Corona-Informationen

Die Schulen sind bis zu den Ferien im pandemiebedingten Regelbetrieb mit vollständigen Lerngruppen. Die Präsenzpflicht bleibt aufgehoben, es besteht weiterhin eine Testpflicht für die Schulgemeinschaft.

Die Kitas und Einrichtungen der Kindertagespflege sind für alle Familien und Kinder geöffnet, spätestens ab dem 21. Juni gilt der Regelbetrieb.

Hotline zum Schulbetrieb (bis 13 Uhr) +49 30 90227-6000 | Hotline zum Kitabetrieb (bis 13 Uhr) +49 30 90227-6600

Inhaltsspalte

Informationen zu Kitas und Kindertagespflege

Teaserbild Kita Spielzeug
Bild: Depositphotos/@ Agigulf1

Kita-Hotline für Eltern

Die Berliner Kitas kehren zum 21. Juni 2021 zum Regelbetrieb mit vollem Betreuungsumfang zurück. Seit dem 17. Mai wird in den Kitas bereits ein eingeschränkter Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen angeboten.

Erste Ansprechpartner für Eltern sind die jeweilige Kita-Leitung und der Kita-Träger. Für darüber hinausgehende Fragen hat die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie ein Info-Telefon für Eltern von Kita-Kindern geschaltet:

Mo – Fr: 9 Uhr bis 13 Uhr
Tel.: +49 30 90227-6600

oder per E-Mail an kita.notfallbetreuung@senbjf.berlin.de

Kita-Träger werden gebeten, sich per Email oder fernmündlich an die zuständigen Mitarbeiter/-innen der Kita-Aufsicht zu wenden.

Informationen für Eltern

Seit dem 17. Mai sind die Angebote der Kindertagesförderung wieder für alle Berliner Familien und Kinder geöffnet.

Zum 21. Juni 2021 kehren alle Berliner Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegen wieder zum Regelbetrieb zurück. Alle Kinder erhalten dann den Betreuungsumfang gemäß ihres Kita-Gutscheins. Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte unserer Information zur Wiederaufnahme des Kita-Regelbetriebs vom 16. Juni 2021

English Parental information on the resumption of regular operations on 21 June 2021
Français Information aux parents sur la reprise des opérations régulières le 21 juin 2021
Español Información para los padres sobre la reanudación del funcionamiento regular a partir del 21 de junio 2021
Türkçe 21 Haziran 2021’de normal faaliyetlerin yeniden başlamasına ilişkin ebeveyn bilgileri
русский - Russian Информация для родителей относительно возобновления работы детских садов от 21 июня 2021 г. в стандартном режиме
Polski Informacja dla rodziców, dotycząca powrotu przedszkoli do pracy w trybie normalnym od 21 czerwca 2021
Български Информация за родителите относно възобновяването на редовнaтa оперативна дейност от 21 юни 2021 г
Romania Informațiile părinților despre preluarea programului de activitate normal din 21 Iunie 2021
Serbia Informacija roditeljima, za redovnog rada u vrticima od 21.Juna 2021
Tiếng Việt Thông tin dành cho các bậc phụ huynh về việc mở cửa trường học trở lại như thường lệ vào ngày 21.06.2021
arabisch - Arabische Liga معلومات للوالدين حول استئناف العمل المنتظم الإعتيادي في مراكز الرعاية النهارية/الروضة بحلول 21 يونيو/حزيران 2021
Farsi - Persisch اطلاعات برای والدین، پدرها و مادر های عزیزدر مورد از سرگیری و اغاز جدید فعالیتهای منظم کودکستان ها در 21 جون سال 2021
Kurdisch: Agahiyên ji bo dêûbavan ên li ser vegera bo xebata asayî ya piştî 21ê Hezîrana 2021an

(Stand: 16. Juni 2021)

zuklappen

Kinder mit Erkältungssymptomatik werden aktuell nicht betreut. Dies betrifft auch Kinder mit Husten oder Schnupfen ohne Fieber.

Damit Kinder die Kita trotz leichter Erkältungssymptome besuchen können, besteht die Möglichkeit der Vorlage eines negativen Testergebnisses bzw. einer entsprechenden Eigenerklärung. Zum Nachweis des Nichtvorliegens einer Corona-Infektion genügt dabei die einmalige Vorlage einer negativen Testung. Eine tägliche Bestätigung eines negativen Testergebnisses bzw. eine tägliche Wiederholung von Tests ist nicht erforderlich.

Den Trägern haben wir insgesamt 500.000 Selbsttests für Kitakinder zur Aushändigung an die Eltern zur Verfügung gestellt. Bitte beachten Sie:
  • Die Testabnahme erfolgt durch Sie selbst und nicht durch das Kitapersonal.
  • Die Tests werden bei Bedarf ausgehändigt, damit Sie ihr Kind anlassbezogen testen können.

Soweit Ihnen ein Test ausgehändigt wird, bitten wir Sie nachdrücklich, das Anleitungsvideo der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie zur Handhabung des Tests zu beachten, um Anwendungsfehler zu vermeiden.

Alternativ kann das Ergebnis eines aktuellen negativen Schnelltests/Selbst-tests vorgewiesen werden. Die Durchführung und Aktualität des Tests sind durch Eigenerklärung oder Bescheinigung der Teststelle zu bestätigen.

(5. Mai 2021)

zuklappen

Kinder, die zu einer sogenannten Risikogruppe gehören, können oft aus gesundheitlichen Gründen nicht am regulären Kitaangebot teilnehmen oder nutzen es nur sehr eingeschränkt. Gleiches kann Kinder betreffen, deren Eltern, Großeltern oder Geschwister zu einer Risikogruppe gehören, wenn sie in einem gemeinsamen Haushalt leben. Hiermit gehen vielfältige Belastungen für alle Betroffenen einher.

Damit auch diese Kinder wieder Zugang zu frühkindlicher Bildung und Betreuung erhalten und ihre Eltern entlastet werden, hat das Land Berlin mit seinen Vertragspartnern eine Vereinbarung geschlossen, die eine Betreuung in einem besonders geschützten Rahmen (kleine, stabile Gruppen, ggf. an einem anderen Ort) ermöglicht.

Voraussetzung für die Inanspruchnahme ist ein ärztlich attestiertes erhöhtes Risiko für einen schweren Covid-19-Krankheitsverlauf für das Kind oder eine im gleichen Haushalt lebende Person.

Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem Schreiben vom 12. März 2021, bei Fragen schreiben Sie eine E-Mail an kita-risikomittel@senbjf.berlin.de

(Stand: 26. März 2021)

zuklappen

Mit der am 23. April in Kraft getretenen Ergänzung des Infektionsschutzgesetzes wurde der Anspruch auf Kinderkrankengeld für 2021 nochmals ausgeweitet. Der Anspruch auf Kinderkrankengeld steigt von 20 Tagen pro Elternteil und Kind auf 30 Tage und damit für Elternpaare pro Kind auf 60 Tage. Auch für Alleinerziehende verdoppelt sich der Anspruch pro Kind von 30 auf nun 60 Tage. Bei mehreren Kindern gilt ein Anspruch von maximal 65 Tagen pro Elternteil, bei Alleinerziehenden maximal 130 Tage.

Ein Anspruch auf das pandemiebedingt erweiterte Kinderkrankengeld besteht nicht nur dann, wenn das eigene Kind krank ist, sondern auch, wenn die Kinderbetreuung zu Hause erforderlich ist, weil die Kita pandemiebedingt geschlossen oder einzelne Kitagruppen in Quarantäne sind. Dabei haben auch Notbetreuungsberechtigte grundsätzlich einen Anspruch auf das Kinderkrankengeld, wenn sie ihre Kinder, unserer Empfehlung folgend, zuhause betreuen. Wie bisher beträgt das Kinderkrankengeld bis zu 90 Prozent des entfallenen Nettoarbeitslohns.

Den Antrag auf Kinderkrankengeld stellen Sie bei Ihrer Krankenkasse. Dort erhalten Sie auch die entsprechenden Antragsformulare. Die Krankenkasse verlangt hierbei ggf. auch die Vorlage einer Bescheinigung Ihrer Kita. Hier finden Sie ein entsprechendes Muster. Die Kitas wurden von uns gebeten, Ihnen bei Bedarf diese Bescheinigung auszustellen.

Einzelheiten entnehmen Sie bitte unserer ergänzenden Informationen zum erweiterten Kinderkrankengeld

Zusätzliche Informationen zum erweiterten Kinderkrankengeld finden Sie auf der Website des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Sollten Sie nicht anspruchsberechtigt sein (z. B. als Privatversicherter) können Sie alternativ ggf. einen Entschädigungsanspruch nach § 56 Abs. 1a Infektionsschutzgesetz (IfSG) geltend machen.

(Stand: 12. Mai 2021)

zuklappen

Zum Stand 17. Juni 2021 sind bei der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie folgende Corona-bedingte Einschränkungen in den Berliner Kitas gemeldet:

Kitas in Berlin gesamt Kitas mit Teil- oder Komplettschließungen (in %)
2.766 4 (0,14 %)
Davon:
Kitas mit Gruppenschließungen vorübergehend geschlossene Kitas* *davon Kitas über 60 Plätze *davon Kitas unter 60 Plätze
2 (0,07 %) 2 (0,07 %) 1 1
zuklappen

Informationen für Kitas, Kindertagespflege und Fachkräfte

Beschäftigte im Bereich der Kindertagesbetreuung sind gemäß der Coronavirus-Impfverordnung des Bundes der Prioritätsgruppe 2 zugeordnet.

Die vergebenen Impfcodes behalten auch trotz AstraZeneca-Impfstopp nach Angaben der Gesundheitsverwaltung ihre Gültigkeit. Der bereitgestellte Impfcode kann damit für eine neue Terminbuchung bzw. Umbuchung genutzt werden.

Wenn Sie Ihre Erstimpfung mit AstraZeneca hatten und jünger als 60 Jahre sind?

Sofern Sie bereits eine erste Impfung erhalten haben, besteht eine Berechtigung für eine Zweitimpfung, unabhängig von der Impfpriorität. Im Verlauf des Monats April rechnet das Paul-Ehrlich-Institut mit Daten über die Wirksamkeit kombinierter Impfstoffe, also z. B. für den Fall, dass der Zweitimpfungstermin mit Biontech/Pfizer oder Moderna durchgeführt wird, obwohl die Erstimpfung mit AstraZeneca durchgeführt wurde.

Personen unter 60 Jahren, die gemeinsam mit dem impfenden Arzt nach sorgfältiger Aufklärung, ärztlichem Ermessen und individueller Risikoanalyse zu einer einvernehmlichen Entscheidung kommen, können sich auch mit AstraZeneca impfen lassen. Dies ist jedoch ausschließlich in Arztpraxen möglich, die am entsprechenden Modellprojekt teilnehmen.

Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem Schreiben zu den Auswirkungen der Impfstoffaussetzung von AstraZeneca für Personen unter 60 Jahren.

(Stand: 1. April 2021)

zuklappen

Dienstpersonal in Berliner Kitas mit Corona-Fällen kann per Schnelltest auf das Covid-19-Virus getestet werden. Die Senatsverwaltung für Gesundheit stellt bis zu acht mobile Teststellen einschließlich des erforderlichen, medizinisch qualifizierten Personals zur Verfügung. Pro mobiler Teststelle sind bis zu 200 Tests täglich möglich. Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie legt den Einsatzort je nach aktueller Lage in Abstimmung mit den bezirklichen Gesundheitsämtern fest.

Die Ressourcen der mobilen Testteams mit Kapazitäten von 200 Tests/Tag sollten möglichst Ressourcen schonend eingesetzt werden. Aufgrund der Betriebsgröße ist ein Besuch von Einrichtungen mit bis zu fünf Mitarbeitenden durch ein mobiles Testteam nicht möglich. Diese Mitarbeitenden können eine der zwölf Teststellen (pro Bezirk eine Teststelle) nutzen, die bis zum 31. Januar 2021 täglich – auch an Sonn- und Feiertagen – von 10 bis 18 Uhr in allen Bezirken geöffnet sind. Bitte besorgen Sie sich für die Teststelle Ihrer Wahl (es muss nicht der eigene Bezirk sein) telefonisch einen Testtermin. Das Schreiben mit den Telefonnummern der bezirklichen Teststellen haben wir an alle Träger verschickt. Vor Ort wird eine Bescheinigung über das Testergebnis ausgestellt, die Ihnen ermöglicht, die Arbeit anzutreten, wenn Sie negativ getestet werden.

(Stand: 2. Dezember 2020)

zuklappen

Sofern es in Ihrer Einrichtung zu erhöhten Personalausfällen kommt, können mit der Einrichtungsaufsicht Kontakt aufnehmen und Maßnahmen zur befristeten Anpassung des Betreuungsbetriebs abstimmen.

Zur Sicherstellung der Aufsichtspflicht können Eltern oder Mitglieder des erweiterten Familienkreises der Kinder derselben Kitagruppe zur Betreuung hinzugezogen werden. Auch weitere Nicht-Fachkräfte, die der Gruppe oder dem Träger bekannt sind, können zur Überbrückung dringender Personalengpässe eingesetzt werden, dazu gehören beispielsweise:

  • „Bufdis“ (Teilnehmer und Teilnehmerinnen am Bundesfreiwilligendienst)
  • Teilnehmer und Teilnehmerinnen am freiwilligen sozialen Jahr (FSJ)
  • Anbieter von Musik-, Theater- und Sportaktivitäten
  • Kindergruppenleiter und Kindergruppenleiterinnen
  • Jugendliche, die bereits Erfahrung in der Begleitung von Kindergruppen gesammelt haben (JuleiCa-/Jugendleiter/in-Card)
  • Studenten oder Studentinnen
  • Praktikanten oder Praktikantinnen
  • Ehrenamtliche

Die eingesetzten Personen sind einer erfahrenen Gruppenleitung als Unterstützung zuzuordnen. Sie müssen der Einrichtungsaufsicht angezeigt werden. Dazu ist eine Eigenerklärung nach § 3 Abs. 7 RV Tag erforderlich die die Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses bis auf Weiteres ersetzt (Muster im Anhang des Jugend-Rundschreibens 1/2015). Die Nicht-Fachkräfte müssen ab einem Einsatz von über 3 Monaten im ISBJ-Personal-Modul gemeldet werden.

Grundsätzlich gelten derzeit die in den Betreuungsverträgen vereinbarten Öffnungs-/Betreuungszeiten. Sofern Sie diese Zeiten bspw. aufgrund von Personalausfällen und trotz Ausschöpfung aller Möglichkeiten nicht realisieren können, gehen Sie bitte mit der Kita-Aufsicht und ihrer gewählten Elternvertretung ins Gespräch. Bitte beachten Sie: Abweichungen von den Öffnungs-/Betreuungszeiten bedürfen der Zustimmung der Kita-Aufsicht.

(Stand: 10. Dezember 2020)

zuklappen

Zur Vermeidung von Infektionen sollten Sie in den Kitas die Kinder mit Blick auf die aktuelle Situation an die allgemeinen hygienischen Gepflogenheiten besonders erinnern:

  • regelmäßiges gründliches Händewaschen,
  • Hand-Gesicht-Kontakt vermeiden,
  • Husten und Niesen nur in die Armbeuge

Weitere Hinweise bietet der aktuelle Musterhygieneplan.

