Schrittweise Öffnung von Jugendhilfe und Familienförderung

Kinderhand mit Scherenschnitt einer Familie
Bild: Deposiphotos/Kostia777

Angebote der Jugendhilfe und des Kinderschutzes laufen weiter

Die Hilfen zur Erziehung, in ambulanter Form, aufsuchend oder an einem festen Ort erbracht, werden unter Einhaltung der besonderen Hygiene- und Abstandsregeln weitergeführt.

Die Träger der Jugendhilfe halten auch durch telefonische und Videoberatung oder die Nutzung anderer Medien die Verbindung zu den betreuten Familien. Bei Bedarf finden auch persönliche Einzelkontakte statt. Notwendige Therapien werden unter besonderen Vorsichtsmaßnahmen weitergeführt.

Quelle: Lokaler Server
Formate: video/mp4

Stufenweise Öffnung der Jugend- und Familienanlaufstellen

Jugendfreizeitstätten, Jugendverbände und Jugendhilfeeinrichtungen haben während der Corona-Krise ihre Angebote so weit wie möglich auf digitale Angebote umgestellt. Seit dem 11. Mai können sie stufenweise und unter Beachtung von Hygiene- und Abstandsregeln ein Stück weit zur Normalität zurückkehren.

Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie hat den Bezirken und Trägern von Angeboten im Jugendbereich dafür konkrete Empfehlungen für ihre Einrichtungen übermittelt. In einem ersten Schritt empfehlen wir die Öffnung für pädagogisch betreute Einzel- und Gruppenangebote. Dazu gehören Bildungs-, Gesprächs-, Kreativ-, Spiel-, Graffiti-, Film- und Bewegungsangebote. Denkbar sind auch unterstützende Angebote zum Lernen zuhause oder betreute Angebote von kontaktlosen Sportarten (Tischtennis, Federball) auf Freiflächen.

Bei den durch Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen, Erzieherinnen und Erziehern, Honorarkräften oder Ehrenamtlichen begleiteten Gruppenangeboten ist darauf zu achten, dass die Abstands- und Hygieneregeln weitestgehend eingehalten werden. Empfohlen wird ferner, dass die Gruppen nicht mehr als 6 Personen umfassen und einen festen Kreis an Teilnehmenden haben.

Weiterhin geschlossen bleiben die offenen Bereiche. Die Durchführung von öffentlichen Veranstaltungen, jede Form von Koch- oder Beköstigungsangeboten in den Einrichtungen, Übernachtungen sowie Gruppenreisen sind derzeit noch nicht möglich. Inwiefern in den Sommerferien Gruppenreisen und Ferienreisen durchgeführt werden können, hängt von der weiteren epidemiologischen Entwicklung ab.

Über das weitere stufenweise Vorgehen bei der Lockerung der Corona-Maßnahmen wird nach Einschätzung der epidemiologischen Situation entschieden.

(Stand: 15. Mai 2020)

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Familienzentren und andere Anlaufstellen für Familien haben während der Corona-Krise ihre Angebote so weit wie möglich auf digitale Angebote umgestellt. Seit dem 11. Mai können sie stufenweise und unter Beachtung von Hygiene- und Abstandsregeln ein Stück weit zur Normalität zurückkehren.

Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie hat den Bezirken und Trägern von Angeboten im Bereich der Familienförderung konkrete Empfehlungen übermittelt. In einem ersten Schritt empfehlen wir die Öffnung für kleinere Gruppenangebote (Kurse, Workshops, Seminare), Gesprächs-, Kreativ,- Spiel- und moderate Bewegungsangebote, bei denen keine Hilfestellung notwendig ist, sowie Einzelbetreuungen, wenn Hygiene- und Abstandskonzepte eingehalten werden.

Die aufsuchende Familienhilfe soll den Kontakt telefonisch oder online aufrechterhalten. In besonders schwierigen Situationen kann eine Face-to-Face-Beratung unter Beachtung der Abstands- und Hygieneregeln bei Familien zuhause stattfinden. Unter diesen Bedingungen sind auch ehrenamtliche patenschaftliche Begleitungen möglich.

Offene Angebote wie Familiencafés oder Familientreffs, gemeinsames Kochen und Essen sowie offene Veranstaltungen sind weiterhin nicht möglich. Auch selbstorganisierte Gruppenangebote oder begleitete Familienreisen oder Bildungswochenenden sind derzeit noch nicht möglich.

