Berlin will freien Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen ausbauen – Open Access-Arbeitsgruppe eingesetzt

Pressemitteilung vom 15.05.2015

Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft will den freien und gleichberechtigten Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen ausbauen und eine generelle Open Access-Strategie für Berlin entwickeln. Dafür hat die Senatsverwaltung eine Arbeitsgruppe „Open Access-Strategie für die Veröffentlichung wissenschaftlicher Publikationen an Berliner Wissenschaftsinstitutionen“ eingesetzt.

Die Arbeitsgruppe wird von Staatssekretär
Steffen Krach und von Professor Martin Grötschel, Hochschullehrer für Mathematik an der TU und Präsident des Zuse-Instituts, geleitet. Sie besteht aus Vertreterinnen und Vertreter der Berliner Hochschulen, der außeruniversitären Einrichtungen, der Bibliotheken, der Archive und der mitwirkenden Senatsverwaltungen.

„Ein offenerer, erleichterter Zugang zu wissenschaftlichem Wissen schafft mehr Gleichberechtigung in der Wissenschaft und sorgt für eine schnellere, auch internationale Verbreitung von wissenschaftlichen Erkenntnissen“, so Wissenschaftsstaatssekretär Steffen Krach.

Martin Grötschel, der die fachliche Leitung der Arbeitsgruppe übernommen hat, ist seit langer Zeit mit dem Thema Open Access befasst. So hat er maßgeblich an den „Empfehlungen zur Zukunft des wissenschaftlichen Publikationssystems“ der Berlin-Brandenburgischen Akademie mitgearbeitet, die demnächst veröffentlicht werden.

Grötschel: „Das Ziel muss es sein, deutschlandweit und international einheitlich vorzugehen. Ich gehe davon aus, dass wir für Berlin Empfehlungen für eine Open Access-Strategie im Sommer diesen Jahres der Senatsverwaltung vorlegen können“.