Corona-Informationen

Ab dem 10. Januar wird in den Schulen dreimal pro Woche getestet.

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Schulhotline +49 30 90227-6000 (Mo-Fr, 9-13 Uhr) | E-Mail: corona-schulbetrieb@senbjf.berlin.de

Online-Impfterminbuchung für Kinder von 5 bis 11 Jahren sind in den Impfzentren Tegel, Messe Berlin und ICC Berlin oder telefonisch zwischen 7 und 18 Uhr unter der Impf-Hotline +49 30 9028-2200 möglich.

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Schnelltest Teaser

Hier sind alle Informationen zur Teststrategie der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie und zum Einsatz von Antigen-Schnelltests in Schulen, Kitas und Jugendeinrichtungen versammelt.

Informationen für Eltern, Schülerinnen und Schüler

Es besteht eine Testpflicht für Schülerinnen und Schüler und alle Personen, die an Schulen in regelmäßigem unmittelbaren Kontakt mit Schülerinnen und Schülern stehen. Schülerinnen und Schüler testen sich dreimal in der Woche in der Schule selbst, das Schulpersonal kann sich zuhause oder in der Schule testen. Alternativ zum Selbsttest in der Schule können Schülerinnen und Schüler sowie Schulpersonal ein negatives Testergebnis einer öffentlichen Teststelle (nicht älter als 24 Stunden) vorlegen.

Ein positives Testergebnis erfordert eine umgehende PCR-Nachtestung in einem der zentralen Testzentren.

In Lerngruppen, in denen es zu mindestens zwei positiven Schnelltestergebnissen an einem Tag gekommen ist, wird nach Auftreten der positiven Schnelltestergebnisse eine Woche lang täglich getestet. Die angepasste Testfrequenz gilt jeweils auch für das schulische Personal, das in den betroffenen Lerngruppen zum Einsatz gekommen ist.

Welche Tests kommen in den Berliner Schulen zur Anwendung?

Kurzanleitung VIROMED Rapid Test von NanoRepro

de

PDF-Dokument (47.5 kB)

Selbsttest Kurzanleitung Deepblue

de

PDF-Dokument (69.8 kB)

Kurzanleitung COVID-19 Antigen-Nachweis-Kit – Nasenabstrich von NEWGENE Bioengineering

de

PDF-Dokument (79.9 kB)

Fragen und Antworten zu den Selbsttests in der Schule

Wie erfolgt die Selbsttestung der Schülerinnen und Schüler?

Die Tests werden durch die Schülerinnen und Schüler selbst durchgeführt und durch die Lehrkräfte altersangemessen vom Abstrich bis zum Ablesen des Ergebnisses begleitet.

Die Schülerinnen und Schüler nehmen einen Abstrich im vorderen Nasenbereich (für circa 15 Sekunden/Nasenloch). Im Anschluss an die Entnahme des Abstrichs setzen sie die Schülerinnen und Schüler der 7. bis 13. Klassen ihre Maske umgehend wieder auf. Die Selbsttestung kann im Klassenraum oder entsprechend den örtlichen Gegebenheiten auch in anderen Räumen immer unter Einhaltung der bekannten Hygieneregeln (AHA+L) stattfinden.

Die Schülerinnen und Schüler werden vor der ersten Anwendung eines Selbsttests durch das pädagogische Personal über die Notwendigkeit und den Ablauf der Testung durch das pädagogische Personal aufgeklärt. Dafür stellt die Senatsverwaltung Handreichungen und Erklär-Videos zur Verfügung.

Die Testungen finden in Kleingruppen in der jeweils 1. Unterrichtsstunde bzw. zu Beginn der Notbetreuung statt. Der Raum muss gut belüftet, die Abstandsregelung muss gewährleistet sein. Testungen im Freien sind bei entsprechender Witterung möglich.

Der Schülerausweis gilt als Nachweis, dass Schülerinnen und Schüler regelmäßig gestestet werden. Außerhalb der Schule ist er als 3G-Nachweis ausreichend.

