Corona-Informationen zur vorsichtigen Öffnung von Schule und Kita

Schule

Ab dem 9. März 2021 findet für die Klassen 1 bis 6 Wechselunterricht statt. Notbetreuung für die Jahrgänge 1-6 wird angeboten.
Ab dem 17. März 2021 werden die Jahrgangsstufen 10 bis 13 in halber Klassenstärke im Wechselmodell auch in Präsenz unterrichtet.
Die Präsenzpflicht in den Schulen bleibt weiterhin aufgehoben, für Abschlussklassen gelten besondere Regelungen.

Kita

Ab dem 9. März 2021 stehen die Kitas wieder für alle Kinder im eingeschränkten Regelbetrieb und für ein Betreuungsangebot von mindestens sieben Stunden/Tag offen.

Hotline zum Schulbetrieb (bis 13 Uhr) +49 30 90227-6000 | Hotline zum Kitabetrieb (bis 15 Uhr) +49 30 90227-6600

Inhaltsspalte

Informationen zu Kitas und Kindertagespflege

Teaserbild Kita Spielzeug
Bild: Depositphotos/@ Agigulf1

Kita-Hotline für Eltern

Die Berliner Kitas gehen ab dem 9. März in den eingeschränkten Regelbetrieb. Die Notbetreuung endet.

Der erste Ansprechpartner für Eltern sind die jeweilige Kita-Leitung und der Kita-Träger. Für darüber hinausgehende Fragen hat die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie ein Info-Telefon für Eltern von Kita-Kindern geschaltet:

Mo – Fr: 9 Uhr bis 15 Uhr
Tel.: +49 30 90227-6600

oder per E-Mail an kita.notfallbetreuung@senbjf.berlin.de

Kita-Träger werden gebeten, sich per Email oder fernmündlich an die zuständigen Mitarbeiter/-innen der Kita-Aufsicht zu wenden.

Informationen für Eltern

Vorsichtige Öffnung ab 9. März 2021

Die Kitas sollen ab Dienstag, dem 9. März 2021 wieder für alle Kinder offenstehen und einen eingeschränkten Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen anbieten.

Damit endet der Notbetrieb. Eine Beschränkung auf einzelne Zielgruppen entfällt und die Liste systemrelevanter Berufe findet keine Anwendung mehr. Dieser Schritt erfolgt vor dem Hintergrund des stabilen, sehr geringen Infektionsgeschehens in den Berliner Kitas in den vergangenen Wochen. Das Infektionsgeschehen wird kontinuierlich weiter beobachtet.

  • Alle Kinder sollen ein Betreuungsangebot von mindestens 7 Stunden/Tag erhalten. Generell sollen die Kitas den Familien einen möglichst bedarfsgerechten Betreuungsumfang anbieten. Jede Einrichtung soll mindestens eine Gruppe mit einer täglichen Betreuungsdauer gemäß Ganztagsgutschein (bis zu 9 Stunden) anbieten.
  • Der eingeschränkte Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen bleibt dem Ziel der Kontaktminimierung und der Nachverfolgbarkeit von Infektionen verpflichtet. Die Betreuung soll möglichst in stabilen Gruppen stattfinden. Die Hygienemaßnahmen gemäß Musterhygieneplan sind weiter zu beachten.
  • Bei personellen Engpässen und aufgrund von organisatorischen Gegebenheiten sind Einschränkungen des Betreuungsbetriebs in Abstimmung zwischen Eltern und Kita sowie der Kita-Aufsicht möglich. Gegebenenfalls sind in solchen einzelnen Fällen auch Wechselmodelle möglich.
  • Eltern bleiben aufgefordert, sich hinsichtlich ihres individuellen Betreuungsbedarfs auf den notwendigen Umfang zu beschränken und diesen regelmäßig mit den Einrichtungen abzustimmen.

Die Öffnung der Kitas wird durch die flächendeckende und kontinuierliche Bereitstellung von Schnell- bzw. Selbsttests (zwei Tests pro Beschäftigte pro Woche) im Rahmen der Berliner Teststrategie sowie die Bereitstellung von Schutzmaterial flankiert. Hinzu kommt die Erweiterung der Impfstrategie. In einem ersten Schritt erhalten die Beschäftigten in Förderschulen, Kitas und Kindertagespflegestellen Impf-Einladungen. Dies wird maßgeblich zur Prävention und Sicherheit in den Einrichtungen beitragen.