Weitere Informationen für Bildungseinrichtungen bietet die Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Zu den wichtigen Hygienemaßnahmen bietet die BZgA in DIN-A4 und DIN-A3 Format Merkblätter in deutscher und englischer Sprache zum Download und Ausdruck an unter: https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/

Für Kindergärten stellt die BZgA darüber hinaus Anleitungen und Abbildungen zum richtigen Händewaschen, richtigem Niesen und Husten sowie zu weiteren Hygienemaßnahmen zum Herunterladen und als Ausdruck bereit unter: https://www.infektionsschutz.de/mediathek/infografiken.html

Altersgerechte Filmmaterialien gibt es unter: https://www.infektionsschutz.de/mediathek/filme/filme-fuer-kinder.html

(Stand: 20. November 2020)

zuklappen
Grundsätzlich gilt, wie bisher auch, dass
  • erkrankte Kinder nicht in die Kita gehören
  • Eltern verpflichtet sind, die Kita über eine Erkrankung des Kindes zu informieren
  • ein in der Kita erkranktes Kind von den Eltern abgeholt werden muss

Bestehen bei einem Kind Anzeichen für eine akute Atemwegsinfektion, wie sie auch für eine Covid-19-Erkrankung kennzeichnend sind, dürfen Kinder die Kita nicht besuchen. Personen, bei denen der Verdacht einer Erkrankung besteht, ist der Zutritt zu den Kitas und Kindertagespflegestellen untersagt.

Mögliche Symptome können sein:
  • Gliederschmerzen,
  • unübliche Kopfschmerzen,
  • Abgeschlagenheit,
  • Schüttelfrost,
  • Fieber,
  • Kurzatmigkeit,
  • Verlust des Geruchs- oder Geschmackssinns.

Die Leitungen der Kindertagesstätten sind verpflichtet, den Verdacht einer Erkrankung unverzüglich dem Gesundheitsamt zu melden, wenn sowohl das klinische Bild als auch ein wahrscheinlicher epidemiologischer Zusammenhang auf eine mögliche Corona-Erkrankung schließen lassen. Die vom Robert-Koch-Institut veröffentlichten Empfehlungen sind hierbei zu berücksichtigen.

Von den akuten Atemwegsinfektionen sind die einfachen Erkältungskrankheiten, verbunden mit einem Schnupfen oder Husten ohne Fieber zu unterscheiden. In diesen Fällen gibt es keinen unmittelbaren Anlass, das Kind nicht zu betreuen. Ein genereller Ausschluss von der Betreuung ist nicht zulässig. Kinder mit erhöhter Temperatur dürfen die Kita erst nach 24 Stunden Symptomfreiheit wieder besuchen. Soweit ein Kind positiv auf Corona getestet wurde, muss der Wiederaufnahme (frühestens nach 10-tägiger Quarantäne) eine 48-stündige Symptomfreiheit vorausgehen.

Ist eine SARS-CoV-2-Infektion innerhalb der Familie eines Kindes festgestellt worden, darf das betreffende Kind die Kita nicht besuchen. Gleiches gilt, wenn es Kontakt zu infizierten Personen hatte und noch keine 14 Tage vergangen sind. Wartet ein Familienmitglied auf ein Testergebnis, weil es Kontakt zu einer infizierten Person hatte, hat selbst aber keine Krankheitssymptome, kann das Kind ebenfalls nicht in der Kita betreut werden.

Kinder, die aus einem Risikogebiet zurückgekommen sind, müssen sich für 14 Tage in häusliche Quarantäne begeben und das Gesundheitsamt informieren. Die Verantwortung für die Umsetzung dieser Regelungen obliegt den Eltern. Liegt ein negativer Test auf SARS-CoV-2 vor, sind die betreffenden Personen von der Anzeigepflicht ggü. dem jeweiligen Gesundheitsamt und von der Quarantänepflicht ausgenommen.

Die Kita ist nicht dafür zuständig, etwaige Reiseziele der Familien zu ermitteln und darf keine Erklärung zum Aufenthalt abfordern. Erlangt die Kita Kenntnis über einen entsprechenden Sachverhalt, kann sie die Eltern nochmals auf ihre Verantwortung hinweisen und bei Vorliegen einer Quarantäneauflage die Betreuung des Kindes ablehnen, bis ein negatives Testergebnis vorliegt.

Für Kinder aus Risikogruppen sind individuelle Lösungen in Absprache mit den Eltern und den behandelnden Ärzt:innen zu finden.

