in der Broschüre Lernen zu Hause Anregungen, Tipps und Hinweise für die Zeit des eingeschränkten Schulbetriebs.

Wenn Schwierigkeiten beim Lernen zu Hause auftreten, können Sie sich an das Schulpsychologische und Inklusionspädagogische Beratungs- und Unterstützungszentrum (SIBUZ) des Bezirks wenden, in dem Ihr Kind zur Schule geht. Die dort tätigen schulpsychologischen, sonderpädagogischen und sozialpädagogischen Fachkräfte bieten Ihnen eine professionelle Beratung und Unterstützung in dieser schwierigen Situation an.

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Mit der Sommerschule 2020 sollen Lernnachteile ausgeglichen werden, die bei Schülerinnen und Schülern beim Lernen zu Hause während der Schulschließungen entstanden sind. Nach dem ersten Durchlauf in den Sommerferien 2020 wird die Sommerschule 2020 in den Herbstferien fortgesetzt.

Die Sommerschule ist ein Angebot für Schülerinnen und Schüler, die im Schuljahr 2019/2020 die Jahrgangsstufe 1, 2, 7, 8 oder 9 oder eine Willkommensklasse besuchen. Die Teilnahme erfolgt auf freiwilliger Basis und dient dem Nachholen von Unterrichtsinhalten.

Für die Jugendlichen der Jahrgangsstufen 7 bis 9 soll auf Grundlage individueller Förderpläne, die durch die Lehrkräfte erstellt werden, vorrangig Unterrichtsstoff in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch vermittelt werden. Diese Fächer stellen am Ende der Jahrgangsstufe 10 Prüfungsfächer im Mittleren Schulabschluss dar. Schülerinnen und Schüler aus Willkommensklassen der Oberschulen erhalten neben sprachfördernden Angeboten auf Basis individueller Förderpläne auch Unterricht in den Fächern Mathematik und Englisch.

Für die Kinder der Jahrgangsstufe 1 und 2 sollen täglich mathematische Kompetenzen, Alphabetisierung, Training der Leseflüssigkeit sowie Frühenglisch angeboten werden. Das Lernangebot erfolgt in der Regel in den Stammgrundschulen oder in einer Nachbarschule. Schülerinnen und Schüler aus Willkommensklassen an Grundschulen erhalten neben sprachfördernden Angeboten auf der Grundlage individueller Förderpläne auch Unterricht in mathematischen Kompetenzen.

Die Lerngruppen werden aus maximal acht Schülerinnen und Schülern bestehen. Der wöchentliche Umfang des Angebots beträgt 15 Zeitstunden je Lerngruppe und fokussiert die Kernfächer Mathe, Deutsch und Englisch. Die Lernmaterialien werden bereitgestellt.

(Stand: 8. Oktober 2020)

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Schülerinnen und Schüler an den beruflichen Schulen und Oberstufenzentren können an einem entsprechenden Programm teilnehmen. Insbesondere Schülerinnen und Schüler der aktuellen Willkommens- und IBA-Klassen sollen von dem Programm profitieren.

In den Sommerschulen erhalten die Teilnehmer Unterstützung in den Kernfächern (Deutsch, Mathematik), in der Entwicklung der beruflichen Handlungskompetenz sowie in der Digitalkompetenz. Zudem gibt es individuelle Begleitung und Unterstützung beim Übergang in berufliche und weiterbildende Angebote.

Die Teilnahme ist freiwillig und erfolgt nach Vorschlag durch die Klassenleitungen. Die Sommerschule dient dem Nachholen von Lernstoff, der während der Schulschließungen aufgrund der Corona-Pandemie nicht im Unterricht vermittelt werden konnte.

Weitere Informationen finden Sie im Flyer zur Sommerschule der beruflichen Bildung in den Herbstferien

(Stand: 17. September 2020)

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Informationen für Schulen und Schulpersonal

Ziel ist die Sicherung eines über das gesamte Schuljahr andauernden bestmöglichen Lernprozesses für alle Schülerinnen und Schüler. Die Berliner Schulen sollen als eigenverantwortlich arbeitende Schulen ein schulinternes Konzept entwickeln, um das Lernen im Präsenzunterricht und schulisch angeleitetes Lernen zu Hause zu verzahnen. Zudem sind sie aufgefordert, auf Lernrückstände der Schülerinnen und Schüler einzugehen.

Das von den Schulen zu erarbeitende Konzept über den Regelbetrieb hinaus muss die folgenden möglichen Situationen berücksichtigen:

  1. Lernen im Alternativszenario “Verknüpfung von Präsenzunterricht und schulisch angeleitetem Lernen zu Hause” (Hybridunterricht).
  2. “Mittel- oder langfristiges, vollständiges und durchgehendes schulisch angeleitetes Lernen zu Hause” (für Schülerinnen und Schüler, die selbst oder deren Familienangehörige nachweislich ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf einer COVID-19-Erkrankung tragen)
Die Verbindung von Präsenzunterricht und dem schulisch angeleiteten Lernen zu Hause umfasst folgende Aspekte:
  • Ein hohes Maß an Lernwirksamkeit muss für alle Schülerinnen und Schüler sichergestellt werden.
  • Eine mit dem Kollegium abgestimmte Kommunikationsstrategie muss entwickelt werden.
  • Ein Modell der Rhythmisierung (Präsenzunterricht und Lernen zu Hause) muss in Abstimmung mit der Schule und mit den schulischen Gremien ausgearbeitet werden.
  • Abgestimmte Modelle von Schülerarbeitsplänen und Kommunikationsformen müssen installiert werden.

Die Organisation des Unterricht ist daher von anfang an so zu strukturieren, dass er aus asynchronen Einheiten zum selbständigen Arbeiten und synchronen Einheiten zur gemeinsamen Arbeit besteht. Der reibungslose Wechsel von einem Szenario in das andere ist dabei bestmöglich zu gewährleisten.

Organisatorische und didaktische Informationen zum Hybridunterricht und dem schulisch angeleiteten Lernen zu Hause finden Sie im Handlungsrahmen im Schuljahr 2020/2021.

(Stand: 8. Oktober 2020)

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Jede Schule hat auf der Grundlage des landesweiten Musterhygieneplans einen individuellen Hygieneplan erstellt. Hygieneregeln wie regelmäßiges Händewaschen und das regelmäßige Lüften der Räume müssen eingehalten werden. Der direkte körperliche Kontakt ist, soweit möglich, zu vermeiden. Wo es möglich ist, soll der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden.

In allen Schulen gilt im Regelbetrieb bis auf den Unterricht und die Durchführung der ergänzenden Förderung und Betreuung die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in geschlossenen Räumen. Für Personen, die auf Grund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können, gilt diese Pflicht nicht. Eltern müssen wie alle schulfremden Personen immer eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Bitte beachten Sie, dass der Corona-Stufenplan für die Berliner Schulen je nach Stufenzuordnung gesonderte Maßnahmen und Hygieneregeln vorsieht.

(Stand: 8. Oktober 2020)

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Der Corona-Stufenplan für die Berliner Schulen stellt einen Orientierungsrahmen für die Einordnung des allgemeinen Infektionsgeschehens in einem Bezirk bzw. in Berlin und des schulischen Infektionsgeschehens dar und gibt daraufhin an den betroffenen Schulen einzuleitende Maßnahmen vor. Diese betreffen die Durchführung des Regelbetriebs sowie Vorgaben zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, zum Mindestabstand und zur Einhaltung fester Gruppen.

Das vierstufige Verfahren sieht jeweils gesonderte Regelungen für die Primarstufe, die allgemeinbildenden weiterführenden Schulen sowie die beruflichen Schulen vor und ist Bestandteil des Musterhygieneplans.