Notbetreuung in den Kitas bis 5. März 2021

Der Senat von Berlin hat am 20. Januar 2021 entschieden, die Kitas ab dem 25. Januar 2021 zu schließen. Ab diesem Zeitpunkt bieten alle Kitas für den Zeitraum des Lockdowns eine Notbetreuung an. Die durchschnittliche Auslastung der Kitas darf 60 % nicht überschreiten. Die Notbetreuung kann dann in Anspruch genommen werden, wenn

Einzelheiten entnehmen Sie bitte den nachstehenden Schreiben.

Deutsch 11. Brief an die Eltern zur Öffnung der Kitas bei eingeschränktem Regelbetrieb ab dem 9. März 2021

Elterninformation in verschiedenen Sprachen

* !(flag-icon)/i9f/v4/css/images/flags/3×2/fa.svg(Farsi – Persisch)!اطلاعات مربوط به والدین برای گسترش مراقبت های اضطراری از 22 فوریه” 2021

(Stand: 2. März 2021)

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Von akuten Atemwegsinfektionen sind die einfachen Erkältungskrankheiten, verbunden mit einem Schnupfen oder Husten ohne Fieber zu unterscheiden. In diesen Fällen gibt es keinen unmittelbaren Anlass, das Kind nicht zu betreuen. Ein genereller Ausschluss von der Betreuung ist nicht zulässig. Eine Orientierung zum Umgang mit Atemwegserkrankungen bietet Ihnen unsere Infografik ‘Wenn mein Kind krank wird’.

Kinder mit erhöhter Temperatur dürfen die Kita erst nach 24 Stunden Symptomfreiheit wieder besuchen. Soweit ein Kind positiv auf Corona getestet wurde, muss der Wiederaufnahme (frühestens nach 10-tägiger Quarantäne) eine 48-stündige Symptomfreiheit vorausgehen.

Grundsätzlich gilt, wie bisher auch, dass erkrankte Kinder nicht in die Kita gebracht beziehungsweise betreut werden sollen. Eltern sind grundsätzlich verpflichtet, die Kita über eine Erkrankung des Kindes zu informieren. In der Regel ist diese Verpflichtung auch betreuungsvertraglich verankert.

Bestehen bei einem Kind Anzeichen für eine akute Atemwegsinfektion, wie sie auch für eine Covid-19-Erkrankung kennzeichnend sind, dürfen Kinder die Kita nicht besuchen. Mögliche Symptome können sein:
  • Gliederschmerzen,
  • unübliche Kopfschmerzen,
  • Abgeschlagenheit,
  • Schüttelfrost,
  • Fieber,
  • Kurzatmigkeit,
  • Verlust des Geruchs- oder Geschmackssinns.

Erkrankt ein Kind in der Kita, ist es von den Eltern abzuholen. Über eine mögliche Testung entscheidet der Arzt/die Ärztin oder das Gesundheitsamt.

Ist innerhalb der Familie eines Kindes eine SARS-CoV-2-Infektion festgestellt worden, darf das betreffende Kind die Kita nicht besuchen. Gleiches gilt, wenn es Kontakt zu infizierten Personen hatte und noch keine 14 Tage vergangen sind. Wartet ein Familienmitglied auf ein Testergebnis, weil es Kontakt zu einer infizierten Person hatte, hat selbst aber keine Krankheitssymptome, kann das Kind ebenfalls nicht in der Kita betreut werden.

Für die Wiederaufnahme des Kindes ist kein ärztliches Attest erforderlich. Zur Wiederaufnahme nach Atemwegsinfekten sollten die Kinder immer anhaltend fieberfrei sein. Eltern sind gehalten, in einer Selbsterklärung zu bestätigen, dass ihr Kind seit 24 Stunden (bei nachgewiesener Corona-Erkrankung seit mindestens 48 Stunden) symptomfrei ist.