Für die Wiederaufnahme des Kindes ist kein ärztliches Attest erforderlich. Zur Wiederaufnahme nach Atemwegsinfekten sollten die Kinder immer anhaltend fieberfrei sein. Eltern sind gehalten, in einer Selbsterklärung zu bestätigen, dass ihr Kind seit 48 Stunden symptomfrei ist.

(Stand: 10. Dezember 2020)

zuklappen

In den nachstehenden Grafiken haben wir für Sie veranschaulicht, wie Sie bei einem Corona-Fall in der Kita am besten vorgehen, wen Sie informieren sollten und wie Sie feststellen können, wer als enger Kontakt gilt.

(Stand: 04. Januar 2020)

zuklappen
Sollte sich ein Corona-Erkrankungsverdacht bestätigen, ist es notwendig, dass die Kitaleitung umgehend Die Allgemeinverfügungen der Berliner Gesundheitsämter ermöglichen es, dass Kita-Leitungen bezogen auf die Situation des Einzelfalls den jeweiligen Mitarbeitenden und den Familien (auf Veranlassung des Gesundheitsamtes) mitteilen, dass die Kinder, bzw. die Mitarbeitenden zu Hause bleiben müssen (Anord-nung der Quarantäne), weil
  • das Gesundheitsamt mitgeteilt hat, dass die Kinder einer Gruppe aufgrund eines konkreten Falles Kontaktpersonen 1. Grades sind (für 14 Tage nach letztem Kontakt zur infizierten Person)
  • ein Kind Verdachtsperson ist, da es typische Symptome zeigt und ein Arzt oder das Gesundheitamt einen Test angeordnet hat (bis zum Vorliegen des Testergebnisses des betroffenen Kindes), bzgl. der anderen Kinder der Gruppe wird je nach spezieller Situation im Einzelfall entschieden.
  • ein Kind positiv getestet wurde (für 14 Tage nach letztem Kontakt zur infizierten Person)

Die konkrete Identifikation der betroffenen Mitarbeiter/innen und Kinder soll dabei auf Basis individueller Prüfungen und Bewertungen stattfinden.

(Stand: 10. Dezember 2020)

zuklappen

Manche Eltern zögern, ihr Kind wieder in die Kita zu schicken. Ein Grund dafür kann bspw. die Zugehörigkeit des Kindes, der Eltern oder anderer Mitglieder der häuslichen Gemeinschaft zu einer Corona-Risikogruppe sein.

Die Träger sind laut KitaFöG verpflichtet, das Jugendamt ab dem zehnten Tage der unentschuldigten Nichtteilnahme an der Förderung zu informieren. Gleiches gilt auch für andere Fälle der längerfristigen Nicht- oder nur teilweisen Nutzung der finanzierten Förderung. Unter einer längerfristigen Nichtnutzung ist ein entschuldigtes (nachvollziehbar begründetes) Fehlen zu verstehen, das länger als sieben Wochen andauert.

Nach Ablauf der Frist ist der Träger verpflichtet, das zuständige Jugendamt über die Nichtnutzung des Platzes zu informieren. Das Jugendamt informiert sich dann bei den Eltern über die Gründe für die Nichtnutzung, bevor eine Entscheidung über eine eventuelle Beendigung der Gutscheinfinanzierung für die Zukunft getroffen wird. Die Beendigung der Finanzierung mit der Folge der Kündigung des Betreuungsvertrages kann nur ein letzter Schritt sein. Die beteiligten Jugendämter, Träger, Einrichtungen sollten sich daher mit den Eltern über die Voraussetzungen und den Zeitpunkt für eine mögliche Wiederaufnahme beraten.

(Stand: 15. Februar 2021)

zuklappen

Dokumente

43. Trägerinformation

  • Beendigung des eingeschränkten Regelbetriebs in der Kindertagesbetreuung
  • Ab dem 21. Juni 2021 kehren alle Berliner Einrichtungen der Kindertagesförderung wieder zum Regelbetrieb – unter Beachtung der aus der Covid-19 Pandemie resultierenden Erfordernisse – zurück.

