Geflügelpest weitet sich aus - neue Sperrbezirke

Pressemitteilung vom 02.12.2016

In den vergangenen Tagen kam es im Stadtgebiet zu weiteren bestätigten Fällen von Geflügelpest vom Subtyp H5N8 bei Wildvögeln. Bis zum jetzigen Zeitpunkt waren von insgesamt 145 im Landeslabor untersuchten Tieren 12 Wildvögel mit dem hoch pathogenen Virus H5N8 nachweislich infiziert. Die Bestätigung eines weiteren Verdachtsfalls steht zurzeit noch aus.

In den betroffenen Bezirken Friedrichshain-Kreuzberg, Mitte, Treptow-Köpenick, Steglitz-Zehlendorf und Reinickendorf sowie auch zum Teil in den angrenzenden Bezirken, sind Sperrbezirke eingerichtet worden.
Den genauen Verlauf der Sperrbezirksgrenzen entnehmen Sie der Bekanntmachung des jeweils zuständigen Bezirksamts. Die Grenzen der Sperrbezirke sind jeweils an den Hauptzufahrtsstraßen mit Schildern gekennzeichnet.

In den Sperrbezirken gilt die Leinenpflicht für Hunde und ein Freilaufverbot für Katzen. Ferner gilt ein Verbringungsverbot von Vögeln und Bruteiern von dem Ort der Haltung.
Das Beobachtungsgebiet umfasst nach wie vor die gesamte Fläche Berlins.
Vögel müssen innerhalb der Berliner Stadtgrenzen verbleiben.
Geflügel ist überall in Ställen oder unter einer Schutzvorrichtung zu halten. Es sind Biosicherheitsmaßnahmen, wie das Anlegen von Schutzkleidung und die Hand- und Stiefeldesinfektion, einzuhalten.
Die bundesweit geltende Verordnung über besondere Schutzmaßregeln in kleinen Geflügelhaltungen finden Sie hier.
Für nähere Informationen wenden Sie sich bitte an die Veterinär- und Lebensmittelaufsichtsämter der Bezirke