(1. November 2021)

Wie erfolgt die Selbsttestung bei Schülerinnen und Schülern, die auch unter Anleitung keine selbstständige Testung durchführen können?

Für Schülerinnen und Schüler, die aufgrund körperlicher oder geistiger Beeinträchtigungen nicht in der Lage sind, die Testung selbst durchzuführen, greift die Härtefall-Regelung: Die Eltern / Erziehungsberechtigte übernehmen nach Absprache mit der Schulleitung die häusliche Testung vor. Eine Bescheinigung über das negative Testergebnis ist der Schule vorzulegen.

Für Schülerinnen und Schülern, die auf Grund körperlicher oder geistiger Beeinträchtigungen keine Testung an sich durchführen lassen, entscheidet die Schulleitung gemeinsam mit den Eltern / Erziehungsberechtigten über die Art der Beschulung.

Das regional ansässige schulpsychologische und inklusionspädagogische Beratungs- und Unterstützungszentrum (SIBUZ) kann beratend hinzugezogen werden.

(1. November 2021)

Unter welchen Rahmenbedingungen finden die Selbsttestungen statt?

Die Beaufsichtigung der Schülerinnen und Schüler während der Durchführung der Selbsttests gehört zur Aufsichtspflicht der Lehrkräfte. Hierbei handelt es sich um eine Pflicht im Rahmen des Dienst- bzw. Arbeitsverhältnisses, so dass sie grundsätzlich die Aufsicht nicht verweigern dürfen. Das gilt für verbeamtete und angestellte Lehrkräfte gleichermaßen.

Nach Beratung mit Expertinnen und Experten des Hygienebeirats und der Gesundheitsämter ist das Tragen weiterer Schutzbekleidung über die Masken hinaus nicht erforderlich, wenn die sonst geltenden Hygieneregeln eingehalten werden. Das Tragen einer FFP2-Maske sowie die Einhaltung des nötigen Abstands ist angezeigt.

Schülerinnen und Schüler, für die die Maskenpflicht gilt, nehmen ausschließlich für den eigentlichen Abstrich im vorderen Nasenbereich ihre Maske ab (für jeweils 15 Sekunden/Nasenloch). Im Anschluss an die Entnahme des Abstrichs setzen sie die Maske umgehend wieder auf.

Um die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler zu gewährleisten werden nur Selbsttests eingesetzt, die vom Paul-Ehrlich-Institut (PEI) geprüft wurden und sich auf der Liste des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) befinden. Darüber hinaus werden die Schülerinnen und Schüler bei der Durchführung der Selbsttestung beaufsichtigt.

Ein in seltenen Fällen eventuell auftretender Hautkontakt mit Puffer- oder Testflüssigkeit stellt kein gesundheitliches Risiko dar. Die betroffene Körperstelle soll mit Wasser abgespült werden. Bei Reizerscheinungen sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.

(1. November 2021)

Wird eine Einverständniserklärung der Eltern zum Test benötigt?

Für die Testung der Schülerinnen und Schüler in der Schule ist keine Einverständniserklärung der Eltern bzw. Erziehungsberechtigten oder der volljährigen Schülerinnen und Schüler erforderlich.

(1. November 2021)

Wie ist die Haftung geregelt, wenn sich Kinder bei Tests selbst verletzen?

Sollte sich ein Kind z.B. mit dem Wattestäbchen verletzen, tritt die Schülerunfallversicherung ein. Aufgrund der Konzeption der Selbsttests ist dies aber sehr unwahrscheinlich.

Eine Verpflichtung der Lehrkräfte und des anderen Schulpersonals zum aktiven Eingreifen besteht lediglich dann, wenn eine Hilfeleistung zur Verhinderung eines Körper- oder Gesundheitsschadens erforderlich ist. Für Körper- oder Gesundheitsschäden infolge einer unterlassenen Hilfsmaßnahme haftet das Land Berlin gegenüber der geschädigten Schülerin bzw. dem geschädigten Schüler gemäß den Grundsätzen der Staatshaftung für privatrechtliches Handeln.