Die Entscheidung zur Stufenzuordnung einer konkreten Schule trifft das zuständige bezirkliche Gesundheitsamt nach Rücksprache mit der zuständigen (regionalen) Schulaufsicht.

  • Die Vorgaben des Musterhygieneplans zur persönlichen Hygiene, Raumhygiene und der Hygiene im Sanitärbereich werden umgesetzt.
  • An Schulen mit sonderpädagogischem Förderschwerpunkt sind im Einzelfall abweichende Regelungen möglich.
  • Einrichtungen des zweiten Bildungsweges richten sich nach den Vorgaben zu den beruflichen Schulen.

Die Stufenzuordnung

Der Zuordnung einer Schule zu einer Stufe geht eine differenzierte Betrachtung des allgemeinen Infektionsgeschehens im Bezirk bzw. in Berlin, der konkreten schulischen Infektionslage und der Rahmenbedingungen einer Schule voraus. Es erfolgt eine schulscharfe Prüfung durch das jeweils zuständige bezirkliche Gesundheitsamt und die zuständige (regionale) Schulaufsicht.
  • Das bezirkliche Gesundheitsamt bewertet das allgemeine Infektionsgeschehen im Bezirk bzw. in Berlin sowie an der konkreten Schule.
  • Die (regionale) Schulaufsicht bewertet anlassbezogen (bei schulischem Infektionsgeschehen) nach Rücksprache mit der jeweiligen Schulleitung die Rahmenbedingungen der Schule.
  • Das bezirkliche Gesundheitsamt entscheidet auf Basis der Erkenntnisse sowie nach Rücksprache mit der (regionalen) Schulaufsicht über die Zuordnung der jeweiligen Schule zu einer Stufe des Stufenplans und weitere geeignete Maßnahmen.

Der Stichtag für die Abstimmung zwischen Gesundheitsämtern und Schulaufsichten, die Festlegung der Maßnahmen und die Übermittlung der Maßnahmen an die betroffenen Schulen ist der Donnerstag. Jeden Donnerstag findet ein fester Telefontermin zwischen bezirklichem Gesundheitsamt und der (regionalen) Schulaufsicht statt. Die Entscheidung des bezirklichen Gesundheitsamtes zur Stufeneinordnung wird den betroffenen Schulen unmittelbar durch die (regionale) Schulaufsicht mitgeteilt.

Die Schulen setzen die Entscheidung des bezirklichen Gesundheitsamtes und die als geeignet festgelegten Maßnahmen ab dem auf den Donnerstag folgenden Montag um. Schülerinnen und Schüler, Eltern und Dienstkräfte der Schule sind spätestens am Freitag über die Maßnahmen zu informieren.

Bei Lockdown
Im Fall eines bundesweiten oder regionalen Lockdowns können vollständige Schulschließungen nicht ausgeschlossen werden. In diesem Fall erfolgt schulisch angeleitetes Lernen zu Hause gemäß Handlungsrahmen für das Schuljahr 2020/21 und auf Grundlage der schuleigenen Konzepte. Der Primarbereich soll davon nach Möglichkeit ausgenommen bleiben.

(8. Oktober 2020)

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Handlungsrahmen im Schuljahr 2020/2021

PDF-Dokument (1.9 MB) - Stand: 4. August 2020

Musterhygieneplan

PDF-Dokument (439.7 kB)

Schule, aber sicher

PDF-Dokument (151.3 kB)

Corona-Stufenplan für die Berliner Schulen

PDF-Dokument (202.6 kB)

Bei unklaren Erkältungssymptomen, Fieber oder Verlust des Geruchs- oder Geschmacksinns ist ein Arztbesuch der betreffenden Schülerinnen und Schüler obligatorisch.

Die Schulleiterinnen und Schulleiter sind verpflichtet, den Verdacht einer Erkrankung unverzüglich dem Gesundheitsamt zu melden, es sei denn, es wurde bereits ein Arzt hinzugezogen. Als begründete Verdachtsfälle können nur Personen mit Atemwegssymptomatik betrachtet werden, die engeren Kontakt zu einem bestätigten Fall hatten.

