Schließung Kita und Kindertagespflege

Kita
Bild: Depositphotos/@ Agigulf1

In diesem Fall darf ein Elternteil zu Hause bleiben, zumindest wenn es keine andere Betreuungsmöglichkeit gibt. Der Arbeitgeber muss umgehend informiert werden. Es sollte versucht werden, mit dem Arbeitgeber eine einvernehmliche Lösung zu finden: Homeoffice, Überstundenabbau, unbezahlter Urlaub.

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Die Kitaleitungen informieren Eltern über die Elternvertreter und interne Kommunikationsstrukturen.

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Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie ist eine zentrale Anlaufstelle für die Kita-Träger (u. a. Klärung von Betreuungsanfragen von Eltern im Hinblick auf die o. g. Zielgruppe).

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Der Senat hat sich am 19. März 2020 in einer außerordentlichen Sitzung auf Soforthilfemaßnahmen für Kleinunternehmen und Solo-Selbstständige sowie für Freiberuflerinnen und Freiberufler verständigt.

Die entsprechende Vorlage zur Soforthilfe II sieht ein Landesprogramm in Höhe von 100 Mio. Euro für das laufende Jahr vor. Sie wendet sich an besonders hart von der Corona-Krise getroffene Klein- und Kleinstunternehmen mit maximal fünf Beschäftigten sowie Freiberufler und Solo-Selbständige vor allem aus den Bereichen Gesundheit, Gleichstellung, Handel und Dienstleistung, Jugend und Bildung, Kreativwirtschaft, Kultur, Soziales, Sport und Tourismus. Sie sollen schnell und mit geringem bürokratischen Aufwand Zuschüsse zur Sicherung ihrer beruflichen bzw. betrieblichen Existenz beantragen können.

Es sollen folgende Bedingungen erfüllt sein:

  • Es muss im Einzelfall nachgewiesen bzw. glaubhaft gemacht werden, dass ein Zuschuss für die Sicherung der beruflichen bzw. betrieblichen Existenz in der Corona-Krise erforderlich ist;
  • Im Rahmen der Antragstellung soll erklärt werden, dass Hilfsprogramme des Bundes oder andere zur Verfügung stehende Hilfsprogramme bzw. Ansprüche aus der sozialen Sicherung und anderen gesetzlichen Leistungen (z.B. Kurzarbeitergeld, Grundsicherung) in Anspruch genommen bzw. beantragt werden;
  • Über- oder Doppelkompensationen durch die Inanspruchnahme von Mitteln aus anderen Maßnahmen oder Programmen sollen von vornherein vermieden bzw. im Nachhinein korrigiert werden. Der Zuschuss übernimmt deshalb auch die Funktion einer Liquiditätshilfe bis zur Klärung und Inanspruchnahme anderer Ansprüche;
  • Die Höhe des Zuschusses wird auf 5.000 Euro begrenzt. Er kann gegebenenfalls mehrmals beantragt werden, erneut nach sechs Monaten für Einzelpersonen sowie nach drei Monaten für Mehrpersonen-Betriebe

Es wird dringend gebeten, noch keine Förderanträge zu schicken. Informationen zu den Förderbedingungen, zu den Antragsformularen und zum Verfahren werden zeitnah auf der Website der IBB veröffentlicht:

Website der IBB

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Zur Vermeidung von Infektionen sollte das pädagogische Personal in den Kitas die Kinder und Jugendlichen mit Blick auf die aktuelle Situation an die allgemeinen hygienischen Gepflogenheiten besonders erinnern:

  • regelmäßiges gründliches Händewaschen,
  • Hand-Gesicht-Kontakt vermeiden,
  • Husten und Niesen nur in die Armbeuge

Schülerinnen und Schüler sollten auch darauf hingewiesen werden, zum Durstlöschen nur die eigene Trinkflasche/das Getränkebehältnis zu verwenden.

Weitere Informationen für Bildungseinrichtungen bietet die Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Zu den wichtigen Hygienemaßnahmen bietet die BZgA in DIN-A4 und DIN-A3 Format Merkblätter in deutscher und englischer Sprache zum Download und Ausdruck an unter: https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html

Für Kindergärten und Schulen stellt die BZgA darüber hinaus Anleitungen und Abbildungen zum richtigen Händewaschen, richtigem Niesen und Husten sowie zu weiteren Hygienemaßnahmen zum Herunterladen und als Ausdruck bereit unter: https://www.infektionsschutz.de/mediathek/infografiken.html

Altersgerechte Filmmaterialien gibt es unter: https://www.infektionsschutz.de/mediathek/filme/filme-fuer-kinder.html

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Tweets der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie