Erfolg durch Wirtschaftsförderung: Senatorin, IHK-Präsident und CDU-Fraktionschef bei Brillenproduktion von ic! berlin

Pressemitteilung vom 28.11.2014

Beim Unternehmensbesuch demonstriert Manufaktur Design und Produkte „Made in Berlin“

Die international gefragte Brillenmarke ic! berlin entwirft und produziert ihre Kollektionen seit zehn Jahren mit wachsendem Erfolg in der Backfabrik im Herzen der Hauptstadt. Am Freitag haben Wirtschaftssenatorin Cornelia Yzer, IHK-Präsident Dr. Eric Schweitzer und CDU-Fraktionschef Florian Graf die Erfinder und Macher von ic! berlin in den Fabriketagen vis-à-vis vom Alexanderplatz besucht. Überzeugt vom Wirtschafsstandort trägt die Firma Berlin nicht nur im Firmennamen, sondern benennt ihre Modelle auch teilweise nach Berliner Haltestellen.

Wirtschaftssenatorin Yzer zollte Erfindungsgabe und Unternehmergeist von Gründer Ralph Anderl wie auch dem Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Führung durch die Produktionsstätte in Prenzlauer Berg ihren Respekt. Die Senatswirtschaftsverwaltung hat ic! berlin in den vergangenen zehn Jahren mit Förderprogrammen unterstützt. So wurden beispielweise 459.000 Euro aus GRW-Fördermitteln für Investitionen bewilligt. „Wir freuen uns über den Erfolg der Marke ganz besonders. Er beweist, dass mit Wirtschaftsfördermitteln eine mittelständische Produktion mitten in der Hauptstadt möglich ist. Fördermittel für ´Made in Berlin` sind gut angelegt. Das zeigt ic! berlin eindrücklich“, sagte die Senatorin bei dem Unternehmensbesuch.

200.000 der durch schraubenlose Technik extrem robusten Brillen werden jährlich in der Saarbrücker Straße per Hand gefertigt. Getauft nach Berliner Haltestellen wie „S 75 Tiergarten“ oder „U1 Kotti“ sind die Kollektionen auch in den USA und Asien stark gefragt.

IHK-Präsident Dr. Eric Schweitzer sagt: „ic! berlin zeigt, dass sich Produktion und Metropole überhaupt nicht ausschließen. Im Gegenteil: Nur am Puls der Stadt ist dieses Unternehmen denkbar. Die Brillen von ic! berlin sind ein lebendiger Ausdruck der Zukunft der Berliner Wirtschaft – smart, kreativ und nachhaltig. Entstanden ist das Unternehmen zwar nicht in einer Garage, aber in einer Wohnung – ic! berlin steht damit stellvertretend für eine ganze Reihe junger innovativer Produktionsunternehmen und für den Erfinder- und Unternehmergeist, den die Gründerhauptstadt Berlin ausstrahlt: Im Jahr 2013 entstanden hier knapp 1.400 neue Industrieunternehmen. Viele von ihnen schreiben ihre eigene Erfolgsstory – und ich freue mich schon auf weitere Besuche dieser Art.“

Für CDU-Fraktionschef Florian Graf ist das Jubiläum ein Beleg dafür, dass die sich fachspezifisch am Markt etablierten Unternehmen in der Lage sind, auf Veränderungen zu reagieren und diese Innovationen selbst zu dirigieren: „ic! berlin hat mit seiner Unternehmensphilosophie – nur zu produzieren und zu verkaufen, was der Kunde wünscht – bewiesen, dass diese von Weitblick im besten Sinne getragen wird. Eine Brille aus einer Hand, von der Idee bis zum fertigen Gestell, ist Handwerkskunst auf innovativstem Niveau.“

152 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus elf Ländern sind bei ic! berlin in der Hauptstadt angestellt. Die Manufaktur ist auf drei Etagen der größte Mieter der Backfabrik. Der Ausbildungsbetrieb mit einem Umsatz von 15 Millionen Euro hält viel von Teamgeist. So singen montagmorgens Chef und Belegschaft im eigens dafür hergerichteten Raum im Chor. In New York und Tokio unterhält der Brillenhersteller Dependancen.