Die Meldung hat nur zu erfolgen, wenn der Verdacht sowohl durch das klinische Bild als auch durch einen wahrscheinlichen epidemiologischen Zusammenhang begründet ist. Der Zutritt zu der Einrichtung soll allen Personen, bei denen der Verdacht einer Erkrankung besteht, durch die Einrichtungsleitung untersagt werden.

Sollte es zu einer Bestätigung des Verdachtsfalls kommen, ist es notwendig, dass die Schulleitung/Kitaleitung umgehend

Weitere Informationen zu Kontaktpersonen eines SARS-CoV-2 positiv getesteten Falles sowie bei Corona-Fällen im Schulkontext finden Sie in unseren Corona-Grafiken zur Handreichung

(Stand: 8. Oktober 2020)

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Was sollen Schulen bei einem Corona-Fall tun?

Bildvergrößerung: Checkliste Coronafall in Schule
Bild: SenBJF

In Zeiten steigenden Infektionsgeschehens in der Stadt sind die bezirklichen Gesundheitsämter zunehmend beansprucht. Um eine zügige Fallbearbeitung durch die Gesundheitsämter zu ermöglichen, müssen auch die Schulen beim Auftreten von Corona-Erkrankungen in ihren Einrichtungen zielgerichtet bei der Aufklärung der konkreten Situation vor Ort mitwirken. Es sollten aus diesem Grund in den Lerngruppen / Klassenverbünden / Kursen möglichst feste Sitzordnungen festgelegt werden und zu jedem Zeitpunkt aktuelle Sitzpläne der Lerngruppen / Klassenverbünde / Kurse an der Schule vorliegen.

Wenn eine Schule über die positive Testung einer schulangehörigen Person auf das Coronavirus informiert wird, zum Beispiel durch das zuständige Gesundheitsamt oder die betroffene schulangehörige Person, gilt das folgende Verfahren:

1. Die Schule informiert die Schulaufsicht sowie das für die Schule zuständige Gesundheitsamt umgehend über den Corona-Fall und übermittelt schnellstmöglich den Sitzplan sowie eine Kontaktliste der Personen der betroffenen Lerngruppe / Klasse / Kurs. Die Kontaktliste muss sortiert ausweisen, welche Personen aus Sicht der Schule der Kontaktgruppe der Kategorie I oder II angehören. Es werden neben dem Namen der Personen und der Kontaktgruppe auch die jeweils aktuelle Anschrift sowie eine gültige Telefonnummer erfasst. Eine digital bearbeitbare Vorlage für die Kontaktliste können Sie hier herunterladen.

2. Das für die Schule zuständige Gesundheitsamt prüft auf Grundlage des Sitzplans und der Kontaktliste, welche Maßnahmen in der Schule einzuleiten sind. Es informiert die im Bezirk der Schule wohnhaften Kontaktpersonen der Kategorie I und ordnet Maßnahmen an. Das kann die Anordnung von Quarantäne und Testung für alle diejenigen Mitglieder der Schulgemeinschaft sein, die der Kontaktgruppe der Kategorie I zugeordnet werden, und bis zur zeitweisen Schließung von einzelnen Lerngruppen / Klassen / Kursen oder sogar der gesamten Schule reichen.

3. Sollten identifizierte Kontaktpersonen der Kategorie I ihren Wohnort nicht im Bezirk der Schule haben, informiert das für die Schule zuständige Gesundheitsamt die Gesundheitsämter an den Wohnorten der betreffenden Personen, damit diese die Personen informieren und Maßnahmen anordnen.

