Im Glanz des Pokals

Pressemitteilung vom 14.07.2014

Senatorin: Berliner Wirtschaft wird von Siegerimage profitieren
Auch IW in Köln sowie Handelsverband Berlin-Brandenburg glauben an WM-Effekt

Die Nationalelf bringt den Weltmeistertitel nach Hause und beschert damit auch dem FC Deutschland mit seiner Hauptstadt als Aushängeschild einen wirtschaftlich bedeutenden Imagegewinn. Die Berliner Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung, Cornelia Yzer , rechnet fest damit, dass Berlin nicht nur als Reiseziel, sondern auch als gesuchter Standort für Investoren von dem Titel profitieren wird. In ihrer Prognose bestärkt wird die Politikerin durch erste Einschätzungen von Wirtschafts- wie Einzelhandelsexperten.

„Ich weiß, dass Investoren immer dorthin möchten, wo Sieger zuhause sind. Deutschland strahlt als Land der Weltmeister. Und wer im Ausland Deutschland sagt, meint Berlin. Deswegen wird die Hauptstadt von dem Imageschub profitieren. Ich bin davon überzeugt, dass nun noch mehr potentielle Investoren bei uns anklopfen werden“, so die Senatorin nach dem WM-Sieg. Nach einer Beurteilung des Instituts für Wirtschaft in Köln wird sich der Gewinn der Nationalelf tatsächlich vor allem positiv auf das Image Deutschlands in der Welt auswirken. In der gesteigerten Aufmerksamkeit würden insbesondere die Touristenmetropolen, allen voran die Hauptstadt, mit zusätzlichen Gästen und Übernachtungen profitieren. Auch Unternehmen können für ihre Werbung den positiven Effekt der Siegermannschaft Deutschland nutzen, bestätigte das Institut auf Anfrage.

Nicht die Tore in Brasilien, sondern die Siegesfeier am Dienstag in der Hauptstadt werden Katalysator für Reisen nach Berlin sein, so die Wirtschaftssenatorin. „Die Bilder mit dem Pokal und den jubelnden Menschen vor dem Brandenburger Tor werden um die Welt gehen. Der Imagefaktor dieser Bilder ist gewaltig und wird uns als Hotspot für Touristen noch attraktiver machen. Berlin als Reiseziel wird im Glanz des Pokals noch heller strahlen.“

Einen weiteren Aspekt bringt Professor Dr. Wolfgang Maennig von der Universität Hamburg ein. Der effektive und qualitätsvolle Fußball, den die Nationalelf gezeigt habe, würde automatisch auf die Eigenschaften deutscher Produkte sowie den Wirtschaftsstandort Deutschland übertragen. „Berlin wird als bekannteste Stadt automatisch assoziiert“, sagt der Volkswirt, der für Berlin 2012 den Sportwirtschaftsbericht verfasste.

Positive Effekte verspricht sich Nils Busch-Petersen, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Berlin-Brandenburg, für den Binnenkonsum. „Gute Laune ist umsatzfördernd“, ist seine Formel. Und schließlich dürften alle Nationalelf-Fans jetzt neue Trikots kaufen: nämlich die mit vier Sternen.