Die Gefahr eines finanziellen Schadens der Lehrkraft/anderen Schulpersonals aufgrund zivilrechtlicher Haftung droht allenfalls bei vorsätzlich oder grob fahrlässig unterlassener Hilfeleistung.

Um die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler zu gewährleisten, werden nur Selbsttests eingesetzt, die vom Paul-Ehrlich-institut (PEI) geprüft wurden und sich auf der Liste des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) befinden. Darüber hinaus werden die Schülerinnen und Schüler bei der Durchführung der Selbsttestung beaufsichtigt.

(1. November 2021)

Was ist, wenn Eltern bzw. Erziehungsberechtigte keinen Test erlauben wollen?

Ein Kind nicht in der Schule testen lassen zu wollen, ist keine hinreichende Begründung zur Nichtteilnahme am Präsenzunterricht.

Präsenzpflicht bedeutet, dass die Schülerinnen und Schüler verpflichtet sind am Präsenzunterricht teilzunehmen und auch alle bestehenden Schutz- und Hygienemaßnahmen einzuhalten. Dazu gehört aktuell auch die Testung. Sofern der Präsenzpflicht nicht nachgekommen wird, liegt unentschuldigtes Fehlen vor, das auch auf dem Zeugnis vermerkt wird. Angebote des schulisch angeleiteten Lernens zu Hause (saLzH) sind bei unentschuldigtem Fehlen nicht vorgesehen.

Besondere gesundheitliche Risiken können in Einzelfällen schulisch angeleitetes Lernen zu Hause (saLzH) rechtfertigen. Dieses muss gegenüber der Schulleitung mit einer eindeutigen ärztlichen Bescheinigung glaubhaft gemacht werden, aus der die konkrete Erkrankung hervorgehen muss, die im Fall der Ansteckung mit dem Corona-Virus das erhöhte Risiko für einen schweren Verlauf der Krankheit nachvollziehbar macht. Die Entscheidung über das Fernbleiben vom Präsenzunterricht trifft die Schulleitung.

(1. November 2021)

Was passiert bei einem positiven Testergebnis?

Ein positives Testergebnis ist nicht als positiver Befund einer Covid-19-Erkrankung zu werten. Die betroffene Person ist als Verdachtsfall zu behandeln. Daher muss ein positives Testergebnis eines Laien-Antigen-Selbsttests immer gesondert über einen PCR-Test überprüft werden.

Darüber hinaus sind folgende Maßnahmen zu ergreifen:
  • Die betreffende Schülerin oder der betreffende Schüler ist unverzüglich von der Gruppe zu isolieren. Hierfür stellt die Schule geeignete Räumlichkeiten zur Verfügung, in denen unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregelungen eine Beaufsichtigung stattfindet. Die Beaufsichtigung kann auch im Freien erfolgen.
  • Die Schule informiert die Eltern / Erziehungsberechtigten und spricht das weitere Vorgehen (PCR-Nachtestung) direkt ab.
  • Betroffene Schülerinnen oder Schüler suchen gemeinsam mit ihren Eltern / Erziehungsberechtigten eine der zentralen PCR-Nachteststellen für einen PCR-Nachtest auf.
  • Erwachsene / volljährige Schülerinnen und Schüler mit positivem Testergebnis begeben sich umgehend eigenverantwortlich zur PCR-Nachtestung in eine der PCR-Nachteststellen. Dort wird ohne vorherige Terminvergabe täglich getestet.
  • Betroffene Schülerinnen oder Schüler begeben sich im Anschluss an den PCR-Nachtest wie im Infektionsschutzgesetz und der Berliner SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmen-Verordnung vorgesehen bis zum Erhalt des Ergebnisses des PCR-Nachtests in Selbstquarantäne.
  • Ein Eintrag in die Corona-Warn-App ist erst dann sinnvoll, wenn auch der PCR-Nachtest positiv ausgefallen ist!
  • Fällt auch das PCR-Nachtestergebnis positiv aus, wird das zuständige Gesundheitsamt der getesteten Person direkt von der Teststelle darüber in Kenntnis gesetzt.
  • Bei einem positiven PCR-Nachtestergebnis informiert die getestete Person bitte direkt die Schule über das Testergebnis und bleibt bis zum Ablauf der Quarantäne in häuslicher Isolation.
  • Die weiteren Personen, die sich während der Durchführung des Antigen-Laien-Tests im Raum befunden haben, gelten nicht automatisch als Kontaktpersonen. Sie nehmen am Unterricht teil.