4. Wenn die Schulen ihr zuständiges Gesundheitsamt nicht mehr am gleichen Tag erreichen können oder die Gesundheitsämter an den Wohnorten der Kontaktpersonen der Kategorie I nicht ausreichend Zeit haben, um die betroffenen Personen noch am gleichen Tag zu erreichen, wird die betreffende Lerngruppe / Klasse / Kurs durch die Schule kontaktiert.
  • Die durch die Schule identifizierten Kontaktpersonen der Kategorie I bzw. deren Sorgeberechtigte werden darüber informiert, dass sie weitere Informationen zur ggf. notwendigen Quarantäne und Testung vom zuständigen Gesundheitsamt erhalten werden und mindestens bis zur Kontaktaufnahme des Gesundheitsamtes am schulisch angeleiteten Lernen zu Hause teilnehmen. Bis zur Kontaktaufnahme des zuständigen Gesundheitsamtes sind soziale Kontakte zu vermeiden.
  • Die anderen Personen der betreffenden Lerngruppe / Klasse / Kurs bzw. deren Sorgeberechtigte werden darüber informiert, dass sie vorsorglich für einen Tag am schulisch angeleiteten Lernen zu Hause teilnehmen, damit entsprechende organisatorische Vorkehrungen an der Schule getroffen werden können.

(Stand: 8. Oktober 2020)

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Kontaktpersonen der Kategorie I (höheres Infektionsrisiko):

  • Personen mit mindestens 15-minütigem „face-to-face“-Kontakt zu einem bestätigten Corona-Fall.
  • Personen mit direktem Kontakt zu Sekreten oder Körperflüssigkeiten eines bestätigten Corona-Falls, insbesondere zu Sekreten der Atemwege, wie z. B. beim Küssen, Kontakt zu Erbrochenem, Mund-zu-Mund Beatmung, Anhusten, Anniesen, etc.
  • Über die jeweiligen Sitzpläne der betroffenen Lerngruppe / Klasse / Kurs können Schülerinnen und Schüler als Kontaktpersonen der Kategorie I identifiziert werden, die im Unterricht in weniger als 1,5 Meter Abstand zu einem bestätigten Corona-Fall gesessen haben.

Kontaktpersonen der Kategorie II (geringeres Infektionsrisiko):

  • Personen, die sich im selben Raum wie ein bestätigter Corona-Fall aufhielten, jedoch keinen mindestens 15-minütigen „face-to-face“-Kontakt mit dem Corona-Fall hatten.
  • Über die jeweiligen Sitzpläne der betroffenen Lerngruppe / Klasse / Kurs können Schülerinnen und Schüler als Kontaktpersonen der Kategorie II identifiziert werden, die im Unterricht in mehr als 1,5 Meter Abstand zu einem bestätigten Corona-Fall gesessen haben.

Nach aktueller amtsärztlicher Einschätzung wird als Kontaktperson nur eingestuft, wer in den drei Tagen vor Auftritt der ersten Symptome des bestätigten Corona-Falls mit dieser Person in Kontakt stand. Sollte die positiv getestete Person keine Symptome zeigen, so sind die drei Tage vor der Testung heranzuziehen.

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Liste der Kontaktpersonen I und II für Schulen

Zur Übergabe von Kontaktdaten im Coronafall an das Gesundheitsamt

PDF-Dokument (175.0 kB) - Stand: 8. Oktober 2020

Liste der Kontaktpersonen I und II für Schulen

Zur Übergabe von Kontaktdaten im Coronafall an das Gesundheitsamt

XLS-Dokument (76.6 kB) - Stand: 8. Oktober 2020

Wer ist in einem Coronafall wie von wem zu informieren?

Bildvergrößerung: Informationswege Coronafall in Schule
Bild: SenBJF

Schülerinnen und Schüler, die auf Grund einer eigenen Erkrankung oder auf Grund von Erkrankungen von Familienmitgliedern nicht am Präsenzunterricht teilnehmen können, werden durch schulisch angeleitetes Lernen zu Hause durch die Schule unterrichtet.