Über das weitere stufenweise Vorgehen bei der Lockerung der Corona-Maßnahmen wird nach Einschätzung der epidemiologischen Situation entschieden.

(Stand: 15. Mai 2020)

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Beratungsangebote für Familien

Die Erziehungs- und Familienberatungsstellen unterstützen Sie weiterhin kostenlos und gern auch anonym bei Fragen zur Entwicklung und Erziehung Ihrer Kinder, bei Familien- und Paarkonflikten sowie Trennung und Scheidung und bei auftretenden familiären Krisensituationen.

In den Erziehungs- und Familienberatungsstellen können derzeit, bedingt durch die Einschränkungen, die Beratungen nur online und telefonisch erfolgen.

Die Erziehungs- und Familienberatungsstellen sind weiterhin von Montag bis Freitag für Sie erreichbar, um telefonische Beratungstermine zu vereinbaren sowie die offene telefonische Sprechstunden wahrzunehmen.

Auf der Website www.efb-berlin.de finden Sie eine Übersicht mit allen Erziehungs- und Familienberatungsstellen sowie den jeweiligen telefonischen Sprechzeiten. Dort finden Sie auch die online-Angebote der Berliner Erziehungs- und Familienberatungsstellen.

Weiterhin gibt es das Angebot der Onlineberatung von der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung für Eltern und gesondert für Kinder und Jugendliche

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Die Berliner Beratungsstellen Kinderschutz stehen für alle Familien vorrangig telefonisch oder per Email zur Verfügung. Bei Bedarf sind unter Einhaltung der Abstandsregeln auch persönliche Einzelberatungen möglich. Diese können Ihnen dabei helfen, Ihre Sorgen oder Belastungen mit jemandem zu teilen und gemeinsam eine Strategie zu entwickeln, die zu Entlastung führt.

Nachfolgend finden Sie eine Übersicht über die Beratungsstellen und ihre jeweiligen Schwerpunkte.
  • Außerhalb der Sprechzeiten ist jeweils ein Anrufbeantworter geschaltet. Sie werden zeitnah zurückgerufen (in der Regel innerhalb von 24 Stunden).
  • Die Beratungsstellen passen ihre Sprech- und Öffnungszeiten dem jeweiligen aktuellen Bedarf an. Sie finden die aktuell gültigen Zeiten auf der jeweiligen Homepage.
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Das Kinderschutz-Zentrum Berlin e.V. ist auch in diesen Tagen erreichbar und bietet für Eltern, Kinder, Angehörige oder Nachbarn telefonische Beratung bei Sorgen rund um das Kindeswohl an. Im Moment wird auch noch die persönliche (Krisen-)Beratung in Kinderschutzfällen, unter erhöhten hygienischen Bedingungen, aufrechterhalten.
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Besonders für Kinder und Jugendliche möchten wir auf das Online-Beratungsangebot Jugendnotmail aufmerksam machen. In einer Zeit, in der viele Eltern verunsichert sind, sich Sorgen machen oder von existenziellen Problemen (z.B. finanzielle Sorgen etc.) belastet sind, fällt es machen Eltern schwerer, den Blick auf die Kinder zu richten. Kinder und Jugendliche halten sich zurück, um die Belastungen der Eltern – oder anderer wichtiger Bezugspersonen – nicht zu steigern. Jugendnotmail.berlin ist eine geeignete Möglichkeit für Kinder und Jugendliche, Zugang zu Beratung (niedrigschwellig, unbürokratisch und datensicher) zu erhalten.
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Der Deutsche Kinderschutzbund Landesverband Berlin e.V. bietet weiterhin telefonische Beratung (auch anonym), Krisenintervention und Hilfe für Eltern, Kinder, Angehörige oder Nachbarn bei Gewalt gegen Kinder an. Aktuell werden auch noch Krisenberatungen in Einzelfällen unter den entsprechenden hygienischen Vorschriften durchgeführt.
  • Tel.: (030) 45 08 12 600
  • Mo – Do von 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr
  • Di und Do von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr
  • Fr von 09:00 bis 13:00 Uhr
Außerhalb der Sprechzeiten ist ein Anrufbeantworter geschaltet, der regelmäßig abgehört wird. Ein Rückruf erfolgt zeitnah.
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Mädchen und jungen Frauen bis 27 Jahren, die von sexualisierter Gewalt betroffen sind, sowie Angehörigen und Bezugspersonen bietet Wildwasser e.V. Beratung und Unterstützung an. Auch bei einem vermuteten Verdacht des sexuellen Missbrauchs kann man sich an die Beratungsstellen wenden.

