Senatorin Yzer nimmt Kurs auf New York City

Pressemitteilung vom 29.08.2014

Politikerin wirbt mit Start-up-Delegation bei US-Investoren für Engagement in Berlin

Frühstück bei Tiffany steht nicht auf dem Terminkalender der Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung, wenn Cornelia Yzer von Montag (1.9.) bis Mittwoch (3.9.) mit einer 20-köpfigen Gruppe aus der Berliner Start-up-Szene nach Manhattan reist. Stattdessen ist sie unter anderem zum Business-Frühstück an der 5th Avenue eingeladen. Neben einer ganzen Reihe von Meetings mit einflussreichen Geldgebern und Entscheidern, eröffnet Berlins Wirtschaftssenatorin auch die „Transatlantic Makers Conference 2014“ und unterzeichnet ein Kooperationsabkommen. Die Dienstreise der Senatorin, unterstützt und begleitet von Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH, hat sowohl zum Ziel, Berliner Start-ups in New York zu positionieren, als auch amerikanisches Investorengeld nach Berlin zu locken.

„Der Start-up-Standort Berlin braucht sich mit seinen Ideen und Machern nicht hinter New York verstecken. Wir werden an der Wall Street und in den Headquartern der Firmen mit offenen Armen empfangen. Mit meiner Reise unterstütze ich die Internationalisierung von Berliner Start-ups durch Kontakte in die USA und versuche, amerikanische Geldgeber für ein Engagement in Berliner Unternehmen zu gewinnen. Die Chancen dafür stehen gut“, gab sich die Berliner Wirtschaftssenatorin vor dem Abflug nach New York zuversichtlich. Zur Agenda gehört zum Beispiel ein Gespräch mit dem Management von J.P. Morgan. Die Investmentbank ist bereits an dem Berliner Online-Modehändler Zalando beteiligt.

Erster Programmpunkt von Cornelia Yzer ist die Eröffnung der „Transatlantic Makers Conference 2014“, die Stakeholder der Digitalwirtschaft von beiden Seiten des Atlantiks zusammenbringen will. So erhalten die 13 mitreisenden Berliner Start-ups auf der Konferenz die Chance, ihr Geschäftsmodell im Schnelldurchlauf zu präsentieren.

In der wichtigsten Finanzmetropole der Welt mit dabei sein wird als Teil der Delegation auch Sandra Leonie Ritter von Leondra music – ein soziales Netzwerk explizit für Musiker, das als Handelsplattform seine eigene virtuelle Währung aufbaut.

Die Gründerin ist auf der Reise sowohl auf der Suche nach einem Finanzpartner wie auch nach einem Büro für die avisierte US-Dependance. „Unser Hauptziel ist die Gewinnung von Investoren für die nächste Phase der Firmenentwicklung. Und wir haben in den letzten Wochen die Erfahrung gemacht, dass wir bei Vorgesprächen zur Erläuterung unseres Modells in den USA nur ein Bruchteil der Zeit im Vergleich zu Deutschland benötigen. Wir treten mit der These an, dass wir in den USA schneller eine „A-Runde closen“ können, als im deutschen Markt“, sagt Ritter.

An dem Werbefeldzug durch New York beteiligt ist neben der Wirtschaftssenatorin auch
Dr. Stefan Franzke, Geschäftsführer von Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH: „Alle 12 Minuten entsteht in Berlin ein neues Unternehmen – ein eindeutiges Zeichen für die hohe Anziehungskraft der Stadt auf Unternehmensgründer. Ziel der Delegationsreise ist es, die Vorzüge Berlins als Stadt kreativer Ideen mit Gründergeist und hohem wirtschaftlichen Potenzial zu präsentieren.“

Highlight der Reise ist am 3. September auch die Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung zwischen dem Innovation Center des CleanTech Business Park Berlin-Marzahn, der Deutsch-Amerikanischen Handelskammer und der New York University im Urban Future Lab in Brooklyn. Das Berliner Innovation Center des CleanTech Business Park Berlin-Marzahn wird am 24. September 2014 durch die Senatorin eröffnet und unterstreicht das Engagement Berlins im Bereich der Smart-City-Technologien.