Folgende Regelung ist für diese Schülerinnen und Schüler anzuwenden: Es muss eine geeignete ärztliche Bescheinigung vorgelegt werden, aus der eindeutig hervorgeht, dass aus medizinischen Gründen ausschließlich (!) ein schulisch angeleitetes Lernen zu Hause möglich ist, bzw. dass auch Kleingruppenunterricht nicht möglich ist. Die Bescheinigung muss so formuliert sein, dass die Schule auf ihrer Grundlage eine entsprechende Entscheidung für das ausschließlich schulisch angeleitete Lernen zu Hause treffen kann. Das kann auch der Fall sein, wenn eine im Haushalt lebende Person von einer entsprechenden Grunderkrankung betroffen ist. Solche Schülerinnen und Schüler zeichnen sich also u.a. dadurch aus, dass sie Kontakte mit Personen außerhalb des Haushalts aus Infektionsschutzgründen vollständig vermeiden müssen. Hat eine Schule begründeten Zweifel am Erfordernis des ausschließlich schulisch angeleiteten Lernens zu Hause, kann sie eine Überprüfung durch die Amtsärztinnen und Amtsärzte der Gesundheitsämter erbitten. Die Schule sendet zu diesem Zwecke die ihr vorliegenden Unterlagen mit Begründung an das entsprechende Amt und bittet um Entscheidung.

Beim schulisch angeleiteten Lernen zu Hause gilt den möglichen Formaten für Leistungsüberprüfungen, Klausuren, Prüfungen etc. besondere Aufmerksamkeit. Beachten Sie dazu die entsprechenden Rahmenvorgaben nach dem Handlungsrahmen 2020/21 des Referats II D und die Fachbriefe des Referats II B. Das schulisch angeleitete Lernen zu Hause erfolgt unter möglichst weitgehender Abdeckung der Stundentafeln.

(Stand: 8. Oktober 2020)

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Die Leistungen der Lernenden werden in ihrer Gesamtheit gewürdigt, Verschlechterungen sind damit nicht mehr ausgeschlossen.

Die Bewertung der Schülerleistungen muss transparent, angemessen und nachvollziehbar sein. Eine Schülerin oder ein Schüler muss wissen, was genau von ihr oder ihm für eine bestimmte Note erwartet wird. Es muss auch dargelegt werden, welche Anteile der geforderten Leistung erbracht und welche nicht erbracht worden sind.

Leistungsbewertung und Lernerfolgskontrollen beim schulisch angeleiteten Lernen zu Hause

In der gymnasialen Oberstufe können
  • schriftliche Teile von Projektarbeiten,
  • mündliche telefonische oder videotelefonische Kurzkontrollen
  • praktische Teile von Projektarbeiten sowie
  • schriftliche Kurzkontrollen (wenn die selbständige Bearbeitung durch die Aufgabenstellungen als auch durch eine anschließende Überprüfung sichergestellt ist)

zur Lernerfolgskontrolle beim Lernen zu Hause herangezogen werden. Nicht erbrachte Leistungen werden mit ungenügend bewertet.

Klausuren und Klassenarbeiten sind grundsätzlich in der Schule zu schreiben. Ist das aus Infektionsschutzgründen nicht möglich, können sie im Einzelfall zu Hause oder in anderen geeigneten öffentlich zugänglichen Räumlichkeiten geschrieben werden.

In der Sekundarstufe I können
  • schriftliche Leistungen insbesondere in Form von schriftlichen Teilen von
    Projektarbeiten,
  • mündliche telefonische oder videotelefonische Kurzkontrollen sowie
  • sonstige Leistungen insbesondere in Form von Hausaufgaben, Hefterführung, praktischen Teilen von Projektarbeiten oder von praktischen Kurzkontrollen

zur Lernerfolgskontrolle beim Lernen zu Hause herangezogen werden. Nicht erbrachte Leistungen werden mit ungenügend bewertet.

Klassenarbeiten sind grundsätzlich in der Schule zu schreiben. Ist das aus Infektionsschutzgründen nicht möglich, können sie im Einzelfall zu Hause oder in anderen geeigneten öffentlich zugänglichen Räumlichkeiten geschrieben werden.

In der Primarstufe können
  • Hausaufgaben, die im Präsenzunterricht eingeführt wurden, abgesichert sind und nachbereitet werden
  • Hausaufgaben, schriftliche Teile von Präsentationen, Portfolios und
    Projektaufträge

zur Lernerfolgskontrolle beim Lernen zu Hause herangezogen werden. Dabei müssen insbesondere das Alter der Kinder, die Bedingungen des jeweiligen Unterrichtsfaches sowie die individuellen und häuslichen Umstände beim Lernen zu Hause berücksichtigt werden.

Die Durchführung von schriftlichen Kurzkontrollen und die Bewertung der Hausaufgaben, der schriftlichen Teile von Präsentationen, von Portfolios und von Projektaufträgen liegen im pädagogischen Ermessen der Lehrkräfte.

Vertiefende Informationen zur Leistungsbewertung beim Lernen zu Hause sowie zu Abschlussprüfungen finden Sie im Handlungsrahmen im Schuljahr 2020/2021.

(Stand: 4. August 2020)

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Unser Handlungsleitfaden gibt Orientierung zum Einsatz von Personen, die durch eine aktuelle ärztliche Bescheinigung nachweisen, dass sie an einer Covid-19-relevanten Grunderkrankung leiden und deshalb zur Reduzierung des Infektionsrisikos nicht im unmittelbaren Schülerkontakt eingesetzt werden. Dies schließt auch Schwangere, für die der Betriebsarzt ein Covid-19-bedingtes Beschäftigungsverbot mit Kindern und Jugendlichen empfohlen hat, ein.

Der Leitfaden gilt nicht für das Personal Freier Träger. Die Entscheidungen zur Entgeltfortzahlung und zum Einsatz für dieses Personal außerhalb des Kontaktes mit Schülerinnen und Schülern obliegen dem Freien Träger als Arbeitgeber.

(8. Oktober 2020)

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Handlungsleitfaden für Schulleitungen zum Einsatz von Dienstkräften

PDF-Dokument (719.3 kB)

Teststrategie an Kitas und Schulen

Die Charité Universitätsmedizin Berlin hat im Auftrag des Senats mit dem Vivantes Netzwerk für Gesundheit ein Konzept zur gemeinsamen Teststrategie entwickelt. Dieses beinhaltet auch die Testung von Kindern, Jugendlichen und Personal in Bildungseinrichtungen des Landes Berlin (Schulen und Kitas).

Ziel sind u.a. ein hoher Gesundheitsschutz für alle Mitglieder der Schulgemeinschaften und ihrer Angehörigen, die Gewinnung von Informationen über die Häufigkeit und Ausbreitung des Coronavirus in Gemeinschaftseinrichtungen sowie die (sich verändernde) Infektionshäufigkeit in diesen.

Die Teststrategie beinhaltet insgesamt drei sich ergänzende Komponenten, an denen nach wissenschaftlichen Aspekten ausgewählte Schulen und Kitas teilnehmen.

1. Testungen von Schulen (Personal, Kinder und Eltern), welche in regelmäßigen Abständen über ein Jahr hinweg kontinuierlich wiederholt werden („Berliner Coronastudie in Schule und Kitas“);

2. Testungen des gesamten pädagogischen und nichtpädagogischen Personals ausgewählter Schulen vor und nach den Sommerferien auf freiwilliger Basis (Screening).

3. Als dritte Komponente besteht darüber hinaus in Berliner Schulen und Kitas mit Unterstützung durch die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung für alle pädagogischen und nichtpädagogischen Dienstkräfte die Möglichkeit, sich testen zu lassen.

(Stand: 31. Juli 2020)

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Tests für das Berliner Schulpersonal

Ab 3. August 2020 können sich im Rahmen der Berliner Corona-Teststrategie nun auch symptomfreie Beschäftigte aller Berliner Schulen auf das Corona-Virus kostenlos testen lassen. Seit Ende Juni ist dies bereits für Kita-Beschäftigte möglich.