(1. November 2021)

Wo sind die zentralen Teststellen für die PCR-Nachtestungen?

An den zentralen PCR-Nachteststellen können sich Schülerinnen und Schüler mit einem positiven Schnelltest-Ergebnis täglich kostenlos testen lassen. Es wird ausschließlich ohne vorherige Terminvergabe getestet. Dadurch wird gewährleistet, dass die Nachtest-Stellen direkt nach einem positiven Testergebnis in der Schule/Kita aufgesucht werden können.

Testzentrum Berlin Ost Lückstr. 73, 10317 Berlin Mo-Fr 8-17 Uhr, Sa-So 9-18 Uhr
Testzentrum Neukölln Leinestraße 37-45, 12049 Berlin Mo-Fr 8-17 Uhr, Sa-So 10-18 Uhr
Testzentrum Steglitz-Zehlendorf Schloßstraße 37, 12163 Berlin Mo-Fr 8-15 Uhr, Sa-So 10-16 Uhr
Testzentrum Tempelhof-Schöneberg Mariendorfer Damm 64, 12109 Berlin Mo-Fr 8-17 Uhr, Sa- So 9-16 Uhr
Testzentrum Marzahn-Hellersdorf Jänschwalder Str. 4, 12627 Berlin Mo-Fr 8-15 Uhr, Sa-So 10-16 Uhr
Testzentrum Wedding Müllerstraße 143, 13353 Berlin Mo-Fr 8-15 Uhr, Sa-So 10-16 Uhr
Testzentrum Berlin Nord Groscurthstr. 29-33, 13125 Berlin Mo-Fr 8-15 Uhr, Sa-So 10-17 Uhr
Testzentrum Berlin Lichtenberg Treskowallee 8, 10318 Berlin Mo- Fr 8-17 Uhr, Sa-So 10-18 Uhr
Testzentrum Oberschöneweide Ernst-Ziesel-Straße 1, 12459 Berlin Mo-Fr 8-15 Uhr, Sa-So 10-17 Uhr
Testzentrum Berlin Spandau Am Juliusturm 64, 13699 Berlin Mo-Fr 8-13 Uhr, Sa 8-11 Uhr
Testzentrum Reinickendorf Senftenberger Ring 3a, 13439 Berlin Mo-Fr 8-15 Uhr, Sa-So 10-17 Uhr
Testzentrum Plaza Frankfurter Allee 71-77, 10247 Berlin Mo-Fr 8-17 Uhr, Sa-So 10-18 Uhr

(1. November 2021)

Werden alle Kinder, die sich gleichzeitig testen, in häusliche Isolation geschickt, wenn ein Testergebnis positiv ist?

Nein. Die Regel für die Entscheidung zur häuslichen Isolation ist weiterhin: 10 Minuten direkter Kontakt, ohne Abstand und ohne Maske. Dies kann bei der kurzen Selbsttestung in der Regel nicht passieren.

Nähere Informationen zu den Kontaktszenarien in Schulen finden Sie in unserer Grafik.

(1. November 2021)

Wann können sich Schülerinnen und Schüler, die sich in Quarantäne/Isolation befinden, freitesten?

Für Schülerinnen und Schüler sowie Kinder in den Angeboten der Kinderbetreuung kann die Quarantäne als Kontaktperson bereits nach fünf Tagen durch einen Antigenschnelltest oder PCR-Test beendet werden.