Beratung findet derzeit vorrangig telefonisch oder über eine gesicherte Online-Plattform statt. Im Einzelfall werden auch unter Einhaltung von Sicherheitsmaßnahmen persönliche Beratungen durchgeführt.

Die telefonische Erreichbarkeit:
  • Mädchen*beratungsstelle Wriezener Straße: (030) 48628222
    Mo – Do 10:00 bis 16 Uhr,
    Freitag 10:00 Uhr bis 13 Uhr
  • Mädchen*beratungsstelle Dircksenstraße: (030) 2824427
    Mo und Di 10-13 Uhr, Donnerstag 13-16 Uhr
Die Möglichkeit der Online-Beratung besteht unter:
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bietet in der subway-Anlaufstelle Beratung und Hilfe für Jungs, die zur Prostitution gezwungen sind. Die Anlaufstelle, Kirchbachstr. 5 in 10783 Berlin, ist erweitert geöffnet – für tägliche Grundbedürfnisse, Beratung/Begleitung, ärztliche Sprechstunde. Streetwork wird täglich an den Orten der männlichen Prostitution durchgeführt.

Im Moment sind die Öffnungszeiten
  • von montags bis freitags
  • von 09:00 bis 17:00 Uhr und
  • es wird maximal 2 Personen Einlass gewährt.
  • Tel.: (030) 23 52 04 76
Das Projekt „berliner jungs“ leistet Präventions- und Beratungsarbeit bei sexualisierter Gewalt an Jungen und dient dem Schutz von Jungen vor sexualisierter Gewalt in jeglichen Formen. Jungen, Angehörige und Fachkollegen finden hier Beratung.
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ist eine Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern in Notlagen, wenn Gefühle der Ausweglosigkeit oder Suizidgefahr bestehen. Bei Bedarf besteht weiterhin die Aufnahmemöglichkeit in die Krisenwohnung.
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Jugendliche und junge Erwachsene, die in die Pflege und Versorgung von Angehörigen eingebunden sind, können in Berlin eine Online-Beratung nutzen.

Mit www.echt-unersetzlich.de bietet die Beratungsstelle Pflege in Not im Diakonischen Werk Berlin Stadtmitte e.V. Jugendlichen die Möglichkeit, ihre Gedanken, Sorgen und Fragen direkt – und auf Wunsch auch anonym – auszutauschen. Das Online-Informations- und Beratungsangebot unter www.echt-unersetzlich.de steht Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 13 und 25 Jahren kostenfrei zur Verfügung.

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Kind im Zentrum berät bis auf weiteres telefonisch oder per Videosprechstunde. Videosprechstunden (Videoberatungen/Videotherapien) sind mit der kostenlosen Software Red medical Videosprechstunde durchführbar.

Aus Datenschutzgründen ist hierfür eine individuelle Zustimmung erforderlich. Das Beratungsangebot richtet sich an Mädchen und Jungen und ihre Angehörigen und Bezugspersonen zur Bearbeitung und Bewältigung von sexuellem Missbrauch und zum Umgang mit Verdachtsfällen.
  • Tel.: (030) 282 80 77
  • Mo – Fr von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr
  • Mails kiz@ejf.de

Außerhalb der Sprechzeiten oder bei besetzter Leitung ist ein Anrufbeantworter geschaltet. Man kann also jederzeit eine Nachricht hinterlassen, der Rückruf erfolgt innerhalb von 24h.
www.ejf.de/einrichtungen/beratungsstellen/kind-im-zentrum-kiz.html

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Familienleben in der Corona-Krise

  • Sorge- und Umgangsrecht gelten unverändert weiter.
  • Kinder haben weiterhin Anspruch auf Umgang mit beiden Elternteilen.
  • Festgelegte Regelungen zum Umgang haben Bestand.
  • Die Kontaktbeschränkungen, die zur Eindämmung des Corona-Virus in Berlin gelten, sind kein Grund, dem anderen Elternteil das Recht auf Umgang zu verweigern.

Gleichzeitig ist sicherzustellen, dass die Gesundheit des Kindes nicht gefährdet wird. Ein konkreter Hinweis auf eine Gefährdung kann im Einzelfall ein Grund sein, den Umgang befristet auszusetzen. Das gilt beispielsweise, wenn der andere Elternteil oder eine andere Person im Haushalt mit dem Corona-Virus infiziert ist oder wenn das Kind, ein Elternteil oder Haushaltsmitglieder einer Risikogruppe angehören.