PDF-Dokument - Stand: 16. Juni 2021

42. Trägerinformation

  • Rückkehr zum Regelbetrieb
  • Kita-Reisen / Kita-Übernachtungen
  • Sommer- und Abschlussfeste
  • Abfrage zur Auslastung und zum Bestand an Coronatests

PDF-Dokument (389.8 kB) - Stand: 8. Juni 2021

41. Trägerinformation

Kita-Übernachtungen und Kita-Reisen

PDF-Dokument (108.9 kB) - Stand: 2. Juni 2021

40. Trägerinformation

PDF-Dokument (167.8 kB) - Stand: 11. Mai 2021

Ergänzende Informationen zum erweiterten Kinderkrankengeld

39. Trägerinformation

  • schrittweise Öffnung der Kindertagesstätten
  • Ausgabe von Selbsttests für das pädagogische Personal
  • Abfrage zur Notversorgung und zum Bestand an Coronatests
  • Information zu Speichel-Selbsttests für Kinder

PDF-Dokument (410.9 kB) - Stand: 5. Mai 2021

38. Trägerinformation

PDF-Dokument (420.7 kB) - Stand: 16. April 2021

37. Trägerinformation - Schließung der Kindertageseinrichtungen

PDF-Dokument (777.4 kB) - Stand: 1. April 2021

36. Trägerinformation

PDF-Dokument (430.0 kB) - Stand: 26. März 2021

Musterhygieneplan Corona für die Berliner Tageseinrichtungen für Kinder und Kindertagespflegestellen

Ergänzung zum Hygieneplan nach § 36 Infektionsschutzgesetz

PDF-Dokument (440.2 kB) - Stand: 22. März 2021

Trägerschreiben zur Umsetzung der Covid-19-Eindämmungsmaßnahmen

für Angebote der Hilfen zur Erziehung, anderer Jugendhilfeleistungen und für Angebote der Jugendarbeit, der Jugendverbandsarbeit und der Jugendsozialarbeit

PDF-Dokument (640.5 kB) - Stand: 24. März 2021

35. Trägerinformation

Zur Wiederaufnahme der Impfung mit AstraZeneca

PDF-Dokument (135.6 kB) - Stand: 16. März 2021

34. Trägerinformation

Zur Aussetzung der Impfung mit AstraZeneca

PDF-Dokument (504.1 kB) - Stand: 16. März 2021

33. Trägerinformation

Zur Abholung der persönlichen Schutzausrüstung für zu Tester:innen geschultes Kita-Personal

PDF-Dokument (712.1 kB) - Stand: 10. März 2021

32. Trägerinformation

Ab dem 9. März.2021 öffnen die Berliner Kitas im eingeschränkten Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen.

PDF-Dokument (409.5 kB) - Stand: 1. März 2021

31. Trägerinformation

Impfung und Datenschutz

PDF-Dokument - Stand: 1. März 2021

30. Trägerinformation

Abholung der Schnelltests von den Schulen

PDF-Dokument - Stand: 26. Februar 2021

29. Trägerinformation

Hinweise zum geplanten Impfverfahren für Beschäftigte in Kindertageseinrichtungen

PDF-Dokument - Stand: 26. Februar 2021

28. Trägerinformation mit Hinweisen zur Teststrategie

PDF-Dokument (1.0 MB) - Stand: 24. Februar 2021

Testlegitimation zur Durchführung einer symptomfreien Corona-Testung

PDF-Dokument (210.5 kB) - Stand: 24. Februar 2021

27. Trägerinformation über den Beschluss zur Erweiterung der Notbetreuung sowie die Bereitstellung von Schnelltests und FFP2-Masken

Enthält auch
  • Anlage 1: Berliner Teststrategie
  • Anlage 2: Erklärung zur Abholung
  • Anlage 3: Gebrauchsanleitung Schnelltests
  • Anlage 4: Schnelltestausgabe in den Jugendämtern für die / Ansprechpartner/innen Bezirke

PDF-Dokument (1.2 MB) - Stand: 12. Februar 2021

Trägerschreiben zur Umsetzung der Vereinbarung zu Risikokindern und -beschäftigen in Kitas