* leichte Sprache “ Selbsterklärung zur Gesundheit des Kindes

(Stand: 26. November 2020)

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Zum Stand 4. März 2021 sind bei der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie folgende Corona-bedingte Einschränkungen in den Berliner Kitas gemeldet:

Kitas in Berlin gesamt Kitas mit Teil- oder Komplettschließungen (in %)
2.747 32 (1,16 %)
Davon:
Kitas mit Gruppenschließungen vorübergehend geschlossene Kitas* *davon Kitas über 60 Plätze *davon Kitas unter 60 Plätze
21 (0,76 %) 9 (0,33 %) 1 8
Inanspruchnahme der Kita-Notbetreuung (Stand 3.3.2021): 52,8 % aller Kita-Kinder wurden in den Einrichtungen betreut.
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Übersicht der Berufsgruppen für die Notbetreuung 2021

PDF-Dokument (302.8 kB) - Stand: 1. Februar 2021

Eltern, die während der Corona-Pandemie im Jahr 2021 wegen der Nicht-Inanspruchnahme von Kita, Kindertagespflege oder Schule bei ihrer Krankenkasse Kinderkrankengeld beantragen, benötigen ggf. eine Bescheinigung der Einrichtungen.

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) bietet dafür eine Musterbescheinigung zum Nachweis der Nicht-Inanspruchnahme von Kita, Kindertagespflege, Schule. Diese Bescheinigung ist von Ihrer Kita oder Schule auszufüllen und ggf. bei der Beantragung von Kinderkrankengeld einzureichen. Ob Sie diese Bescheinigung einreichen müssen oder nicht ist von Ihrer Krankenkasse abhängig.

Weitere Informationen finden Sie unter www.bmfsfj.de/musterbescheinigung

(Stand: 21. Januar 2020)

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Aufgrund der aktuellen Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Berlin hat der Senat von Berlin erforderliche Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Virus angeordnet. Diese Maßnahmen (z. B. Betriebsschließungen und Veranstaltungsverbote) begründen in der Regel keinen Entschädigungsanspruch nach den §§ 56 ff. IfSG.

Entschädigung wegen Kita- und Schulschließungen

Sie können einen Anspruch auf Entschädigung haben, falls sie wegen der Schließung von Kinderbetreuungseinrichtungen oder Schulen ihre Kinder selbst betreuen müssen und dadurch einen Verdienstausfall erleiden.

Entschädigung wegen Quarantäne/Tätigkeitsverbot

Entschädigungszahlungen nach dem Infektionsschutzgesetz können auch erwerbstätige Personen erhalten, die wegen einer behördlich angeordneten Quarantäne oder einem behördlich angeordneten Tätigkeitsverbot ihrer Erwerbstätigkeit nicht nachgehen können und dadurch einen Verdienstausfall erleiden.

Darüber hinaus finden Sie Informationen zum Entschädigungsanspruch auf den Seiten des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales

(Stand: 14. Dezember 2020)

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Bei der Senatsverwaltung für Finanzen können Selbständige einen Antrag auf Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz bei Tätigkeitsverboten und Quarantäne stellen. In Bezug auf die Sorgeberechtigten bemisst sich der Verdienstausfall bei Selbständigen nach dem Zwölftel des Gewinns. Es können 67 % des Verdienstausfalls für höchstens sechs Wochen als Entschädigung gewährt werden, maximal 2.016 Euro für einen vollen Monat.

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der Senatsverwaltung für Finanzen

Entschädigungsberechtigt sind nach §56 IfSG Ausscheider, Ansteckungsverdächtige, Krankheitsverdächtige oder sonstige Träger von Krankheitserregern, die einem behördlich angeordneten Tätigkeitsverbot oder einer behördlich angeordneten Quarantäne unterworfen waren oder sind.

Voraussetzungen der Antragstellung

  • Bescheid eines Berliner Gesundheitsamtes
    Ein die Person betreffender Bescheid des Gesundheitsamtes zum persönlichen Tätigkeitsverbot (§ 31 IfSG) oder zur angeordneten Quarantäne (§ 30 IfSG).
  • Verdienstausfall
    Der antragstellenden Person muss durch die angeordnete Maßnahme ein Verdienstausfall entstanden sein.