Die Isolation nach einer Erkrankung kann nach sieben Tagen durch einen zertifizierten Antigen-Schnelltest oder PCR-Test beendet werden.

Diejenigen, die vom Gesundheitsamt als Kontaktperson identifiziert worden sind, bekommen über ihre Schule eine Quarantänebescheinigung ihres zuständigen Gesundheitsamtes. Die Vorlage dieser Quarantänebescheinigung berechtigt in einem der zwölf senatseigenen Testzentren zum kostenlosen Freitesten.

Bei Vorliegen eines negativen Ergebnisses kann die Quarantäne / Isolation beendet werden.

(14. Januar 2022)

Was ist mit dem Datenschutz?

Zum Schulalltag gehört, dass Schülerinnen und Schüler durch das Miteinander Erkenntnisse über das Befinden ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler erlangen. Dazu gehören in der Pandemie auch Erkenntnisse über einen möglichen Corona-Verdacht nach einer Selbsttestung.

Die Testergebnisse stellen datenschutzrechtlich besondere Kategorien personenbezogener Daten gemäß Art. 9 DSGVO dar. Die Schule als datenschutzrechtlich verantwortliche Stelle ist berechtigt, die Testergebnisse ausschließlich für den Zweck der Aufrechterhaltung des Lehr- und Präsenzbetriebes unter Pandemiebedingungen zu verarbeiten. Rechtsgrundlage dafür ist § 64 Absatz 1 Satz 1 und 2 SchulG.

(1. November 2021)

Informationen für Eltern von Kindern in Kindergarten und Kindertagespflege

Wie werden Selbsttests im Betreuungsbetrieb der Kitas eingesetzt?

Aktuell erhalten Eltern über ihre Einrichtung Antigen-Schnelltests für zwei wöchentliche Testungen je Kind. Wir bitten Sie, von diesen Möglichkeiten kontinuierlich und regelmäßig Gebrauch zu machen, und damit zu einem sicheren Betreuungsbetrieb beizutragen. Die Tupferstäbchen müssen nur ca. 2-2,5 Zentimeter in die Nase eingeführt werden und sind daher insbesondere für die Anwendung bei Kindern geeignet. Hier finden Sie eine Anleitung zur Anwendung der Selbsttests.

Künftig sollen den Berliner Kindertagestätten Lolli-Schnelltests für die Testung von Kindern zur Verfügung gestellt werden. Der Vorteil der Lollitests besteht darin, dass sie für Kleinkinder leichter anwendbar sind. Die Kinder können unter Anleitung den Lolli in den Mund stecken und einige Zeit warten. Danach wird der Lolli aus dem Mund genommen. Nach wenigen Minuten ist das Ergebnis ablesbar. Der für manche Kinder unangenehme Nasen- oder Rachenabstrich entfällt.

Darüber hinaus erhalten die Kitas weitere Antigen-Tests für regelmäßige Tests des Personals.

(18. November 2021)

Gibt es eine Testpflicht in den Berliner Kitas?

Mit der Verbreitung der Omikron-Virusvariante beobachten wir eine wachsende Dynamik des Infektionsgeschehens, welche auch die Altersgruppe der Kitakinder betrifft. Deshalb wird für den Besuch der Kindertageseinrichtungen in Berlin eine Testpflicht für Kinder ab Vollendung des 1. Lebensjahrs eingeführt. Die Testpflicht startet voraussichtlich ab dem 24. Januar 2022.

Von der Testpflicht ausgenommen sind Kinder, an denen ein COVID-19-Test auch in Form eines Lolli-Tests nicht durchgeführt werden kann, sofern die Undurchführbarkeit durch eine ärztliche Bescheinigung nachgewiesen wird sowie bereits immunisierte Kinder, also vollständig geimpfte oder von COVID-19 genesene Kinder i. S. d. Definition des § 8 Abs. 2 Vierte SARS-CoV-2-InfSchMV.