PDF-Dokument (425.2 kB) - Stand: 5. Februar 2021

Vereinbarung zur Ergänzung der RV Tag bezüglich Risikokindern und -beschäftigten in Kitas

PDF-Dokument (370.0 kB) - Stand: 5. Februar 2021

26. Trägerinformation für die Berliner Kindertags- und Kindertagespflegestätten

PDF-Dokument (524.0 kB) - Stand: 29. Januar 2021

Antrag auf Notbetreuung ab dem 25. Januar 2021

Der Antrag ist von den Eltern mit den Angaben zum Betreuungsanpruch (Systemrelevanz, Alleinerziehend, besonderer pädagogischer Bedarf) und dem Stundenbedarf auszufüllen.

PDF-Dokument - Stand: 22. Januar 2021

Muster Bescheinigung Antrag Kinderkrankengeld

Ist von der Kita auszufüllen, wenn Eltern diese Bescheinigung bei ihrer Krankenkasse einreichen müssen.

PDF-Dokument (47.8 kB) - Stand: 21. Januar 2021

25. Trägerinformation für die Berliner Kindertags- und Kindertagespflegestätten

PDF-Dokument - Stand: 21. Januar 2021

24. Trägerinformation für die Berliner Kindertags- und Kindertagespflegestätten

PDF-Dokument (400.7 kB) - Stand: 7. Januar 2021

23. Trägerinformation mit ergänzenden Erläuterungen zur aktuellen Regelung

PDF-Dokument (428.5 kB) - Stand: 30. Dezember 2020

22. Trägerinformation – Betreuungsbetrieb im Land Berlin ab dem 16.12.2020

PDF-Dokument (397.7 kB) - Stand: 14. Dezember 2020

21. Trägerinformation - Einsatz mobiler Schnellteststellen an Kitas

PDF-Dokument (273.2 kB) - Stand: 11. Dezember 2020

Einverständniserklärung Antigenschnelltest und PCR 21Dx

PDF-Dokument (413.0 kB) - Stand: 4. Dezember 2020

20. Trägerinformation zum Regelbetrieb aller Kindertageseinrichtungen im Land Berlin

PDF-Dokument (458.9 kB) - Stand: 4. Dezember 2020

19. Trägerinformation zum Regelbetrieb aller Kindertageseinrichtungen im Land Berlin

PDF-Dokument (446.6 kB) - Stand: 6. November 2020

18. Trägerinformation zum Regelbetrieb aller Kindertageseinrichtungen im Land Berlin

PDF-Dokument - Stand: 21. August 2020

17. Trägerinformation zum Regelbetrieb aller Kindertageseinrichtungen im Land Berlin

PDF-Dokument (412.6 kB) - Stand: 10. Juli 2020

16. Trägerinformation zum Regelbetrieb aller Kindertageseinrichtungen im Land Berlin

PDF-Dokument (267.1 kB) - Stand: 10. Juni 2020

15. Trägerinformation zum eingeschränkten Betreuungsbetrieb aller Kindertageseinrichtungen im Land Berlin

PDF-Dokument (349.1 kB) - Stand: 4. Juni 2020

14. Trägerinformation zum eingeschränkten Betreuungsbetrieb (Notbetreuung) aller Kindertageseinrichtungen im Land Berlin

PDF-Dokument (349.0 kB) - Stand: 25. Mai 2020

13. Trägerinformation zum eingeschränkten Betreuungsbetrieb (Notbetreuung) aller Kindertageseinrichtungen im Land Berlin

PDF-Dokument (283.8 kB) - Stand: 12. Mai 2020

Empfehlungen für Kitas und Kindertagespflege der Deutschen Gesetzlichen Unfallkasse (DGUV)

PDF-Dokument - Stand: Juli 2020

Empfehlungen zur Empfehlungen zur Mundhygiene für Kitas und Kindertagespflege des Instituts für Hygiene und Öffentliche Gesundheit der Universität Bonn (BZÖG)

PDF-Dokument (396.1 kB) - Stand: September 2020