(Stand: 10. Juni 2020)

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Informationen für Kitas, Kindertagespflege und Fachkräfte

Grundsätzlich gilt, wie bisher auch, dass
  • erkrankte Kinder nicht in die Kita gehören
  • Eltern verpflichtet sind, die Kita über eine Erkrankung des Kindes zu informieren
  • ein in der Kita erkranktes Kind von den Eltern abgeholt werden muss

Bestehen bei einem Kind Anzeichen für eine akute Atemwegsinfektion, wie sie auch für eine Covid-19-Erkrankung kennzeichnend sind, dürfen Kinder die Kita nicht besuchen. Personen, bei denen der Verdacht einer Erkrankung besteht, ist der Zutritt zu den Kitas und Kindertagespflegestellen untersagt.

Mögliche Symptome können sein:
  • Gliederschmerzen,
  • unübliche Kopfschmerzen,
  • Abgeschlagenheit,
  • Schüttelfrost,
  • Fieber,
  • Kurzatmigkeit,
  • Verlust des Geruchs- oder Geschmackssinns.

Die Leitungen der Kindertagesstätten sind verpflichtet, den Verdacht einer Erkrankung unverzüglich dem Gesundheitsamt zu melden, wenn sowohl das klinische Bild als auch ein wahrscheinlicher epidemiologischer Zusammenhang auf eine mögliche Corona-Erkrankung schließen lassen. Die vom Robert-Koch-Institut veröffentlichten Empfehlungen sind hierbei zu berücksichtigen.

Von den akuten Atemwegsinfektionen sind die einfachen Erkältungskrankheiten, verbunden mit einem Schnupfen oder Husten ohne Fieber zu unterscheiden. In diesen Fällen gibt es keinen unmittelbaren Anlass, das Kind nicht zu betreuen. Ein genereller Ausschluss von der Betreuung ist nicht zulässig. Kinder mit erhöhter Temperatur dürfen die Kita erst nach 24 Stunden Symptomfreiheit wieder besuchen. Soweit ein Kind positiv auf Corona getestet wurde, muss der Wiederaufnahme (frühestens nach 10-tägiger Quarantäne) eine 48-stündige Symptomfreiheit vorausgehen.

Ist eine SARS-CoV-2-Infektion innerhalb der Familie eines Kindes festgestellt worden, darf das betreffende Kind die Kita nicht besuchen. Gleiches gilt, wenn es Kontakt zu infizierten Personen hatte und noch keine 14 Tage vergangen sind. Wartet ein Familienmitglied auf ein Testergebnis, weil es Kontakt zu einer infizierten Person hatte, hat selbst aber keine Krankheitssymptome, kann das Kind ebenfalls nicht in der Kita betreut werden.

Kinder, die aus einem Risikogebiet zurückgekommen sind, müssen sich für 14 Tage in häusliche Quarantäne begeben und das Gesundheitsamt informieren. Die Verantwortung für die Umsetzung dieser Regelungen obliegt den Eltern. Liegt ein negativer Test auf SARS-CoV-2 vor, sind die betreffenden Personen von der Anzeigepflicht ggü. dem jeweiligen Gesundheitsamt und von der Quarantänepflicht ausgenommen.

Die Kita ist nicht dafür zuständig, etwaige Reiseziele der Familien zu ermitteln und darf keine Erklärung zum Aufenthalt abfordern. Erlangt die Kita Kenntnis über einen entsprechenden Sachverhalt, kann sie die Eltern nochmals auf ihre Verantwortung hinweisen und bei Vorliegen einer Quarantäneauflage die Betreuung des Kindes ablehnen, bis ein negatives Testergebnis vorliegt.

Für Kinder aus Risikogruppen sind individuelle Lösungen in Absprache mit den Eltern und den behandelnden Ärzt:innen zu finden.

Für die Wiederaufnahme des Kindes ist kein ärztliches Attest erforderlich. Zur Wiederaufnahme nach Atemwegsinfekten sollten die Kinder immer anhaltend fieberfrei sein. Eltern sind gehalten, in einer Selbsterklärung zu bestätigen, dass ihr Kind seit 48 Stunden symptomfrei ist.

(Stand: 10. Dezember 2020)

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In den nachstehenden Grafiken haben wir für Sie veranschaulicht, wie Sie bei einem Corona-Fall in der Kita am besten vorgehen, wen Sie informieren sollten und wie Sie feststellen können, wer als enger Kontakt gilt.