Die Testpflicht besteht an drei Tagen in der Woche. Der Montag ist dabei verpflichtend vorzusehen, die anderen beiden Testtage können von den Einrichtungen individuell festgelegt werden. Eine Testung montags, mittwochs und freitags wird empfohlen.

(14. Januar 2022)

Wie werden Selbsttests im Betreuungsbetrieb der Kitas eingesetzt?

Den Berliner Kindertagestätten werden von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie Lolli-Schnelltests für die Testung von Kindern zur Verfügung gestellt. Die Einrichtungen sind verpflichtet, diese Tests an die Sorgeberechtigten auszuhändigen.

Der Vorteil der Lolli-Schnelltests besteht darin, dass sie für Kleinkinder leichter anwendbar sind. Die Kinder können unter Anleitung den Tupfer in den Mund nehmen und einige Zeit warten. Danach wird der Tupfer aus dem Mund genommen. Nach wenigen Minuten ist das Ergebnis ablesbar. Eine grafische Schritt-für-Schritt-Anleitung sowie ein Erklärvideo erklären den genauen Testvorgang.

Die Testungen der Kinder werden grundsätzlich durch die Sorgeberechtigten durchgeführt. Hierzu werden diesen die benötigten Tests zur Durchführung im häuslichen Bereich überlassen. Die Eltern bestätigen der Einrichtung mit diesem Formularmuster schriftlich, dass die Testung mit negativem Ergebnis durchgeführt wurde.

Träger können abweichend hiervon verlangen, dass die Tests unter Aufsicht in der Einrichtung vorgenommen werden oder dies als ergänzende freiwillige Möglichkeit anbieten. Testungen können in diesen Fällen sowohl in den Räumlichkeiten der Kitas als auch im geschützten Außenbereich (z. B. Zelt) durchgeführt werden. Sollten im Einzelfall Hinweise vorliegen, dass eine ordnungsgemäße Testung durch die Sorgeberechtigten zu Hause nicht erfolgt, können die Träger unabhängig von der grundsätzlich gewählten Variante eine Testung des entsprechenden Kindes unter Aufsicht vor Ort verlangen.

(14. Januar 2022)

Selbsttest Kurzanleitung Deepblue Lollitest

PDF-Dokument (107.2 kB)

Deepblue-Lolli-Antigenschnelltest Video

Mit dem Aufruf des Videos erklären Sie sich einverstanden, dass Ihre Daten an YouTube übermittelt werden. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Formate: video/youtube

Was passiert, wenn Kinder nicht getestet werden?

Mit Inkrafttreten der Testpflicht gilt in den Kindertageseinrichtungen für ungetestete Kinder grundsätzlich ein Zutritts- und Teilnahmeverbot.

Bei hierdurch bedingter längerer Abwesenheit der Kinder gelten die entsprechenden Pflichten des Trägers nach § 3 Abs. 11 VOKitaFöG zur Meldung an das Jugendamt.

(14. Januar 2022)

Was gilt für das Kita-Personal?

Die Träger sind verpflichtet, allen Beschäftigten zwei Mal pro Woche ein Testangebot zu unterbreiten. Beschäftigte die nicht geimpft oder genesen sind, müssen täglich einen aktuellen negativen Testnachweis vorlegen, da am Arbeitsplatz die 3G-Regel gilt.

(14. Januar 2022)

Was passiert bei einem positiven Selbsttest?

Sollte der Test Ihres Kindes positiv ausfallen, verhalten Sie sich bitte so, wie Sie dies auch bei Erhalt der Information einer möglichen Covid-19-Infektion über einen anderen Weg (z.B. Meldung als Kontakt 1 Person, Information über Corona-Warn-App) tun sollten:

  1. Es ist unverzüglich die Kita/Kindertagespflege zu informieren.
  2. Wenden Sie sich bitte an Ihren Kinder- und Jugendarzt bzgl. einer PCR-Nachtestung oder suchen Sie mit Ihrem Kind und dem positiven Lolli-Schnelltest eine der zentralen PCR-Nachtestzentren des Landes Berlin auf.
  3. Begeben Sie sich nach dem PCR-Nachtest bis zum Erhalt des Ergebnisses mit Ihrem Kind in Quarantäne.
  4. Fällt auch das PCR-Nachtestergebnis positiv aus, wird Ihr bezirkliches Gesundheitsamt direkt von der Teststelle darüber in Kenntnis gesetzt.

