25 Jahre Wirtschaftspolitik - Senatorin Yzer: Berlin hat Lektionen gelernt

Pressemitteilung vom 05.11.2014

Mauerfall und Berlins Metamorphose:
Senatorin Yzer über 25 Jahre Wirtschaftsentwicklung

Groß waren die Erwartungen, als am 9. November 1989 die Mauer fiel. Doch das Geschenk der Freiheit brachte das gleich doppelt hoch subventionierte Berlin in eine wirtschaftlich prekäre Lage. Die politischen Umwälzungen entließen den Ost- wie den Westteil der Stadt in den freien Fall. „Heute können wir voller Selbstbewusstsein auf nachhaltiges Wirtschaftswachstum, Bevölkerungszuwachs, eine gesunde Industrie wie auf eine vielversprechende Start-up-Szene und gerade in jüngster Vergangenheit auch auf kontinuierliche Ansiedlungserfolge blicken. Berlin ist nach langen Jahren der Irrwege endlich eine prosperierende Stadt, die sich aus eigener Kraft den wirtschaftlichen Anschluss unter Schmerzen erkämpft hat. Das ist eine gewaltige Leistung, auf die wir stolz sein können“, zog Wirtschaftssenatorin Cornelia Yzer 25 Jahre nach dem Mauerfall Bilanz.

Für zukünftige wirtschaftspolitische Entscheidungen sei es wichtig, die bitteren Lehren der Vergangenheit zu beherzigen. „Wir werden konsequent Berlins Alleinstellungsmerkmale identifizieren und wirtschaftspolitisch nach allen Kräften fördern. Die Vergangenheit lehrt uns, dass wir bei den Anstrengungen für weiteres Wirtschaftswachstum und damit neuen Arbeitsplätze uns weder Hirngespinsten hingeben, noch nachlassen oder gar auf die Hilfe anderer verlassen dürfen“, warnte die Senatorin am Mittwoch (5.11.). Als großen Verdienst aller sieht Cornelia Yzer den Wechsel weg von der Subventions- hin zur Anpackmentalität. Mit Blick auf die Vergangenheit erinnerte die Senatorin daran, dass Berlin jahrzehntelang bei den BIP- wie auch den Erwerbstätigenzahlen immer den letzten Platz belegte. Das würde man heute angesichts der vergleichsweise guten Lage leicht vergessen.

Perspektivisch will die Senatorin Berlin weiter mit Zukunftsthemen verknüpft sehen. Sowohl Industrie 4.0, Smart City und Start-up-Szene oder auch die einmalige Wissenschafts- und Forschungslandschaft und die Attraktivität für Touristen seien Alleinstellungsmerkmale, mit denen die Stadt auch in den nächsten Jahrzehnten seine Wirtschaft vorantreiben könne: „Wir haben erlebt, wie schnell es bergauf- und bergab gehen kann. Deswegen müssen wir jetzt die Weichen für die Zukunft stellen. Wir wissen auch, dass kein einziger wirtschaftlicher Erfolg ein Selbstläufer ist. Deswegen dürfen wir jetzt nicht die Hände in den Schoß legen.“

Die Präsentation zum Anschauen und Herunterladen unter
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