Berliner Wirtschaft bleibt auf Wachstumskurs

Pressemitteilung vom 10.06.2016

Starkes Wachstum schlägt sich auch in neuen Arbeitsplätzen nieder – mit 4,4 % stärkste Zuwachsrate aller Bundesländer bei neuen Jobs

Der Wirtschaftsstandort Berlin entwickelt sich mit hohem Tempo und befindet sich auf einem robusten Expansionskurs. Dies geht aus dem neuesten Konjunkturbericht der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung hervor.

Impulse gehen vom gesamten Berliner Branchenmix aus produzierenden Bereichen und Dienstleistungen aus. Die Berliner Industrie hat einen höheren Personalstand als vor einem Jahr und zeigt sich in stabiler Verfassung. Expandiert ist außerdem das Bauhauptgewerbe, wo weiterhin der Wohnungsbau deutlich zulegt. Ein starker Wachstumstreiber sind die Dienstleistungsbranchen. Der boomende Berlin-Tourismus verzeichnete bereits im ersten Quartal 8,1 % mehr Übernachtungen als im Vorjahreszeitraum. Damit sind Impulse im Einzelhandel und Gastgewerbe verbunden, die ihre Umsätze in den ersten drei Monaten 2016 im Vergleich zum Vorjahr steigern konnten. Weitere Wachstumsbrachen wie Information/Kommunikation und die unternehmensnahen Dienstleistungen haben spürbar zugelegt. Dies zeigt bereits der Blick auf die Jobzahlen. Insgesamt gab es mit Stand März in Berlin fast 57.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte mehr als ein Jahr zuvor (+4,4 %, Bund +2,2 %) und die Arbeitslosenquote hatte im Mai die Schallmauer von 10 % unterschritten.

Wirtschaftssenatorin Cornelia Yzer: „Die Berliner Wirtschaft hat einen guten Start ins neue Jahr hingelegt. Die Industrie zeigt sich in einem schwierigen internationalen Umfeld stabil und der Bau expandiert weiter. Aber auch in den anderen Branchen bleibt Berlin auf dem Vormarsch – das schlägt sich auch in den Beschäftigtenzahlen nieder: Berlin freut sich über einen doppelt so starken Jobzuwachs wie im Bundesdurchschnitt. Auch das Wirtschaftswachstum kann sich sehen lassen. Für 2016 ist mit 2,5 % Wachstum zu rechnen.“

Link zum Konjunkturbericht:
/sen/wirtschaft/wirtschaft/konjunktur-und-statistik/archiv/quart116.pdf