4 ERC Advanced Grants für Berlin Scheeres würdigt Leistungen

Pressemitteilung vom 01.07.2015

Der Europäische Forschungsrat (ERC) hat die Gewinner des ERC Advanced Grants 2014 offiziell bekanntgegeben. Unter den Gewinnern sind 4 Forscher aus Berlin. Der ERC Advanced Grant richtet sich an etablierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit einer herausragenden wissenschaftlichen Leistungsbilanz. Der Preis ist mit bis zu 3 Millionen Euro für 5 Jahre dotiert. In dieser Runde gehen insgesamt 445 Millionen Euro an 190 Forscherinnen und Forscher aus 23 verschiedenen Ländern. Deutschland belegt im Nationenranking nach Großbritannien mit 33 ausgezeichneten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern den zweiten Platz.

Die Wissenschaftssenatorin Sandra Scheeres würdigt die Leistungen der Berliner Gewinner: „Ich gratuliere den Berliner Gewinnern herzlich zu diesem hervorragenden Erfolg. Sie konnten mit ihren wissenschaftlichen Leistungen überzeugen und sich im Feld der über 2.000 Antragstellerinnen und Antragsteller durchsetzen. Insgesamt hat Berlin mit 4 Gewinnern wieder gut abgeschnitten und seine wissenschaftliche Leistungsfähigkeit gezeigt.“

Die Berliner Gewinner im Einzelnen:

Die Forschungsprojekte der Gewinner sind vielseitig. Zwei sind an der Humboldt Universität zu Berlin angesiedelt. Matthew Larkum vom Institut für Biologie gewann mit dem Projekt „Active Cortex: Active dendrites and cortical associations“, das sich mit der Funktionsweise des Gehirns auseinandersetzt.

Oliver Seitz des Institutes für Chemie der Humboldt Universität ergründet unter dem Titel „TRIGGDRUG: Reactions That Translate mRNA into Drug-like Molecules“ die Frage wie eine molekulare Krebstherapie der Zukunft aussehen könnte.

Der Engländer Toby Walsh forscht zu künstlicher Intelligenz und konnte sich mit dem Projekt „Allocation Made PracticaL” an der Technischen Universität Berlin durchsetzen.

Der Physiker und Chemiker Hans-Joachim Freund vom Fritz-Haber Institut der Max Planck Gesellschaft wurde für sein Forschungsprojekt „Crystalline and vitreous silica films and their interconversion“ ausgezeichnet.