(Stand: 04. Januar 2020)

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Sollte sich ein Corona-Erkrankungsverdacht bestätigen, ist es notwendig, dass die Kitaleitung umgehend Die Allgemeinverfügungen der Berliner Gesundheitsämter ermöglichen es, dass Kita-Leitungen bezogen auf die Situation des Einzelfalls den jeweiligen Mitarbeitenden und den Familien (auf Veranlassung des Gesundheitsamtes) mitteilen, dass die Kinder, bzw. die Mitarbeitenden zu Hause bleiben müssen (Anord-nung der Quarantäne), weil
  • das Gesundheitsamt mitgeteilt hat, dass die Kinder einer Gruppe aufgrund eines konkreten Falles Kontaktpersonen 1. Grades sind (für 14 Tage nach letztem Kontakt zur infizierten Person)
  • ein Kind Verdachtsperson ist, da es typische Symptome zeigt und ein Arzt oder das Gesundheitamt einen Test angeordnet hat (bis zum Vorliegen des Testergebnisses des betroffenen Kindes), bzgl. der anderen Kinder der Gruppe wird je nach spezieller Situation im Einzelfall entschieden.
  • ein Kind positiv getestet wurde (für 14 Tage nach letztem Kontakt zur infizierten Person)

Die konkrete Identifikation der betroffenen Mitarbeiter/innen und Kinder soll dabei auf Basis individueller Prüfungen und Bewertungen stattfinden.

(Stand: 10. Dezember 2020)

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Manche Eltern zögern, ihr Kind wieder in die Kita zu schicken. Ein Grund dafür kann bspw. die Zugehörigkeit des Kindes, der Eltern oder anderer Mitglieder der häuslichen Gemeinschaft zu einer Corona-Risikogruppe sein.

Die Träger sind laut KitaFöG verpflichtet, das Jugendamt ab dem zehnten Tage der unentschuldigten Nichtteilnahme an der Förderung zu informieren. Gleiches gilt auch für andere Fälle der längerfristigen Nicht- oder nur teilweisen Nutzung der finanzierten Förderung. Unter einer längerfristigen Nichtnutzung ist ein entschuldigtes (nachvollziehbar begründetes) Fehlen zu verstehen, das länger als sieben Wochen andauert.

Nach Ablauf der Frist ist der Träger verpflichtet, das zuständige Jugendamt über die Nichtnutzung des Platzes zu informieren. Das Jugendamt informiert sich dann bei den Eltern über die Gründe für die Nichtnutzung, bevor eine Entscheidung über eine eventuelle Beendigung der Gutscheinfinanzierung für die Zukunft getroffen wird. Die Beendigung der Finanzierung mit der Folge der Kündigung des Betreuungsvertrages kann nur ein letzter Schritt sein. Die beteiligten Jugendämter, Träger, Einrichtungen sollten sich daher mit den Eltern über die Voraussetzungen und den Zeitpunkt für eine mögliche Wiederaufnahme beraten.

(Stand: 15. Februar 2021)

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Dienstpersonal in Berliner Kitas mit Corona-Fällen kann per Schnelltest auf das Covid-19-Virus getestet werden. Die Senatsverwaltung für Gesundheit stellt bis zu acht mobile Teststellen einschließlich des erforderlichen, medizinisch qualifizierten Personals zur Verfügung. Pro mobiler Teststelle sind bis zu 200 Tests täglich möglich. Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie legt den Einsatzort je nach aktueller Lage in Abstimmung mit den bezirklichen Gesundheitsämtern fest.

Die Ressourcen der mobilen Testteams mit Kapazitäten von 200 Tests/Tag sollten möglichst Ressourcen schonend eingesetzt werden. Aufgrund der Betriebsgröße ist ein Besuch von Einrichtungen mit bis zu fünf Mitarbeitenden durch ein mobiles Testteam nicht möglich. Diese Mitarbeitenden können eine der zwölf Teststellen (pro Bezirk eine Teststelle) nutzen, die bis zum 31. Januar 2021 täglich – auch an Sonn- und Feiertagen – von 10 bis 18 Uhr in allen Bezirken geöffnet sind. Bitte besorgen Sie sich für die Teststelle Ihrer Wahl (es muss nicht der eigene Bezirk sein) telefonisch einen Testtermin. Das Schreiben mit den Telefonnummern der bezirklichen Teststellen haben wir an alle Träger verschickt. Vor Ort wird eine Bescheinigung über das Testergebnis ausgestellt, die Ihnen ermöglicht, die Arbeit anzutreten, wenn Sie negativ getestet werden.

