Russische Wirtschaftssanktionen zentrales Thema bei Gesprächsrunde mit Berliner Exportwirtschaft

Pressemitteilung vom 15.08.2014

Wirtschaftssenatorin Yzer hat heute mit der Berliner Exportwirtschaft über die Auswirkungen der russischen Wirtschaftssanktionen diskutiert. Beteiligt waren Unternehmen von der Gesundheitswirtschaft über die Energietechnik und pharmazeutischen Industrie bis hin zum Schienenfahrzeugbau und produzierenden Gewerbe. Zudem hat die Gesprächsrunde über politische Handlungsnotwendigkeiten und wirtschaftliche Rahmenbedingungen gesprochen. Thema war außerdem der Einbruch im Berliner Exportgeschäft nach Russland im Vergleich zum Vorjahr.

Senatorin Cornelia Yzer: „Russland ist für die Berliner Wirtschaft mit einem Ausfuhrvolumen von 773 Millionen Euro in 2013 einer der wichtigsten Exportmärkte. Bereits zwischen Januar und Mai 2014 ist das Exportvolumen mit Russland im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 38,5 Prozent zurückgegangen. Die Gesprächsrunde hat ergeben, dass von den aktuellen Sanktionen und Einfuhrbeschränkungen Berliner Unternehmen nicht betroffen sind. Wichtiges Anliegen war, dass die Ausfuhrbeschränkungen zügig durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle abgebaut werden. Die Senatsverwaltung für Wirtschaft wird sich in der nächsten Woche beim Bund-Länder-Ausschuss Außenwirtschaft im Bundeswirtschaftsministerium dafür ebenso einsetzen wie für die Verfügbarkeit notwendiger Hermesbürgschaften.“