Gute Perspektiven für Berliner Kulturszene

Pressemitteilung vom 16.11.2012

Kulturstaatssekretär Schmitz zieht eine positive Bilanz der K2Dialogveranstaltung zur Zukunft der Berliner Kunstszene. Schmitz dankte den Teilnehmern ausdrücklich für ihr konstruktives Engagement.

Unter der Überschrift „Wo stehen wir in fünf Jahren“ haben Vertreterinnen und Vertreter der Berliner Kunstszene gemeinsam mit Kulturverwaltung und Abgeordneten zwei Tage die Zukunftschancen der Bildenden Kunst in Berlin diskutiert. Der Dialog soll mit weiteren Veranstaltungen fortgesetzt werden.

Es sei, so Schmitz, ein „wichtiger Schritt“ gewesen, dass alle Beteiligten gemeinsam über die mittel- und langfristigen Perspektiven für den Kunststandort Berlin beraten haben. „Es ist immer besser, miteinander zu reden als übereinander“, so Schmitz.

Die vielfältigen Aufgaben in der Zukunft erfordere eine stärkere Kooperation der Beteiligten. Schmitz:“ Wir müssen alle Akteure, die in Berlin professionell oder aus zivilgesellschaftlichem Engagement heraus etwas für die zeitgenössische bildende Kunst in Berlin tun, fordern und erreichen wollen, noch stärker in die Entscheidungsprozesse einbeziehen.“

Als zentrale Herausforderungen der nächsten Jahre benannten die Teilnehmer der Veranstaltung eine an den Interessen der Kunst orientierte nachhaltige Liegenschaftspolitik, eine angemessene Beteiligung der freien Szene an der City-Tax und die Bereitstellung von Räumlichkeiten für die Präsentation zeitgenössischer Bildender Kunst und die Fortsetzung des Meinungsaustausches.

Schmitz: „Es liegt in der Natur der Sache, dass eine Auftaktveranstaltung noch keine fertigen Ergebnisse produzieren kann. Die Politik wird angesichts knapper Kassen nicht alle Wünsche der Berliner Kunstszene erfüllen können, aber sie wünscht Anregungen, Vorschläge und Kritik der bildenden Künstler um vorhandene Spielräume zu nutzen und den Anliegen der Kunst größere Durchsetzungskraft zu verleihen. Jetzt kommt es darauf an, den erfolgreich begonnenen Dialog zu verstetigen.“