Im Rahmen der Berliner Corona-Teststrategie können sich *symptomfreie Beschäftigte aller Berliner Schulen und Kitas weiterhin an den folgenden Standorten kostenlos auf das Corona-Virus testen lassen.

An allen Standorten müssen sich die Beschäftigten für einen Test online anmelden. Den Link zur Anmeldung erhalten Sie von Ihrer Schule.

(Stand: 2. Dezember 2020)

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Testung und Symptome

Eine Testung ist nur für Kita-Beschäftigte ohne Symptome möglich. Sollten Sie bereits Symptome haben*, finden Sie hier hausärztliche Praxen in Berlin, die sich bereit erklärt haben, Patienten mit Verdacht auf COVID-19 zu behandeln. Darüber hinaus gibt es diese Berliner Krankenhäuser mit speziellen Corona-Untersuchungsstellen. Bitte klären Sie auch hier vorab, wann und wie Sie zur Untersuchungsstelle kommen und beachten Sie die Schutzmaßnahmen bei einer möglichen Anfahrt.

Die Tests sind freiwillig und kostenfrei.

Die Untersuchung hat neben der individuellen Diagnostik das Ziel, das Erkrankungsrisiko und Infektionsketten in Kindertagesstätten besser zu verstehen und einzudämmen. Daher besteht die freiwillige Teilnahme aus der Beantwortung eines Fragebogens (https://screening.data4life.care) und der Abstrich-Untersuchung selbst.

Wir bitten die Leitungen der Einrichtungen um Weiterreichung der Teilnehmerinformation und der Einwilligungserklärung an die Mitarbeitenden.

Eine gesonderte Bescheinigung des Arbeitgebers ist nicht notwendig, man wird allerdings nach der Berufsgruppe gefragt. Das Land Berlin trägt die Kosten für die Tests.

(Stand: 7. Januar 2021)

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Sofern es in Ihrer Einrichtung zu erhöhten Personalausfällen kommt, können mit der Einrichtungsaufsicht Kontakt aufnehmen und Maßnahmen zur befristeten Anpassung des Betreuungsbetriebs abstimmen.

Zur Sicherstellung der Aufsichtspflicht können Eltern oder Mitglieder des erweiterten Familienkreises der Kinder derselben Kitagruppe zur Betreuung hinzugezogen werden. Auch weitere Nicht-Fachkräfte, die der Gruppe oder dem Träger bekannt sind, können zur Überbrückung dringender Personalengpässe eingesetzt werden, dazu gehören beispielsweise:

  • „Bufdis“ (Teilnehmer und Teilnehmerinnen am Bundesfreiwilligendienst)
  • Teilnehmer und Teilnehmerinnen am freiwilligen sozialen Jahr (FSJ)
  • Anbieter von Musik-, Theater- und Sportaktivitäten
  • Kindergruppenleiter und Kindergruppenleiterinnen
  • Jugendliche, die bereits Erfahrung in der Begleitung von Kindergruppen gesammelt haben (JuleiCa-/Jugendleiter/in-Card)
  • Studenten oder Studentinnen
  • Praktikanten oder Praktikantinnen
  • Ehrenamtliche

Die eingesetzten Personen sind einer erfahrenen Gruppenleitung als Unterstützung zuzuordnen. Sie müssen der Einrichtungsaufsicht angezeigt werden. Dazu ist eine Eigenerklärung nach § 3 Abs. 7 RV Tag erforderlich die die Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses bis auf Weiteres ersetzt (Muster im Anhang des Jugend-Rundschreibens 1/2015). Die Nicht-Fachkräfte müssen ab einem Einsatz von über 3 Monaten im ISBJ-Personal-Modul gemeldet werden.