(1. November 2021)

Informationen für Kita- und Schulpersonal

Fragen und Antworten zu den Schnelltests für Kita- und Schulpersonal

Was ist ein Corona-Antigen-Schnelltest?

Ein Covid-19-Antigen-Schnelltest kann innerhalb von 15 Minuten Aufschluss darüber geben, ob ein Corona-Erkrankungsverdacht besteht. Der Test kann einen wichtigen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten.

Mit einem Antigen-Schnelltest können vor allem Personen ausfindig gemacht werden, die viele SARS-CoV-2-Viren im Körper tragen (hohe Virenlast) – also genau jene Personen, von denen eine Ansteckungsgefahr für das direkte Umfeld ausgeht.

Ein Antigen-Schnelltest weist kein Virus-Erbgut, sondern Teile der Virushülle nach, die sogenannten Antigene. Dafür braucht es eine gewisse Menge an Viren, damit der Test anschlägt. Das bedeutet: Auch bei einem negativen Test besteht ein Restrisiko, dass die getestete Person infiziert ist.

(1. November 2021)

Gilt eine Testpflicht für an der Schule Beschäftigte?

Das Schulpersonal ist dazu verpflichtet, beim Betreten der Schule einen Testnachweis bei sich zu führen, der maximal 24 Stunden (bei PoC-Antigentest) oder 48 Stunden (bei PCR-Test) alt ist. Der Testnachweis ist der Schulleitung oder einer von ihr beauftragten Person vorzulegen. Selbsttestungen im Rahmen des 3G-Nachweises sind nur noch unter Aufsicht zulässig.

Für Beschäftigte gilt § 28b Absatz 1 Infektionsschutzgesetz. Der Begriff der „Beschäftigten“ ist weit zu verstehen und gilt umfassend. Dabei ist es unerheblich, ob die Personen Beschäftigte des Landes Berlin sind oder ob sie unmittelbaren Kontakt zu Schülerinnen und Schülern haben. Entscheidend ist, dass sie an der Schule tätig sind. Beschäftigte sind somit beispielsweise auch Erzieherinnen und Erzieher, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, Sekretariatskräfte, das Reinigungspersonal, das Mensapersonal, Honorarkräfte und Ehrenamtliche.

(23. Dezember 2021)

Gilt eine Testpflicht für in Kitas Beschäftigte?

Die Träger sind verpflichtet, allen Beschäftigten zwei Mal pro Woche ein Testangebot zu unterbreiten.

Beschäftigte die nicht geimpft oder genesen sind, müssen täglich einen aktuellen negativen Testnachweis vorlegen, da am Arbeitsplatz die 3G-Regel gilt.

(4. Januar 2022)

Was passiert bei einem positiven Testergebnis?

Der Testperson muss bei einer Testung in der Schule das Testergebnis vertraulich, direkt und mündlich mitgeteilt werden.

Sofern ein Test positiv ausfällt, gilt für die betroffene Dienstkraft:

  1. Die Dienstkraft informiert unverzüglich ihre Schul-/Kitaleitung und bei externem Personal zusätzlich ihren Arbeitgeber und beendet ihren Dienst.
  2. Der Verdachtsfall wird zu dieser Zeit nicht dem Gesundheitsamt gemeldet; so ist es mit den Gesundheitsämtern abgestimmt.
  3. Die Dienstkraft begibt sich unverzüglich zu einer PCR-Teststelle zu einem PCR-Nachtest. Die Örtlichkeit der PCR-Nachteststelle wird durch das Testpersonal mitgeteilt.
  4. Die Dienstkraft begibt sich im Anschluss an den PCR-Nachtest in Quarantäne bis zum Erhalt des PCR-Nachtestergebnisses.
  5. Fällt auch das PCR-Nachtestergebnis positiv aus, wird das Gesundheitsamt der getesteten Person direkt von der Teststelle darüber in Kenntnis gesetzt.