Die Tests können an fünf Standorten vorgenommen werden:

An allen Standorten müssen sich die Beschäftigten für einen Test online anmelden. Den Link zur Anmeldung erhalten Sie von Ihrer Schule.

(Stand: 8. Oktober 2020)

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Die erste Ansicht nach Klick auf den Link stellt nur die Termine an der Charité dar. Wenn Sie einen Vivantes-Standort wählen wollen, klicken Sie bitte auf

  1. Wählen Sie Terminart: Screening,
  2. Klicken Sie auf Komplette Beschreibung anzeigen,
  3. Wählen Sie den gewünschten Standort,
  4. Klicken Sie auf Screening Bildungseinrichtung
  5. Es öffnet sich ein Fenster mit den freien Terminen.
  6. Klicken Sie Weiter zur Terminbuchung

Eine Testung ohne vorherige Terminvereinbarung ist nicht möglich. Wenn Sie einen Termin gebucht haben, diesen aber nicht wahrnehmen können, sagen Sie den Termin bitte ab, um Testkapazitäten für andere Menschen freizugeben.

(Stand: 8. Oktober 2020)

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Bildvergrößerung: Checkliste Test Schulen klein
Bild: SenBJF

Auf Grund des pandemiebedingt eingeschränkten Schulbetriebs im zweiten Schulhalbjahr 2019/20 ist anzunehmen, dass die Lern- und Kompetenzentwicklung vieler Schülerinnen und Schüler anders verlief als im Fall regulären Unterrichts. Daher stellt jede Schule in jeder Jahrgangsstufe den aktuellen Lern- und Leistungsstand der Schülerinnen und Schüler fest und erstellt daran anschließende Konzepte für die Unterrichtsgestaltung in der ersten Hälfte des Schuljahres 2020/21 und legt ggf. notwendige Fördermaßnahmen fest. Hierbei sind vor allem benachteiligte Schülerinnen und Schüler in den Blick zu nehmen und durch gezielte und möglichst umfassende Präsenzangebote in der Schule oder an außerschulischen Lernorten vorrangig zu unterstützen.

Das Angebot der ergänzenden Lernförderung des Bildungs- und Teilhabepakets (BuT) sowie alle weiteren schulischen Förderangebote sind hierfür zu nutzen. Neben den Anspruchsberechtigten kann der Kreis der Teilnehmenden um weitere Schülerinnen und Schüler erweitert werden. Diese Schülerinnen und Schüler können wie bisher an der ergänzenden BuT-Lernförderung teilnehmen, wenn die anteiligen Kosten von den Eltern übernommen werden.

Die Mittel aus dem Bonus-Programm werden weiterhin gemäß Schulvertrag eingesetzt und orientieren sich besonders an Schülerinnen und Schülern in sozial schwieriger Lage und ihren Lernprozessen.

Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie hat in diesem Zusammenhang bereits die folgenden Programme zusätzlich aufgelegt:
  • Bereitstellung digitaler Endgeräte
  • Angebot einer Sommerschule 2020 (wird in den Herbstferien fortgesetzt)
  • Angebot LernBrücken

(Stand: 29. Juli 2020)

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Die Phase der Schulschließungen hat gezeigt, dass die Entwicklung von nachhaltigen Fortbildungsstrukturen an der Schule in Zukunft einen wichtigen Stellenwert einnehmen muss.

Die Regionale Fortbildung Berlin, die iMint-Akademie und das LISUM bieten zahlreiche Fortbildungen zum Thema Medienbildung/Digitalisierung an. Die Angebote der Regionalen Fortbildung Berlin sind unter www.fortbildung-regional.de zu finden.

(Stand: 8. August 2020)

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Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie informiert die Schulleitungen regelmäßig über aktuelle schulische Maßnahmen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie.

(Stand: 8. Oktober 2020)

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