Grundsätzlich gelten derzeit die in den Betreuungsverträgen vereinbarten Öffnungs-/Betreuungszeiten. Sofern Sie diese Zeiten bspw. aufgrund von Personalausfällen und trotz Ausschöpfung aller Möglichkeiten nicht realisieren können, gehen Sie bitte mit der Kita-Aufsicht und ihrer gewählten Elternvertretung ins Gespräch. Bitte beachten Sie: Abweichungen von den Öffnungs-/Betreuungszeiten bedürfen der Zustimmung der Kita-Aufsicht.

(Stand: 10. Dezember 2020)

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Berliner Kindertagespflegepersonen können sich ab sofort kostenfrei zu steuerrechtlichen Fragen beraten lassen. Finanziert wird das Angebot durch die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie. Interessenten müssen sich dafür bei der Landesberatungsstelle für Kindertagespflege von „Familien für Kinder“:https://familien-fuer-kinder.de/ anmelden. Die Beratung erfolgt durch das Team von „mein steuerberater“.

Voraussetzung für eine kostenlose Beratung ist, dass die Kindertagespflegeperson im Besitz einer gültigen Pflegeerlaubnis ist. Die Beratung erfolgt ausschließlich zu steuerrechtlichen Fragen, die sich aus Tätigkeiten einer Kindertagespflegeperson ergeben. Das Team von „mein steuerberater“ beschränkt sich auf die Beratung, es ist nicht beauftragt, Steuererklärungen zu erstellen.

Hier erhalten Sie weitere Informationen zur kostenfreien Beratung zu steuerrechtlichen Fragen für Berliner Kindertagespflegepersonen.

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Zur Vermeidung von Infektionen sollten Sie in den Kitas die Kinder mit Blick auf die aktuelle Situation an die allgemeinen hygienischen Gepflogenheiten besonders erinnern:

  • regelmäßiges gründliches Händewaschen,
  • Hand-Gesicht-Kontakt vermeiden,
  • Husten und Niesen nur in die Armbeuge

Weitere Hinweise bietet der aktuelle Musterhygieneplan.

Weitere Informationen für Bildungseinrichtungen bietet die Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Zu den wichtigen Hygienemaßnahmen bietet die BZgA in DIN-A4 und DIN-A3 Format Merkblätter in deutscher und englischer Sprache zum Download und Ausdruck an unter: https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/

Für Kindergärten stellt die BZgA darüber hinaus Anleitungen und Abbildungen zum richtigen Händewaschen, richtigem Niesen und Husten sowie zu weiteren Hygienemaßnahmen zum Herunterladen und als Ausdruck bereit unter: https://www.infektionsschutz.de/mediathek/infografiken.html

Altersgerechte Filmmaterialien gibt es unter: https://www.infektionsschutz.de/mediathek/filme/filme-fuer-kinder.html

(Stand: 20. November 2020)

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Dokumente

32. Trägerinformation

Ab dem 9. März.2021 öffnen die Berliner Kitas im eingeschränkten Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen.

PDF-Dokument (409.5 kB) - Stand: 1. März 2021

31. Trägerinformation

Impfung und Datenschutz

PDF-Dokument - Stand: 1. März 2021

30. Trägerinformation

Abholung der Schnelltests von den Schulen

PDF-Dokument - Stand: 26. Februar 2021

29. Trägerinformation

Hinweise zum geplanten Impfverfahren für Beschäftigte in Kindertageseinrichtungen

PDF-Dokument - Stand: 26. Februar 2021

28. Trägerinformation mit Hinweisen zur Teststrategie

PDF-Dokument (1.0 MB) - Stand: 24. Februar 2021

Testlegitimation zur Durchführung einer symptomfreien Corona-Testung

PDF-Dokument (210.5 kB) - Stand: 24. Februar 2021

27. Trägerinformation über den Beschluss zur Erweiterung der Notbetreuung sowie die Bereitstellung von Schnelltests und FFP2-Masken

Enthält auch
  • Anlage 1: Berliner Teststrategie
  • Anlage 2: Erklärung zur Abholung
  • Anlage 3: Gebrauchsanleitung Schnelltests
  • Anlage 4: Schnelltestausgabe in den Jugendämtern für die / Ansprechpartner/innen Bezirke