Liegt ein solcher Grund vor, sind die Eltern verpflichtet, den anderen Elternteil davon in Kenntnis zu setzen. Die allgemeine Sorge, das Kind könne sich beispielsweise auf dem Weg zum anderen Elternteil mit dem Virus infizieren, ist kein Grund, den Umgang auszusetzen.

Die Eltern sind aufgefordert, eine einvernehmliche Lösung zu finden, wenn die Umgangsregelungen nicht eingehalten werden können. So könnten ausgefallene Zeiten möglicherweise nachgeholt werden. Wenn sich die Eltern nicht einigen, ist der Gang zum Familiengericht möglich.

Wenn der Umgang vorübergehend ausgesetzt werden muss, ist es wichtig, dass Eltern und Kind trotzdem in Kontakt bleiben können — zum Beispiel mit (Video-)Anrufen oder über Messenger-Dienste.

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Finanzielle Hilfen und Unterstützung für Familien

Für viele Familien sind Verdienstausfälle derzeit eine dringende Sorge. Insbesondere Eltern mit kleinen Kindern sind aufgrund des eingeschränkten Kita-Betriebs vor besondere Herausforderungen gestellt. Die Bundesregierung, der Senat von Berlin und die Bezirke unterstützen Sie nun mit finanziellen Hilfen und Erleichterungen, um Verdienstausfälle abzumildern. Hier finden Sie wichtige Informationen rund um finanzielle Hilfen für Familien und Erleichterungen in Zeiten der Corona-Pandemie.

Wenn Sie nicht zur Arbeit gehen können, weil sie ihre Kinder zu Hause betreuen müssen, informieren Sie bitte umgehend Ihren Arbeitgeber und versuchen Sie, eine einvernehmliche Lösung zu finden. Dies kann beispielsweise die Arbeit im Homeoffice, Überstundenabbau oder unbezahlter Urlaub sein.

Arbeitgeber haben auch die Möglichkeit, sechs Wochen lang Entschädigungszahlungen von 67 Prozent des Lohnes an Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auszuzahlen, wenn diese infolge einer behördlichen Schließung oder Betretungsuntersagung einer Betreuungseinrichtung ihr Kind selbst betreuen müssen und keine anderweitige zumutbare Betreuungsmöglichkeit besteht. Ihr Arbeitgeber kann anschließend die Erstattung der Entschädigung durch die Behörde beantragen.

Was tun bei Verdienstausfällen?

Seit dem 30. März 2020 haben erwerbstätige Sorgeberechtigte und Pflegeeltern einen Anspruch nach § 56 Abs. 1a Infektionsschutzgesetz auf Entschädigung ihres Verdienstausfalls, wenn sie infolge einer behördlichen Schließung oder Betretungsuntersagung einer Betreuungseinrichtung oder Schule ihr Kind selbst betreuen müssen. Voraussetzung ist, dass eine anderweitige zumutbare Betreuungsmöglichkeit nicht besteht.

Das Gesetz gewährt die Entschädigung für Betreuungsfälle seit dem 30. März 2020. Die Arbeitgeber zahlen für einen Zeitraum von maximal 6 Wochen die Entschädigungen in Höhe von 67 Prozent des Lohnes für die Behörde aus. Arbeitegber können anschließend die Erstattung durch die Behörde beantragen.

Ich bin selbstständig und brauche finanzielle Hilfen

Bei der Senatsverwaltung für Finanzen können Selbständige einen Antrag auf Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz bei Tätigkeitsverboten und Quarantäne stellen. In Bezug auf die Sorgeberechtigten bemisst sich der Verdienstausfall bei Selbständigen nach dem Zwölftel des Gewinns. Es können 67 % des Verdienstausfalls für höchstens sechs Wochen als Entschädigung gewährt werden, maximal 2.016 Euro für einen vollen Monat.

Hier kommen Sie direkt zum Online-Verfahren auf den Seiten der Senatsverwaltung für Finanzen

Weitere Informationen sowie Anträge zur Entschädigung bzw. Erstattung von Entschädigungszahlungen finden Sie auf den Seiten der Senatsverwaltung für Finanzen.

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Um Eltern und ihre Kinder in der Corona-Zeit zu unterstützen, können sie einen Notfall-Kinderzuschlag (Notfall-KiZ) erhalten. Ein entsprechendes Programm hat das Bundesfamilienministerium gestartet. Pro Kind kann das monatlich bis zu 185 Euro ausmachen.

