Berliner Dialog der Religionen

Pressemitteilung vom 07.01.2011

Konferenz zum Thema: Wie wird die Unkenntnis übereinander zur Neugier, voneinander zu lernen?

In Berlin mit seinen über 250 Kirchen und Religionsgemeinschaften, gibt es zahlreiche Initiativen und Projekte, die sich der interreligiösen Verständigung und dem Dialog zwischen den Religionen verschrieben haben. Allerdings kennen sich die Akteure untereinander kaum und sind nur wenig vernetzt. Ein stadtweiter Dialog, wie er sich in anderen Städten längst etabliert hat, findet in Berlin bisher nicht statt.
Mit der Auftaktveranstaltung am 17. Januar 2011 wird der Anstoß für einen „Berliner Dialog der Religionen“ gegeben. Im Mittelpunkt steht dabei die Suche nach Gemeinsamkeiten für Fragen des Zusammenlebens im Berliner Stadtalltag. Ziel ist es, die Akteure der Berliner Religionsgemeinschaften und Initiativen des interreligiösen Dialogs an einen Tisch zu bringen und für eine auf Verständigung und Toleranz basierende Politik zu gewinnen.

Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit eröffnet am 17. Januar 2011 um 15.00 Uhr im Großen Festsaal des Roten Rathauses die Konferenz. Der Staatssekretär für Kulturelle Angelegenheiten André Schmitz wird die Moderation der Veranstaltung übernehmen. Der Beauftragte für Kirchen, Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften beim Regierenden Bürgermeister präsentiert eine Veröffentlichung, in der die Initiativen und Akteure des interreligiösen Dialogs in Berlin vorgestellt werden.
Anschließend wird Prof. Dr. Wolfram Weiße, Professor für Erziehungswissenschaft unter besonderer Berücksichtigung der Religionspädagogik und für ökumenische Theologie sowie Direktor der Akademie der Weltreligionen ein Impulsreferat für das folgende Podiumsgespräch halten.
Auf dem Podium werden Sandra Anusiewicz-Baer, Bildungsreferentin der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Joachim Hake, Direktor der Katholischen Akademie in Berlin, Tuba Isik-Yigit, Doktorandin und Mitglied der Deutschen Islam-Konferenz und Dr. Rüdiger Sachau, Direktor der Evangelischen Akademie zu Berlin die Frage diskutieren: „Wie wird die Unkenntnis übereinander zur Neugier, voneinander zu lernen?“.
Bis zum Jahresende 2011 sind drei weitere Konferenzen des „Berliner Dialogs der Religionen“ geplant.