PDF-Dokument (1.2 MB) - Stand: 12. Februar 2021

Trägerschreiben zur Umsetzung der Vereinbarung zu Risikokindern und -beschäftigen in Kitas

PDF-Dokument (425.2 kB) - Stand: 5. Februar 2021

Vereinbarung zur Ergänzung der RV Tag bezüglich Risikokindern und -beschäftigten in Kitas

PDF-Dokument - Stand: 5. Februar 2021

26. Trägerinformation für die Berliner Kindertags- und Kindertagespflegestätten

PDF-Dokument (524.0 kB) - Stand: 29. Januar 2021

Antrag auf Notbetreuung ab dem 25. Januar 2021

Der Antrag ist von den Eltern mit den Angaben zum Betreuungsanpruch (Systemrelevanz, Alleinerziehend, besonderer pädagogischer Bedarf) und dem Stundenbedarf auszufüllen.

PDF-Dokument - Stand: 22. Januar 2021

Muster Bescheinigung Antrag Kinderkrankengeld

Ist von der Kita auszufüllen, wenn Eltern diese Bescheinigung bei ihrer Krankenkasse einreichen müssen.

PDF-Dokument (47.8 kB) - Stand: 21. Januar 2021

25. Trägerinformation für die Berliner Kindertags- und Kindertagespflegestätten

PDF-Dokument - Stand: 21. Januar 2021

24. Trägerinformation für die Berliner Kindertags- und Kindertagespflegestätten

PDF-Dokument (400.7 kB) - Stand: 7. Januar 2021

23. Trägerinformation mit ergänzenden Erläuterungen zur aktuellen Regelung

PDF-Dokument (428.5 kB) - Stand: 30. Dezember 2020

22. Trägerinformation – Betreuungsbetrieb im Land Berlin ab dem 16.12.2020

PDF-Dokument (397.7 kB) - Stand: 14. Dezember 2020

21. Trägerinformation - Einsatz mobiler Schnellteststellen an Kitas

PDF-Dokument (273.2 kB) - Stand: 11. Dezember 2020

Einverständniserklärung Antigenschnelltest und PCR 21Dx

PDF-Dokument - Stand: 4. Dezember 2020

20. Trägerinformation zum Regelbetrieb aller Kindertageseinrichtungen im Land Berlin

PDF-Dokument - Stand: 4. Dezember 2020

Musterhygieneplan Kita

PDF-Dokument (438.0 kB) - Stand: 20. November 2020

19. Trägerinformation zum Regelbetrieb aller Kindertageseinrichtungen im Land Berlin

PDF-Dokument (446.6 kB) - Stand: 6. November 2020

18. Trägerinformation zum Regelbetrieb aller Kindertageseinrichtungen im Land Berlin

PDF-Dokument - Stand: 21. August 2020

17. Trägerinformation zum Regelbetrieb aller Kindertageseinrichtungen im Land Berlin

PDF-Dokument (412.6 kB) - Stand: 10. Juli 2020

16. Trägerinformation zum Regelbetrieb aller Kindertageseinrichtungen im Land Berlin

PDF-Dokument (267.1 kB) - Stand: 10. Juni 2020

15. Trägerinformation zum eingeschränkten Betreuungsbetrieb aller Kindertageseinrichtungen im Land Berlin

PDF-Dokument - Stand: 4. Juni 2020

14. Trägerinformation zum eingeschränkten Betreuungsbetrieb (Notbetreuung) aller Kindertageseinrichtungen im Land Berlin

PDF-Dokument - Stand: 25. Mai 2020

13. Trägerinformation zum eingeschränkten Betreuungsbetrieb (Notbetreuung) aller Kindertageseinrichtungen im Land Berlin

PDF-Dokument (283.8 kB) - Stand: 12. Mai 2020

Empfehlungen für Kitas und Kindertagespflege der Deutschen Gesetzlichen Unfallkasse (DGUV)

PDF-Dokument - Stand: Juli 2020

Empfehlungen zur Empfehlungen zur Mundhygiene für Kitas und Kindertagespflege des Instituts für Hygiene und Öffentliche Gesundheit der Universität Bonn (BZÖG)

PDF-Dokument - Stand: September 2020