Ringvorlesung - Politische Bildung in Auseinandersetzung mit Phänomenen der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit

Pressemitteilung vom 18.12.2015

Aktuell besonders relevante Phänomene der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit werden als Fremdenfeindlichkeit, antimuslimischer Rassismus, nationaler Chauvinismus und Privilegiertenvorrechte beschrieben. Im Rahmen der Ringvorlesung „Politische Bildung“ der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit Berlin werden diese Themen erörtert. Referent ist Carl Chung, Leiter des Projekts Ostkreuz – Mobiles Beratungsteam für Demokratieentwicklung, Menschenrechte und Integration (MBT) der Stiftung SPI:

Dienstag, 5.01.2016, 16.00 – 18.00 Uhr,
Otto-Suhr-Institut, Ihnestraße 21, 14195 Berlin, Hörsaal A

Seit Gründung 2001 sind die zentralen Anliegen des MBT „Ostkreuz“ die Gestaltung des gesellschaftlichen Miteinanders in der pluralistischen Stadt Berlin sowie die Auseinandersetzung mit Ideologien und Kampagnen, die eine Ungleichheit und Ungleichwertigkeit von Menschen nach Gruppenzugehörigkeiten behaupten.

Die Ringvorlesung findet bis zum 09.02.2016 immer dienstags von 16.00 bis 18.00 Uhr mit Vorträgen und Podiumsdiskussionen zu aktuellen Fragen der politischen Bildung statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltungen stehen aktuelle gesellschaftspolitische Herausforderungen und deren Bedeutung für die politische Bildung. Die Kooperationspartner (Landeszentrale für politische Bildungsarbeit Berlin, Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin, Deutsche Vereinigung für politische Bildung) verfolgen mit der Ringvorlesung die Absicht, Akteure aus Schule, politischer Jugend- und Erwachsenenbildung, Universitäten und Hochschulen, Politik und Verwaltung zusammenzubringen. Gemeinsam sollen aus Sicht der Theorie und der Praxis Perspektiven der politischen Bildung diskutiert werden.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Ansprechpartner in der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit Berlin: Thomas Gill,
Tel.: 9016-2551