Der Kinderzuschlag ist eine zusätzliche finanzielle Unterstützung für erwerbstätige Eltern, die genug für sich selbst verdienen, aber bei denen es nicht oder nur knapp reicht, um auch für den gesamten Bedarf der Familie aufzukommen.

Für den Notfall-KiZ wird der Berechnungszeitraum deutlich verkürzt. Familien, die ab dem 1. April einen Antrag auf den KiZ stellen, müssen nicht mehr das Einkommen der letzten sechs Monate nachweisen, sondern nur das des letzten Monats vor der Antragstellung. Der Antrag kann online gestellt werden.

Die Regelungen zum Notfall-KiZ sollen als Teil eines Sozialschutz-Paketes bis zum 29. März in Kraft treten. Gelten soll die Regelung befristet bis zum 30. September 2020. Wer den Kinderzuschlag erhält, hat außerdem Anspruch auf Leistungen für Bildung und Teilhabe.

  • Alle Informationen finden Sie auf der Internetseite Notfall-Kiz des Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend
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Besonders Familien brauchen in Krisenzeiten Unterstützung. Das Familienportal des Bundesfamilienministeriums hat eine Übersicht zu den finanziellen Hilfen zusammengestellt:
  • Notfall-Kinderzuschlag
  • Lohnfortzahlung bei Kinderbetreuung
  • Lohnersatz wegen Schul- und Kitaschließung
  • Notbetreuung
  • Kurzarbeitergeld
  • Arbeitslosengeld und Grundsicherung für Eltern und Familien

Bitte informieren Sie sich und beantragen Sie die für Ihre Kinder und Familie benötigte Hilfe!

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Tipps für die Zeit zu Hause

Kitas, Schulen, Kinder-, Jugend- und Familienzentren, aber auch Bibliotheken und Sportstätten sind derzeit nur eingeschränkt geöffnet. Das stellt alle Beteiligten vor eine hohe Belastungsprobe. Kinder benötigen in dieser Zeit noch mehr Unterstützung und Zuwendung. Hier finden Sie einige Hinweise, wie Sie Ihre Kinder zuhause emotional und pädagogisch unterstützen können.

Eltern können ihre Kinder beim Lernen zu Hause unterstützen. Die Schulpsychologischen und Inklusionspädagogischen Beratungs- und Unterstützungszentren (SIBUZ) haben hierzu Tipps zusammengestellt:
Deutsch Zum SIBUZ-Sonderbrief
in deutscher Sprache

leichte Sprache Zum SIBUZ-Sonderbrief
in leichter Sprache

English Zum SIBUZ-Sonderbrief
in englischer Sprache

Türkçe Zum SIBUZ-Sonderbrief
in türkischer Sprache

arabisch - Arabische Liga Zum SIBUZ-Sonderbrief
in arabischer Sprache

(Stand: 15. Mai 2020)

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Lernen zuhause - Tipps für Eltern, Schülerinnen und Schüler

PDF-Dokument (1.1 MB)

In der Politikstunde beschäftigt sich die Bundeszentrale für politische Bildung mit allem, was so los ist in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.
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Auch das FEZ kommt zu Ihnen nach Hause. Auf der Internetseite finden Sie interessante Spiele, Tipps, Tricks und viele Ideen, was Sie mit Ihren Kindern oder Ihre Kinder alleine machen können.

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Das Jugendamt Marzahn-Hellersdorf hat praktische Tipps zusammengestellt, wie Eltern die gemeinsame Zeit als Familie gestalten, Kindern sinnvolle Beschäftigung bieten und einen guten Tagesrhythmus schaffen können, der sie entlastet.
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Informationen für Fachkräfte

Informationen zur schrittweisen Öffnung von Anlaufstellen für Kinder und Jugendliche

Empfehlungen für Angebote der Jugendarbeit, Jugendverbandsarbeit und Jugendsozialarbeit

4. Mai 2020

PDF-Dokument (198.2 kB)

Corona: Musterhygieneplan für Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit

PDF-Dokument (108.0 kB)

Freizeit, aber sicher!

Plakat: Hygienemaßnahmen für Jugendeinrichtungen

PDF-Dokument

Informationen zur schrittweisen Öffnung von Anlaufstellen für Familien

Empfehlungen für die Familienförderung

6. Mai 2020

PDF-Dokument (249.9 kB)