(1. November 2021)

Wo sind die zentralen Teststellen für die PCR-Nachtestungen?

An den zentralen PCR-Nachteststellen kann sich das Personal von Schulen, Kitas und Kindertagespflege täglich kostenlos testen lassen. Es wird ausschließlich ohne vorherige Terminvergabe getestet. Dadurch wird gewährleistet, dass die Nachtest-Stellen direkt nach einem positiven Testergebnis in der Schule/Kita aufgesucht werden können.

Testzentrum Berlin Ost Lückstr. 73, 10317 Berlin Mo-Fr 8-17 Uhr, Sa-So 9-18 Uhr
Testzentrum Neukölln Leinestraße 37-45, 12049 Berlin Mo-Fr 8-17 Uhr, Sa-So 10-18 Uhr
Testzentrum Steglitz-Zehlendorf Schloßstraße 37, 12163 Berlin Mo-Fr 8-15 Uhr, Sa-So 10-16 Uhr
Testzentrum Tempelhof-Schöneberg Mariendorfer Damm 64, 12109 Berlin Mo-Fr 8-17 Uhr, Sa- So 9-16 Uhr
Testzentrum Marzahn-Hellersdorf Jänschwalder Str. 4, 12627 Berlin Mo-Fr 8-15 Uhr, Sa-So 10-16 Uhr
Testzentrum Wedding Müllerstraße 143, 13353 Berlin Mo-Fr 8-15 Uhr, Sa-So 10-16 Uhr
Testzentrum Berlin Nord Groscurthstr. 29-33, 13125 Berlin Mo-Fr 8-15 Uhr, Sa-So 10-17 Uhr
Testzentrum Berlin Lichtenberg Treskowallee 8, 10318 Berlin Mo- Fr 8-17 Uhr, Sa-So 10-18 Uhr
Testzentrum Oberschöneweide Ernst-Ziesel-Straße 1, 12459 Berlin Mo-Fr 8-15 Uhr, Sa-So 10-17 Uhr
Testzentrum Berlin Spandau Am Juliusturm 64, 13699 Berlin Mo-Fr 8-13 Uhr, Sa 8-11 Uhr
Testzentrum Reinickendorf Senftenberger Ring 3a, 13439 Berlin Mo-Fr 8-15 Uhr, Sa-So 10-17 Uhr
Testzentrum Plaza Frankfurter Allee 71-77, 10247 Berlin Mo-Fr 8-17 Uhr, Sa-So 10-18 Uhr

(1. November 2021)

Mehr Infos

Zentren für PCR-Nachtest für Schulen, Kitas, Kindertagespflege

PDF-Dokument (41.2 kB) - Stand: 1. November 2021

Schuhe auf kreidebemalten Boden

Informationen zum Schulbetrieb

Auf dieser Seite finden Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie Schulpersonal aktuelle Informationen zu Fragen der Öffnung, Lehr- und Betreuungsbedingungen in den Berliner Schulen unter Corona-Bedingungen. Informationen zum Schulbetrieb

Kinderspielzeug auf Boden

Informationen zu Kitas und Kindertagespflege

Auf dieser Seite finden Eltern und Fachkräfte aktuelle Informationen zu Fragen der Öffnung und Betreuung der Berliner Kindertagesstätten und Kindertagespflege unter Corona-Bedingungen. Informationen zu Kitas und Kindertagespflege

Scheerenschnitt Familie

Informationen zu Jugendhilfe und Familienförderung

Auf dieser Seite finden Sie Hinweise zum Umgang mit der Corona-Pandemie für Kinder- und Jugendeinrichtungen sowie Erziehungs- und Familienberatungsstellen in Berlin, um Kinder, Jugendliche und Familien im Alltag bestmöglich zu unterstützen. Informationen zu Jugendhilfe und Familienförderung