Konjunkturbericht bestätigt Wachstumskräfte – Rekordmeister Tourismus

Pressemitteilung vom 03.09.2014

Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung bescheinigt in ihrem jetzt veröffentlichten Konjunkturbericht der Berliner Wirtschaft auch im zweiten Quartal des Jahres ungebrochenes Wachstum.

Senatorin Cornelia Yzer: „Berlins Wirtschaft wächst weiter. Ein wichtiger Faktor sind die Dienstleistungen, die zahlreiche neue Arbeitsplätze schaffen und sich weiter positiv entwickeln. Dies gilt beispielsweise für die Informations- und Kommunikationsbranche sowie die wirtschaftlichen Dienstleistungen, die sich auf robustem Expansionskurs befinden.“

Im Bereich Tourismus steuert Berlin auf ein neues Rekordjahr zu. In den ersten sechs Monaten 2014 gab es dem Bericht zufolge mit knapp 13,2 Millionen fast 800.000 Übernachtungen mehr als im ersten Halbjahr des Vorjahres. „Der überdurchschnittliche Anstieg bei ausländischen Gästen belegt die große internationale Anziehungskraft Berlins“, stellt die Wirtschaftssenatorin fest.

Berlins Wirtschaft ist im Zuge der robusten Binnennachfrage aber auch insgesamt auf einem weiter guten Kurs. Cornelia Yzer: “In Berlin konnten auch der Einzelhandel und das Gastgewerbe zulegen. Hier lagen die Umsätze im zweiten Quartal über dem Stand des Vorjahres. Impulse entstehen auch über das starke Bevölkerungs- und Jobwachstum. Bei einem eher schwierigen Umfeld bewegt sich die Industrie gegenüber dem Vorjahr auf einem bislang stabilen Umsatzniveau. Zwar sind die geopolitischen Risiken weiterhin hoch. Die starken Binnenkräfte stimmen aber zuversichtlich, dass die Berliner Wirtschaft auch im Jahr 2014 wachsen wird.“

Das anhaltende Wirtschaftswachstum in Berlin macht sich weiterhin positiv auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar. Die Beschäftigtenzahlen entwickeln sich in Berlin dadurch überaus positiv und besser als im Bundesdurchschnitt. Cornelia Yzer: „In Berlin entstehen mit hoher Dynamik neue Arbeitsplätze. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten übertraf im Juni den Vorjahresstand um rund 41.000 Personen bzw. 3,3 Prozent. Dies war die höchste Zuwachsrate unter den Bundesländern, im Bundesdurchschnitt gab es einen Anstieg von 1,9 Prozent.“

Den Konjunkturbericht können Sie unter diesem Link herunterladen.