Berufliches Gymnasium

Gymnasiastin im Labor
Bild: SenBJW

Der Besuch des beruflichen Gymnasiums an einem Oberstufenzentrum setzt die Entscheidung für eine Fachrichtung voraus.

Der Bildungsgang gleicht in seiner Grundstruktur (Einführungsphase und anschließender Qualifikationsphase) der gymnasialen Oberstufe in Integrierten Sekundarschulen und führt in drei Jahren zum Abitur, das bundesweit anerkannt wird.

Fachrichtungen

Das berufliche Gymnasium bietet folgenden Fachrichtungen an:

  • Wirtschaft
  • Technik mit den Schwerpunkten Architektur, Gestaltungstechnik, Metalltechnik/Maschinenbau, Mechatronik, Elektrotechnik, Informationstechnik, Medientechnik, Gestaltungs- und Medientechnik, Bautechnik, Umwelttechnik, Erneuerbare Energien, sowie Chemie-, Physik-, und Biologietechnik
  • Berufliche Informatik mit den Schwerpunkten Wirtschaftsinformatik, Technische Informatik und Medizininformatik
  • Ernährung
  • Gesundheit und Soziales mit den Fächern Pädagogik, Psychologie und Gesundheit
  • Biotechnologie

In der folgendenen Liste können Sie die Oberstufenzentren mit beruflichem Gymnasium finden:

Unterricht

Der Unterricht im beruflichen Gymnasium bietet bereits in der Einführungsphase neben den allgemein bildenden Fächern einen großen Unterrichtsteil nach dem jeweiligen beruflichen Schwerpunkt der Schule an.

In der Qualifikationsphase ist für alle Schüler ein bestimmtes Leistungskursfach bzw. Grundkursfach, das der jeweiligen Fachrichtung entspricht, verbindlich. Der berufliche Schwerpunkt wird auch durch besondere profilierende Grundkurse betont.

In die beruflichen Gymnasien werden auch Schüler der Integrierten Sekundarschulen, der einjährigen Berufsfachschulen sowie der mehrjährigen Berufsfachschulen mit schulischer Abschlussprüfung aufgenommen, sofern sie die entsprechenden Voraussetzungen zur Aufnahme in die gymnasiale Oberstufe erfüllen.